Sigma Aura 100 im TestBewährter Scheinwerfer für Aero-Cockpits

Matthias Borchers

 · 06.09.2026

Akku-Scheinwerfer Sigma Aura 100
Foto: Matthias Borchers

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Der Sigma Aura 100 ist ein bewährter Akku-Scheinwerfer mit StVZO-Zulassung mit homogenem Leuchtprofil und einer praktischen Befestigung am modernen Aero-Cockpit. Im Testfeld aus sieben Modellen gehört er mit 89,90 Euro inklusive Zubehörhalter zu den günstigeren Modellen.

Themen in diesem Artikel

Lichtbild ohne dunkle Zonen

Der Aura 100 ist kein neues Produkt, aber weiterhin ein technisch stimmiger Akku-Scheinwerfer für Trainingsfahrten bei Dunkelheit, Pendelstrecken und längere Ausfahrten in der Übergangszeit. Seine größte Stärke liegt im Leuchtprofil. Das Licht verteilt sich gleichmäßig vom Nahbereich bis in die weitere Fahrbahnzone. Auffällige Dunkelbereiche zwischen Vorderreifen und Fernbereich gibt es nicht.

Damit erleichtert der Sigma die Orientierung auf unbeleuchteten Radwegen und Landstraßen. Unebenheiten, Fahrbahnränder und Verschmutzungen bleiben im relevanten Sichtfeld erkennbar. Die Ausleuchtung wirkt ausgewogen und nicht punktuell konzentriert. Für Fahrer, die bei wechselnden Lichtverhältnissen unterwegs sind, ist das ein wichtiger Vorteil: Der Blick muss sich nicht ständig an harte Helligkeitssprünge anpassen.

Mit der Teilnote 2,4 für das Leuchtprofil liegt der Aura 100 im soliden Bereich. Die Lichtverteilung überzeugt, ohne bei der Reichweite oder Leuchtdauer an die stärksten Modelle im Testfeld heranzureichen.

Vier Modi und nachvollziehbare Akkuanzeige

Sigma stattet den Aura 100 mit vier Leuchtmodi aus. Das erlaubt, die Helligkeit an Strecke und Umgebungslicht anzupassen. Wer vor allem in der Stadt oder auf beleuchteten Wegen fährt, kann Akkureserven sparen. Auf dunklen Strecken empfiehlt sich dagegen ein leistungsstärkerer Modus.

Die Akkukapazität beträgt 2000 mAh. Im Test erreichte der Scheinwerfer eine Leuchtdauer von zwei Stunden und 40 Minuten, die vollständige Ladezeit lag bei drei Stunden und 20 Minuten. Die Leuchtdauer ist damit kürzer als bei den besten Konkurrenten im Vergleich. Für normale Trainingsrunden und Alltagswege reicht sie aus, für besonders lange Nachtfahrten sollte die Restkapazität jedoch bewusst eingeplant werden.

Praktisch ist die Ladestandskontrolle mit vier weißen LED-Balken. Sie zeigt den aktuellen Akkustand präzise und verständlich an. Das reduziert das Risiko, mit fast leerem Scheinwerfer zur Abendrunde aufzubrechen.

Front Mount mit Schnappverschluss

Entscheidend für die Auswahl dieses Testfelds war die Montagemöglichkeit an Aero-Cockpits mit Ausleger. Beim Aura 100 erfolgt sie über einen Zubehörhalter für GoPro-Mounts. Der Adapter wird per Schnappverschluss eingeklickt und lässt sich ebenso schnell wieder lösen.

Im Alltag funktioniert dieses System überzeugend. Der Scheinwerfer sitzt definiert vor dem Cockpit, statt wertvollen Platz am Lenker zu beanspruchen. Das schafft eine aufgeräumte Lösung für moderne Rennräder mit integrierten Leitungen und aerodynamisch geformten Lenkern. Für die Halterung vergibt TOUR daher die Bestnote 1,0.

Ein weiterer Pluspunkt beim Sigma Aura 100 ist die Koppeloption mit einem kompatiblen Rücklicht. Sind beide Leuchten verbunden, lassen sie sich synchron ein- und ausschalten. Das vereinfacht die Bedienung vor der Abfahrt und verhindert, dass eine Leuchte versehentlich ausgeschaltet bleibt.

Info und Bewertung

ProduktdatenBewertungNote
Preis Scheinwerfer/Adapter89,90 EuroLeuchtprofil2,4
Produktionslandkeine AngabeLeuchtdauer3,0
Akkukapazität2000 mAhHandling1,6
Gewicht mit Halter124 gVerarbeitung2,0
Leuchtmodi4Halterung1,0
Akkuanzeige4er-LED-Balken, weißTOUR-Note2,2
Leucht-/Ladedauer2:40/3:20 Std.:Min.

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Matthias Borchers ist im Test-Ressort von TOUR, Experte für Bekleidung und Zubehör. Als Hobbyradsportler hat er die TOUR-Transalp und die TOUR-Trans Austria absolviert. Prägend sind zudem Reportage-Reisen von San Francisco bis Sakai sowie 17 Trips zur Tour de France mit rund 30.000 Wohnmobilkilometern.

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