Tour de France 2022: Die Rennräder der TeamsFoto: Canyon/Kristof Ramon

Tour de FranceTour de France 2022: Die Rennräder der Teams

Tour Magazin

, Thomas Goldmann

 6/22/2022, Lesezeit: 3 Minuten

Bei der Tour de France 2022 gehen die 22 Teams mit Top-Rennrädern an den Start. TOUR zeigt die Profiräder aller Mannschaften.

Die Geschwindigkeiten, die bei der Tour de France gefahren werden, sind atemberaubend. Oft brausen die Profis mit mehr als 50 Kilometern pro Stunde durch Frankreich. Möglich ist das durch die hochmodernen Rennräder, die von den Mannschaften eingesetzt werden.

Die heutigen Modelle der Profiräder sind auch optisch ein Hingucker. TOUR blickt auf die Rennräder der 22 Teams, die am 1. Juli in Kopenhagen an den Start gehen.

Zum Durchklicken: Die Rennräder der Tour-de-France-Teams

UAE Team Emirates: Colnago V3Rs DiscFoto: Kerstin Leicht
UAE Team Emirates: Colnago V3Rs Disc
AG2R CITRÖEN TEAM: BMC Teammachine SLR01Foto: Vincent Curutchet
AG2R CITRÖEN TEAM: BMC Teammachine SLR01
Alpecin-Fenix: Canyon Aeroad CFRFoto: Canyon/Kristof Ramon
Alpecin-Fenix: Canyon Aeroad CFR
Astana Qazaqstan Team: Wilier Filante SLRFoto: Getty Images/Tim De Waele
Astana Qazaqstan Team: Wilier Filante SLR
Bahrain-Victorious: Merida Scultura TeamFoto: Bahrain-Victorious
Bahrain-Victorious: Merida Scultura Team
B&B Hotels-KTM: KTM AltoFoto: Getty Images/Dario Belingheri
B&B Hotels-KTM: KTM Alto
Bora-hansgrohe: Specialized S-Works Tarmac SL7Foto: VeloImages
Bora-hansgrohe: Specialized S-Works Tarmac SL7
Cofidis: De Rosa MerakFoto: @focal77
Cofidis: De Rosa Merak
EF Education Easypost: Cannondale SuperSix EvoFoto: GUSTAV THUESEN
EF Education Easypost: Cannondale SuperSix Evo
Ineos Grenadiers: Pinarello Dogma FFoto: Getty Images/Tim De Waele
Ineos Grenadiers: Pinarello Dogma F
Groupama-FDJ: Lapierre Xelius SL3Foto: Getty Images/Dario Belingheri
Groupama-FDJ: Lapierre Xelius SL3
Intermarche-Wanty-Gobert: Cube Litening C:68XFoto: Alessandro Volders / @cyclingmedia_agency)
Intermarche-Wanty-Gobert: Cube Litening C:68X
Israel-Premier Tech: Factor Ostro VAMFoto: Israel-Premier Tech
Israel-Premier Tech: Factor Ostro VAM
Jumbo-Visma: Cervelo R5Foto: Jumbo-Visma
Jumbo-Visma: Cervelo R5
Lotto Soudal: Ridley Noah Fast DiscFoto: Ridley
Lotto Soudal: Ridley Noah Fast Disc
Movistar: Canyon Aeroad CFRFoto: Movistar
Movistar: Canyon Aeroad CFR
Quick-Step Alpha Vinyl: Specialized S-Works Tarmac SL7Foto: Quick-Step Alpha Vinyl/Wout Beel
Quick-Step Alpha Vinyl: Specialized S-Works Tarmac SL7
Team Arkea-Samsic: Canyon Aeroad CFRFoto: Getty Images/Dario Belingheri
Team Arkea-Samsic: Canyon Aeroad CFR
Team BikeExchange-Jayco: Giant TCR Advanced SLFoto: Team BikeExchange-Jayco
Team BikeExchange-Jayco: Giant TCR Advanced SL
Team DSM: Scott Addict RCFoto: Getty Images/Dario Belingheri
Team DSM: Scott Addict RC
TotalEnergies: Specialized S-Works Tarmac SL7Foto: TotalEnergies
TotalEnergies: Specialized S-Works Tarmac SL7
Trek-Segafredo: Trek MadoneFoto: Trek-Segafredo
Trek-Segafredo: Trek Madone
UAE Team Emirates: Colnago V3Rs DiscFoto: Kerstin Leicht
UAE Team Emirates: Colnago V3Rs Disc
AG2R CITRÖEN TEAM: BMC Teammachine SLR01Foto: Vincent Curutchet
AG2R CITRÖEN TEAM: BMC Teammachine SLR01
AG2R CITRÖEN TEAM: BMC Teammachine SLR01
Alpecin-Fenix: Canyon Aeroad CFR
Astana Qazaqstan Team: Wilier Filante SLR
Bahrain-Victorious: Merida Scultura Team
B&B Hotels-KTM: KTM Alto
Bora-hansgrohe: Specialized S-Works Tarmac SL7
Cofidis: De Rosa Merak
EF Education Easypost: Cannondale SuperSix Evo
Ineos Grenadiers: Pinarello Dogma F
Groupama-FDJ: Lapierre Xelius SL3
Intermarche-Wanty-Gobert: Cube Litening C:68X
Israel-Premier Tech: Factor Ostro VAM
Jumbo-Visma: Cervelo R5
Lotto Soudal: Ridley Noah Fast Disc
Movistar: Canyon Aeroad CFR
Quick-Step Alpha Vinyl: Specialized S-Works Tarmac SL7
Team Arkea-Samsic: Canyon Aeroad CFR
Team BikeExchange-Jayco: Giant TCR Advanced SL
Team DSM: Scott Addict RC
TotalEnergies: Specialized S-Works Tarmac SL7
Trek-Segafredo: Trek Madone
UAE Team Emirates: Colnago V3Rs Disc

Einige der Top-Rennräder hat TOUR bereits getestet. Viele wussten dabei zu überzeugen, wiesen aber auch die eine oder andere Schwäche auf.

Das Specialized S-Works Tarmac

Im Fahrerfeld der Tour de France ist Specialized als Ausstatter gleich bei drei Top-Teams vertreten: Bora-hansgrohe, Quick-Step Alpha Vinyl und TotalEnergies. Warum das S-Works Tarmac so beliebt ist, gibt es in unserem Test zu lesen.

Das Cervelo R5 vom Team Jumbo-Visma

Primoz Roglic unternimmt in diesem Jahr einen neuen Versuch, um sich endlich zum Tour-Sieger zu krönen. Am Material soll es dabei nicht scheitern. Cervelo hat Jumbo-Visma ein Rennrad mit federleichtem Rahmen hingestellt.

Das Pinarello Dogma F vom Team Ineos Grenadiers

Das britische Ineos-Team fährt auf der erfolgreichsten noch existierenden Radmarke bei der Tour de France (15 Gesamtsiege). Mit dem Dogma F hat die Nachfolgemannschaft des früheren Sky-Teams ein Top-Rennrad zur Verfügung. Allerdings hat es eine kleine Schwäche, wie der TOUR-Test gezeigt hat.

Das Canyon Aeroad CFR

Das Aeroad ist eine Erfolgsgeschichte. Mathieu van der Poel gewann mit dem Aero-Rennrad unter anderem 2020 und 2022 für Alpecin-Fenix die Flandern-Rundfahrt. 2021 verhalf ihm das Aeroad zum Gelben Trikot bei der Tour de France, das der Niederländer sechs Tage lang trug.

Zudem vertrauen auch Movistar und Arkea Samsic auf das Koblenzer Fabrikat. TOUR zeigt, warum das Canyon-Rennrad so überzeugen kann.

Das Colnago V3Rs Disc

Das V3Rs Disc ist das Rad der Wahl von Tadej Pogacar und dem Team UAE Emirates. Der Slowene gewann mit dem Profirad aus der italienischen Traditionsschmiede bereits die Tour de France. Dabei ist es aber nicht das schnellste Rad im Peloton. Im TOUR-Test hat sich gezeigt, dass das V3Rs Disc im Vergleich zur Konkurrenz hinterherhinkt.

Was kostet ein Tour-de-France-Rennrad?

Für viele Profi-Rennräder, die auch bei der Tour de France zum Einsatz kommen, werden mittlerweile 10000 Euro und mehr verlangt. So kostet das Specialized S-Works Tarmac SL7, aktuell eines der erfolgreichsten Wettkampf-Rennräder, bis zu 16000 Euro.

Es gibt aber auch gute Nachrichten. Wer solch einen stolzen Preis nicht bezahlen will, für den gibt es bei den Herstellern auch oft eine abgespeckte Version der Profi-Rennräder, die günstiger zu haben ist. Was die teure und die billigere Variante unterscheidet, gibt es hier zu lesen.