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Der vollständige Vergleich mit Bewertungen zu Leuchtprofil, Bedienung, Verarbeitung und Halterung steht im Mutterartikel zu den Akku-Scheinwerfern für Aero-Cockpits.
Für die Auswertung wird die Leuchtdauer durch die Ladedauer geteilt. Ein Wert von 1,0 bedeutet: Der Scheinwerfer leuchtet genauso lange, wie er für eine volle Ladung benötigt. Liegt der Quotient darüber, liefert die Lampe mehr Leuchtzeit als Ladezeit. Je höher der Wert, desto günstiger die Bilanz für Fahrer, die zwischen zwei Ausfahrten wenig Zeit zum Nachladen haben.
Den besten Wert erzielt der Busch & Müller Ixon Rock. Nach 2:50 Stunden Ladezeit leuchtet er im Test 3:10 Stunden. Das ergibt einen Quotienten von 1,12. Pro Stunde an der Steckdose stehen damit rechnerisch rund 67 Minuten Licht zur Verfügung. Der Ixon Rock ist der einzige Kandidat, dessen Leuchtdauer die Ladezeit übertrifft.
Die kürzeste Ladezeit im Test erreicht das Amazon Fahrradlicht-Set LF 36 mit 2:20 Stunden. Seine Leuchtdauer liegt mit 2:24 Stunden nur knapp darüber, der Quotient beträgt 1,03. Für kurze, regelmäßige Fahrten ist dieses Verhältnis günstig. Die absolute Leuchtreserve bleibt allerdings mit weniger als zweieinhalb Stunden begrenzt.
Der Ixon Rock bietet gegenüber dem Amazon-Licht die deutlich längere Reserve und zugleich die bessere Zeitbilanz. Für längere Trainingsfahrten bei Dunkelheit ist das relevanter als die um 30 Minuten kürzere Ladezeit des günstigen Amazon-Sets.
Die längste gemessene Leuchtdauer erreicht das Trelock Lighthammer 100 mit 3:35 Stunden. Damit bietet es die größte Reserve für ausgedehnte Abendrunden. Bis der Akku wieder voll ist, vergehen jedoch 4:40 Stunden. Das ist die längste Ladezeit im Testfeld und drückt den Quotienten auf 0,77.
Auch Lezyne, Sigma, Cateye und Lupine bleiben bei der Zeitbilanz unter 1,0. Der Lezyne Macro 500+ Mount Reverse leuchtet 3:15 Stunden, benötigt aber vier Stunden Ladezeit. Beim Sigma Aura 100 stehen 2:40 Stunden Leuchtzeit 3:20 Stunden an der Steckdose gegenüber. Cateye und Lupine erreichen jeweils einen Quotienten von 0,74.
Der Lade-Leucht-Quotient ergänzt den Test, ersetzt aber keine Bewertung des Lichtbilds. Für schnelle Fahrten auf dunklen Straßen zählt, wie gleichmäßig ein Scheinwerfer Nahbereich, Fahrbahnrand und Fernbereich ausleuchtet. Ebenso wichtig sind eine verständliche Akkustandsanzeige sowie eine Halterung, die am Front Mount nicht verrutscht.
Für die Zeitbilanz liegt der Busch & Müller Ixon Rock vorn. Amazon lädt am schnellsten, Trelock bietet die längste Leuchtdauer. Welche Lampe am Rennrad die passendere ist, entscheidet am Ende aber der Einsatzzweck: kurze Pendelstrecke, regelmäßige Feierabendrunde oder lange Trainingsfahrt in der Dunkelheit.

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