Tour de France

Neue Räder bei der Tour de France: TOUR zeigt sechs unveröffentlichte Modelle

Julian Schultz

 · 04.07.2022

Neue Räder bei der Tour de France: TOUR zeigt sechs unveröffentlichte ModelleFoto: Jens Klötzer

Auch bei der diesjährigen Tour de France sind im Peloton wieder Rennräder zu sehen, die die Hersteller noch nicht offiziell vorgestellt haben. TOUR hat sich beim dreitägigen Auftaktspektakel in Dänemark umgeschaut und fünf unveröffentlichte Modelle unter die Lupe genommen. Eine Übersicht der Neuheiten.

Canyon Ultimate

Canyon steht offenbar kurz vor der Präsentation eines neuen Ultimate. Schließlich war das Leichtbau-Modell der Koblenzer erneut bei den ersten Etappen beim Team Movistar zu sehen, nachdem die spanische Equipe es bereits auf den Bergetappen des Criterium du Dauphine eingesetzt hatte.

Ein weiteres Indiz, dass es bis zur offiziellen Vorstellung des neuen Ultimate nicht mehr lange dauern kann: Canyon hatte das Rennrad vor wenigen Wochen bei der UCI in der sogenannten Homologationsliste angemeldet. Kurios: Obwohl auch Alpecin-Deceuninck und Arkea-Samsic von Canyon gesponsert werden, hielten beide Teams das Ultimate zum Tour-de-France-Auftakt in Dänemark unter Verschluss.

Mehr Reifenfreiheit: Rahmen und Gabel lassen wesentlich breitere Pneus zu, als die 25 Millimeter breiten Reifen an Enric Mas' Ultimate.Foto: Jens Klötzer
Mehr Reifenfreiheit: Rahmen und Gabel lassen wesentlich breitere Pneus zu, als die 25 Millimeter breiten Reifen an Enric Mas' Ultimate.
Das neue Canyon Ultimate wurde vom Team Movistar auf der zweiten Etappe von Roskilde nach Nyborg bereits gefahren. Das Leichtbau-Modell unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum vom Vorgänger.Foto: Jens Klötzer
Das neue Canyon Ultimate wurde vom Team Movistar auf der zweiten Etappe von Roskilde nach Nyborg bereits gefahren. Das Leichtbau-Modell unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum vom Vorgänger.
Gabel, Steuer- und Unterrohr sind relativ schlank gehalten. Man darf gespannt sein, wie leicht das neue Rahmenset ausfällt.Foto: Jens Klötzer
Gabel, Steuer- und Unterrohr sind relativ schlank gehalten. Man darf gespannt sein, wie leicht das neue Rahmenset ausfällt.
Im Fahrerlager vor der dritten Etappe von Vejle nach Sonderborg konnte TOUR das Ultimate von Enric Mas (Spanien) genauer unter die Lupe nehmen. Canyon setzt künftig auf eine abgeflachte statt runde Carbon-Sattelstütze.Foto: Jens Klötzer
Im Fahrerlager vor der dritten Etappe von Vejle nach Sonderborg konnte TOUR das Ultimate von Enric Mas (Spanien) genauer unter die Lupe nehmen. Canyon setzt künftig auf eine abgeflachte statt runde Carbon-Sattelstütze.
Unter dem vollintegrierten Aero-Lenker an Enric Mas' Ultimate sind Wireless-Schaltknöpfe von SRAM angebracht.Foto: Jens Klötzer
Unter dem vollintegrierten Aero-Lenker an Enric Mas' Ultimate sind Wireless-Schaltknöpfe von SRAM angebracht.
Mehr Reifenfreiheit: Rahmen und Gabel lassen wesentlich breitere Pneus zu, als die 25 Millimeter breiten Reifen an Enric Mas' Ultimate.Foto: Jens Klötzer
Mehr Reifenfreiheit: Rahmen und Gabel lassen wesentlich breitere Pneus zu, als die 25 Millimeter breiten Reifen an Enric Mas' Ultimate.
Das neue Canyon Ultimate wurde vom Team Movistar auf der zweiten Etappe von Roskilde nach Nyborg bereits gefahren. Das Leichtbau-Modell unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum vom Vorgänger.Foto: Jens Klötzer
Das neue Canyon Ultimate wurde vom Team Movistar auf der zweiten Etappe von Roskilde nach Nyborg bereits gefahren. Das Leichtbau-Modell unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum vom Vorgänger.
Das neue Canyon Ultimate wurde vom Team Movistar auf der zweiten Etappe von Roskilde nach Nyborg bereits gefahren. Das Leichtbau-Modell unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum vom Vorgänger.
Gabel, Steuer- und Unterrohr sind relativ schlank gehalten. Man darf gespannt sein, wie leicht das neue Rahmenset ausfällt.
Im Fahrerlager vor der dritten Etappe von Vejle nach Sonderborg konnte TOUR das Ultimate von Enric Mas (Spanien) genauer unter die Lupe nehmen. Canyon setzt künftig auf eine abgeflachte statt runde Carbon-Sattelstütze.
Unter dem vollintegrierten Aero-Lenker an Enric Mas' Ultimate sind Wireless-Schaltknöpfe von SRAM angebracht.
Mehr Reifenfreiheit: Rahmen und Gabel lassen wesentlich breitere Pneus zu, als die 25 Millimeter breiten Reifen an Enric Mas' Ultimate.

Wie beim Update des Marathonmodells Endurace sieht auch das neue Ultimate-Rennrad seinem Vorgänger ziemlich ähnlich und die Änderungen fallen vergleichsweise gering aus. Unter- und Steuerrohr sowie Gabel wirken schlanker, der Sitzknoten fällt dagegen etwas dicker aus.

Die Sattelstütze und Lenker-Vorbau-Einheit wurden aero-optimiert, zudem setzen die Koblenzer nun auch bei ihrem Leichtbau-Modell auf Systemintegration. Außerdem lassen Rahmen und Gabel nun Platz für breitere Reifen, beim aktuellen Ultimate ist bei 30 Millimetern Schluss.

Cervélo S5

Schon im Februar bei der Tour of Valencia wurde das neue Cervélo S5 gesichtet - offiziell vorgestellt haben die Kanadier den Aero-Boliden aber nach wie vor nicht. Das hindert das Team Jumbo-Visma um die beiden Superstars Primož Roglič (Slowenien) und Wout van Aert (Belgien) natürlich nicht, das Wettkampf-Rennrad auch bei der Tour de France einzusetzen.

Durch Änderungen der UCI-Bestimmungen können die Rahmen seit 2021 aerodynamischer designt werden. Am S5 zeigt sich das speziell am vorderen Rahmendreieck durch ein flächiges Steuerrohr.Foto: Julian Schultz
Durch Änderungen der UCI-Bestimmungen können die Rahmen seit 2021 aerodynamischer designt werden. Am S5 zeigt sich das speziell am vorderen Rahmendreieck durch ein flächiges Steuerrohr.
Das Facelift des Cervélo S5 wurde erstmals bei der Tour of Valencia im Februar gesichtet. Die Änderungen sind vor allem am flächigen Steuerrohr zu erkennen. Der Aero-Bolide von Jumbo-Visma dürfte damit noch windschnittiger sein als sein Vorgänger.Foto: Julian Schultz
Das Facelift des Cervélo S5 wurde erstmals bei der Tour of Valencia im Februar gesichtet. Die Änderungen sind vor allem am flächigen Steuerrohr zu erkennen. Der Aero-Bolide von Jumbo-Visma dürfte damit noch windschnittiger sein als sein Vorgänger.
Auffälliges Detail ist und bleibt das Cockpit mit zweigeteiltem Vorbau.Foto: Julian Schultz
Auffälliges Detail ist und bleibt das Cockpit mit zweigeteiltem Vorbau.
Durch Änderungen der UCI-Bestimmungen können die Rahmen seit 2021 aerodynamischer designt werden. Am S5 zeigt sich das speziell am vorderen Rahmendreieck durch ein flächiges Steuerrohr.Foto: Julian Schultz
Durch Änderungen der UCI-Bestimmungen können die Rahmen seit 2021 aerodynamischer designt werden. Am S5 zeigt sich das speziell am vorderen Rahmendreieck durch ein flächiges Steuerrohr.
Das Facelift des Cervélo S5 wurde erstmals bei der Tour of Valencia im Februar gesichtet. Die Änderungen sind vor allem am flächigen Steuerrohr zu erkennen. Der Aero-Bolide von Jumbo-Visma dürfte damit noch windschnittiger sein als sein Vorgänger.Foto: Julian Schultz
Das Facelift des Cervélo S5 wurde erstmals bei der Tour of Valencia im Februar gesichtet. Die Änderungen sind vor allem am flächigen Steuerrohr zu erkennen. Der Aero-Bolide von Jumbo-Visma dürfte damit noch windschnittiger sein als sein Vorgänger.
Das Facelift des Cervélo S5 wurde erstmals bei der Tour of Valencia im Februar gesichtet. Die Änderungen sind vor allem am flächigen Steuerrohr zu erkennen. Der Aero-Bolide von Jumbo-Visma dürfte damit noch windschnittiger sein als sein Vorgänger.
Auffälliges Detail ist und bleibt das Cockpit mit zweigeteiltem Vorbau.
Durch Änderungen der UCI-Bestimmungen können die Rahmen seit 2021 aerodynamischer designt werden. Am S5 zeigt sich das speziell am vorderen Rahmendreieck durch ein flächiges Steuerrohr.

Die Unterschiede zum aktuellen Modell, das bereits zu den schnellsten Rennrädern der Welt zählt, fallen vergleichsweise gering aus. Am auffälligsten ist das flächige und damit aerodynamischere Steuerrohr. Der Vorbau des Aero-Cockpits ist weiterhin zweigeteilt. Das Arbeitsgerät des belgischen Jumbo-Profis Tiesj Benoot (siehe Bildergalerie) ist mit Shimano Dura-Ace Di2 2x12 ausgestattet und rollt auf 60 Millimeter hohen Shimano-Laufrädern mit Vittoria Corsa-Reifen.

Cube Litening Air

Seit mehr als einem Jahr sind die Profis von Intermarche-Wanty Gobert auf einem unveröffentlichten Cube-Rennrad unterwegs - so auch bei der 109. Tour de France. Teammechaniker bezeichnen das Modell als Litening Air - und leicht ist das Rad. So soll der schlanke Rahmen in Größe 54 unter 800 Gramm liegen, wie ein Intermarche-Mechaniker in Kopenhagen gegenüber TOUR sagte.

Der Schaltwerkskäfig kommt von Ceramicspeed. Alle Intermarche-Modelle sind noch mit alter Shimano Dura-Ace Di2 2x11 ausgestattet.Foto: Jens Klötzer
Der Schaltwerkskäfig kommt von Ceramicspeed. Alle Intermarche-Modelle sind noch mit alter Shimano Dura-Ace Di2 2x11 ausgestattet.
Das unveröffentlichte Cube wird von den Intermarche-Mechanikern als Litening Air bezeichnet. Der Rahmen des Leichtbau-Modells soll in Größe 54 lediglich 787 Gramm wiegen. Im Gegensatz zum Litening C:68X, das bei der Tour de France ebenfalls im Einsatz ist, fallen die Rohrformen weniger aerodynamisch aus.Foto: Jens Klötzer
Das unveröffentlichte Cube wird von den Intermarche-Mechanikern als Litening Air bezeichnet. Der Rahmen des Leichtbau-Modells soll in Größe 54 lediglich 787 Gramm wiegen. Im Gegensatz zum Litening C:68X, das bei der Tour de France ebenfalls im Einsatz ist, fallen die Rohrformen weniger aerodynamisch aus.
Die Carbon-Gabel lässt Platz für breite Reifen. Das Rad von Intermarche-Profi Louis Meintjes (Südafrika) ist mit 28 Millimeter breiten Pneus von Continental bestückt.Foto: Jens Klötzer
Die Carbon-Gabel lässt Platz für breite Reifen. Das Rad von Intermarche-Profi Louis Meintjes (Südafrika) ist mit 28 Millimeter breiten Pneus von Continental bestückt.
Filigran: Die Gabel am Litening Air fällt weniger flächig als beim Litening C:68X aus. Intermarche nennt ein Gewicht von 346 Gramm in Rahmengröße 54.Foto: Jens Klötzer
Filigran: Die Gabel am Litening Air fällt weniger flächig als beim Litening C:68X aus. Intermarche nennt ein Gewicht von 346 Gramm in Rahmengröße 54.
Der Schaltwerkskäfig kommt von Ceramicspeed. Alle Intermarche-Modelle sind noch mit alter Shimano Dura-Ace Di2 2x11 ausgestattet.Foto: Jens Klötzer
Der Schaltwerkskäfig kommt von Ceramicspeed. Alle Intermarche-Modelle sind noch mit alter Shimano Dura-Ace Di2 2x11 ausgestattet.
Das unveröffentlichte Cube wird von den Intermarche-Mechanikern als Litening Air bezeichnet. Der Rahmen des Leichtbau-Modells soll in Größe 54 lediglich 787 Gramm wiegen. Im Gegensatz zum Litening C:68X, das bei der Tour de France ebenfalls im Einsatz ist, fallen die Rohrformen weniger aerodynamisch aus.Foto: Jens Klötzer
Das unveröffentlichte Cube wird von den Intermarche-Mechanikern als Litening Air bezeichnet. Der Rahmen des Leichtbau-Modells soll in Größe 54 lediglich 787 Gramm wiegen. Im Gegensatz zum Litening C:68X, das bei der Tour de France ebenfalls im Einsatz ist, fallen die Rohrformen weniger aerodynamisch aus.
Das unveröffentlichte Cube wird von den Intermarche-Mechanikern als Litening Air bezeichnet. Der Rahmen des Leichtbau-Modells soll in Größe 54 lediglich 787 Gramm wiegen. Im Gegensatz zum Litening C:68X, das bei der Tour de France ebenfalls im Einsatz ist, fallen die Rohrformen weniger aerodynamisch aus.
Die Carbon-Gabel lässt Platz für breite Reifen. Das Rad von Intermarche-Profi Louis Meintjes (Südafrika) ist mit 28 Millimeter breiten Pneus von Continental bestückt.
Filigran: Die Gabel am Litening Air fällt weniger flächig als beim Litening C:68X aus. Intermarche nennt ein Gewicht von 346 Gramm in Rahmengröße 54.
Der Schaltwerkskäfig kommt von Ceramicspeed. Alle Intermarche-Modelle sind noch mit alter Shimano Dura-Ace Di2 2x11 ausgestattet.

Im Vergleich zum C:68X - das Aero-Modell ist das Hauptarbeitsgerät bei Intermarche - sind die Rohre des Air weniger aerodynamisch geformt. Das zeigt sich vor allem am Sitzrohr, das zum Hinterreifen deutlich mehr Platz lässt. Die Oberpfälzer folgen zudem dem aktuellen Trend und erhöhen die maximale Reifenfreiheit. 32 Millimeter breite Pneus sollten problemlos Platz finden.

Giant Propel

Lange hat es nicht gedauert, bis das neue Giant Propel seinen ersten Etappensieg bei der Tour de France holte. Auf der dritten Etappe von Vejle nach Sonderborg setzte sich Dylan Groenewegen (Niederlande) vom Team BikeExchange-Jayco auf dem noch unveröffentlichten Aero-Boliden im Sprint durch.

Das Steuerrohr des neuen Propel ist deutlich reduzierter als beim Vorgänger.Foto: Jens Klötzer
Das Steuerrohr des neuen Propel ist deutlich reduzierter als beim Vorgänger.
Vom Aero-Boliden zum Allrounder: Das Team BikeExchange-Jayco ist in Frankreich auf einem neuen Giant Propel unterwegs. Der Renner ist im Vergleich zum Vorgänger weniger aerodynamisch und dürfte deutlich leichter sein. Neu sind zudem die Laufräder von Cadex mit Carbon-Speichen.Foto: Jens Klötzer
Vom Aero-Boliden zum Allrounder: Das Team BikeExchange-Jayco ist in Frankreich auf einem neuen Giant Propel unterwegs. Der Renner ist im Vergleich zum Vorgänger weniger aerodynamisch und dürfte deutlich leichter sein. Neu sind zudem die Laufräder von Cadex mit Carbon-Speichen.
Die Bremszüge werden unter dem Vorbau ins Steuerrohr geführt.Foto: Jens Klötzer
Die Bremszüge werden unter dem Vorbau ins Steuerrohr geführt.
Markantes Detail ist der lange Sitzdom. Unsere Fotos zeigen das Giant Propel von BikeExchange-Profi Luke Durbridge (Australien).Foto: Jens Klötzer
Markantes Detail ist der lange Sitzdom. Unsere Fotos zeigen das Giant Propel von BikeExchange-Profi Luke Durbridge (Australien).
Das Steuerrohr des neuen Propel ist deutlich reduzierter als beim Vorgänger.Foto: Jens Klötzer
Das Steuerrohr des neuen Propel ist deutlich reduzierter als beim Vorgänger.
Vom Aero-Boliden zum Allrounder: Das Team BikeExchange-Jayco ist in Frankreich auf einem neuen Giant Propel unterwegs. Der Renner ist im Vergleich zum Vorgänger weniger aerodynamisch und dürfte deutlich leichter sein. Neu sind zudem die Laufräder von Cadex mit Carbon-Speichen.Foto: Jens Klötzer
Vom Aero-Boliden zum Allrounder: Das Team BikeExchange-Jayco ist in Frankreich auf einem neuen Giant Propel unterwegs. Der Renner ist im Vergleich zum Vorgänger weniger aerodynamisch und dürfte deutlich leichter sein. Neu sind zudem die Laufräder von Cadex mit Carbon-Speichen.
Vom Aero-Boliden zum Allrounder: Das Team BikeExchange-Jayco ist in Frankreich auf einem neuen Giant Propel unterwegs. Der Renner ist im Vergleich zum Vorgänger weniger aerodynamisch und dürfte deutlich leichter sein. Neu sind zudem die Laufräder von Cadex mit Carbon-Speichen.
Die Bremszüge werden unter dem Vorbau ins Steuerrohr geführt.
Markantes Detail ist der lange Sitzdom. Unsere Fotos zeigen das Giant Propel von BikeExchange-Profi Luke Durbridge (Australien).
Das Steuerrohr des neuen Propel ist deutlich reduzierter als beim Vorgänger.

Doch Aero-Bolide ist eigentlich die falsche Bezeichnung, schließlich zeichnet sich das Propel nun durch typische Merkmale eines Race-Allrounder aus. Das Rahmendesign ist weniger aerodynamisch, das Gesamtgewicht dürfte dadurch deutlich nach unten gehen. Beim Cockpit verzichten die Taiwaner offenbar auf eine vollintegrierte Version und klemmen den flachen Aero-Lenker in den Vorbau, unter dem die Züge ins Steuerrohr laufen. Unverändert bleibt der markante Sitzdom.

KTM Revelator Alto

Rund um das verregnete Einzelzeitfahren in Kopenhagen präsentierte das Team B&B Hotels-KTM zum Tour-de-France-Start das neue Revelator Alto vor dem Teambus. Das Leichtbau-Modell der Österreicher, das ebenfalls schon bei der Dauphine durch Südfrankreich rollte, präsentiert sich deutlich aerodynamischer als sein Vorgänger. Speziell die schlanke Front mit geklemmtem Aero-Lenker und integrierten Zügen dürfte das Rennrad schneller machen.

Nettes Detail an Pierre Rolands KTM ist die Startnummernhalterung aus Carbon. Die Sattelstütze ist dieselbe wie am Aero-Modell Revelator Lisse.Foto: Jens Klötzer
Nettes Detail an Pierre Rolands KTM ist die Startnummernhalterung aus Carbon. Die Sattelstütze ist dieselbe wie am Aero-Modell Revelator Lisse.
Nach der Rennpremiere bei der Dauphine hat das Team B&B Hotels-KTM auch bei der Tour das neue KTM Revelator Alto im Einsatz. TOUR bekam das Modell von Pierre Rolland (Frankreich) vor die Linse. Foto: Jens Klötzer
Nach der Rennpremiere bei der Dauphine hat das Team B&B Hotels-KTM auch bei der Tour das neue KTM Revelator Alto im Einsatz. TOUR bekam das Modell von Pierre Rolland (Frankreich) vor die Linse.
Die Neuheit, die von B&B Hotels-KTM auch in Erlkönig-Lackierung gefahren wird, reiht sich in die Liste der Race-Allrounder ein. Der flache Lenker von Vision unterstreicht die Aero-Charakteristik des Revelator Alto.Foto: Jens Klötzer
Die Neuheit, die von B&B Hotels-KTM auch in Erlkönig-Lackierung gefahren wird, reiht sich in die Liste der Race-Allrounder ein. Der flache Lenker von Vision unterstreicht die Aero-Charakteristik des Revelator Alto.
Die Kettenstreben sind vom Tretlagergehäuse abgesetzt. Die Kurbel kommt von Komponentenspezialist FSA.Foto: Jens Klötzer
Die Kettenstreben sind vom Tretlagergehäuse abgesetzt. Die Kurbel kommt von Komponentenspezialist FSA.
Nettes Detail an Pierre Rolands KTM ist die Startnummernhalterung aus Carbon. Die Sattelstütze ist dieselbe wie am Aero-Modell Revelator Lisse.Foto: Jens Klötzer
Nettes Detail an Pierre Rolands KTM ist die Startnummernhalterung aus Carbon. Die Sattelstütze ist dieselbe wie am Aero-Modell Revelator Lisse.
Nach der Rennpremiere bei der Dauphine hat das Team B&B Hotels-KTM auch bei der Tour das neue KTM Revelator Alto im Einsatz. TOUR bekam das Modell von Pierre Rolland (Frankreich) vor die Linse. Foto: Jens Klötzer
Nach der Rennpremiere bei der Dauphine hat das Team B&B Hotels-KTM auch bei der Tour das neue KTM Revelator Alto im Einsatz. TOUR bekam das Modell von Pierre Rolland (Frankreich) vor die Linse.
Nach der Rennpremiere bei der Dauphine hat das Team B&B Hotels-KTM auch bei der Tour das neue KTM Revelator Alto im Einsatz. TOUR bekam das Modell von Pierre Rolland (Frankreich) vor die Linse.
Die Neuheit, die von B&B Hotels-KTM auch in Erlkönig-Lackierung gefahren wird, reiht sich in die Liste der Race-Allrounder ein. Der flache Lenker von Vision unterstreicht die Aero-Charakteristik des Revelator Alto.
Die Kettenstreben sind vom Tretlagergehäuse abgesetzt. Die Kurbel kommt von Komponentenspezialist FSA.
Nettes Detail an Pierre Rolands KTM ist die Startnummernhalterung aus Carbon. Die Sattelstütze ist dieselbe wie am Aero-Modell Revelator Lisse.

Colnago Prototipo

Zudem präsentierte Colnago kurz vor dem Grand Départ das Prototipo. Der Race-Allrounder ist vorerst allerdings nur bei UAE Team Emirates um Tour-de-France-Favorit Tadej Pogačar im Einsatz und wird von den Italienern noch nicht produziert.

Bild 7Foto: Jens Klötzer
Das Colnago Prototipo wurde beim Tour-Start in Kopenhagen von den meisten Fahrern des Teams UAE gefahren, so auch vom Polen Rafal Majka. Nur zwei Fahrer gingen mit dem Vorgänger V3Rs an den StartFoto: Jens Klötzer
Das Colnago Prototipo wurde beim Tour-Start in Kopenhagen von den meisten Fahrern des Teams UAE gefahren, so auch vom Polen Rafal Majka. Nur zwei Fahrer gingen mit dem Vorgänger V3Rs an den Start
Bild 2Foto: Jens Klötzer
Bild 3Foto: Jens Klötzer
Bild 4Foto: Jens Klötzer
Steuerrohr und Gabel sind filigraner, die Reifenfreiheit üppiger als bisherFoto: Jens Klötzer
Steuerrohr und Gabel sind filigraner, die Reifenfreiheit üppiger als bisher
Beim Cockpit vertraut das Team UAE auf Produkte von Deda Elementi, der Steuersatz kommt von Ceramic Speed.Foto: Jens Klötzer
Beim Cockpit vertraut das Team UAE auf Produkte von Deda Elementi, der Steuersatz kommt von Ceramic Speed.
Bild 7Foto: Jens Klötzer
Das Colnago Prototipo wurde beim Tour-Start in Kopenhagen von den meisten Fahrern des Teams UAE gefahren, so auch vom Polen Rafal Majka. Nur zwei Fahrer gingen mit dem Vorgänger V3Rs an den StartFoto: Jens Klötzer
Das Colnago Prototipo wurde beim Tour-Start in Kopenhagen von den meisten Fahrern des Teams UAE gefahren, so auch vom Polen Rafal Majka. Nur zwei Fahrer gingen mit dem Vorgänger V3Rs an den Start
Das Colnago Prototipo wurde beim Tour-Start in Kopenhagen von den meisten Fahrern des Teams UAE gefahren, so auch vom Polen Rafal Majka. Nur zwei Fahrer gingen mit dem Vorgänger V3Rs an den Start
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Steuerrohr und Gabel sind filigraner, die Reifenfreiheit üppiger als bisher
Beim Cockpit vertraut das Team UAE auf Produkte von Deda Elementi, der Steuersatz kommt von Ceramic Speed.
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Bereits offiziell vorgestellt sind die Aero-Neuheiten von Scott und Trek. Das Foil RC ist beim Team DSM um John Degenkolb im Einsatz, das Madone SLR wird von Trek-Segafredo um den dänischen Publikumsliebling Mads Pedersen gefahren.