Busch & Müller Ixon Rock im TestStVZO-Licht für Aero-Cockpits

Matthias Borchers

 · 03.09.2026

Busch & Müller Ixon Rock
Foto: Matthias Borchers
Sieben Akku-Fahrradscheinwerfer mit StVZO-Zulassung treten im TOUR-Test an. Entscheidend für die Auswahl: Die Leuchten müssen sich mit einem Front Mount an modernen Aero-Cockpits montieren lassen. Der Ixon Rock von Busch + Müller verbindet ein homogenes Leuchprofil mit einer besonders gut ablesbaren Akkustandsanzeige.

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Montage am Aero-Cockpit kostet Aufpreis

Der Ixon Rock von Busch + Müller ist in Kombi mit dem Zubehör-Halter für Rennradfahrer und Gravelbiker mit modernen Aerocockpits gemacht. Für die hängende Montage am Front Mount-Ausleger benötigt die Leuchte allerdings den passenden GoPro-Halter. Damit steigt der Gesamtpreis von 99,90 auf 119,80 Euro. Im Ergebnis positioniert sich der Ixon Rock im oberen Mittelfeld des sieben Modelle umfassenden Testfelds.

Die Lösung passt zu vielen modernen Aero-Cockpits mit GoPro-Aufnahme. Praktisch: Der Scheinwerfer sitzt zentral vor dem Lenker, nimmt keinen Platz neben Vorbau oder Computerhalter ein und stört die aufgeräumte Optik eines integrierten Cockpits nicht. Im Test erzielt die Halterung die Note 1,5. Sie hält die Leuchte sicher und ermöglicht eine gut nachvollziehbare Ausrichtung des Lichtkegels.

Homogenes Lichtbild mit guter Nahfeldausleuchtung

Die Stärke des Ixon Rock liegt im Leuchtprofil. Die Leuchte erreicht in dieser Disziplin die Note 2,0 und erzeugt einen gleichmäßigen Lichtteppich ohne auffällige helle Flecken oder dunkle Zonen. Besonders im Nahbereich leuchtet sie die Fahrbahn gut aus. Das erleichtert die Orientierung auf unbeleuchteten Nebenstraßen ebenso wie das Erkennen von Unebenheiten, Laub oder grobem Asphalt direkt vor dem Vorderrad.

Für schnelle Abfahrten ersetzt ein StVZO-Scheinwerfer mit klar begrenztem Lichtbild kein Fernlicht. Seine Aufgabe ist die blendfreie und gleichmäßige Ausleuchtung der Straße. Genau hier liefert der Ixon Rock ein stimmiges Ergebnis. Auch externe Vergleichstests bewerten Lichttechnik und blendfreie Einstellbarkeit des Modells positiv.

Präzise Anzeige der Reserven

Im Alltag überzeugt vor allem die Akkustandsanzeige. Ein blauer Fünf-LED-Balken informiert präzise über die verbleibende Kapazität. Im Gegensatz zu groben Rot-Grün-Signalen lässt sich die Restreserve damit besser einschätzen. Sinkt der Ladezustand, reduziert die Elektronik die Lichtleistung schrittweise. Das verlängert die verfügbare Leuchtdauer und verhindert, dass die Lampe unvermittelt ausgeht.

Die TOUR-Wertung für das Handling lautet 1,5. Drei Leuchtmodi ermöglichen die Anpassung an Stadtverkehr, beleuchtete Wege oder dunkle Landstraßen. Die im Test ermittelte Leuchtdauer beträgt 3:10 Stunden. Für das vollständige Laden benötigt der Ixon Rock 2:50 Stunden. Das ist kein Spitzenwert, aber für eine Akku-Leuchte dieser Klasse angemessen.

Solide Verarbeitung, überschaubares Gewicht

Mit Halter wiegt der Ixon Rock 135 Gramm. Am Aero-Rennrad fällt das Gewicht kaum auf, zumal die Leuchte kompakt vor dem Cockpit sitzt. Die Verarbeitung erreicht die Note 2,0. Gehäuse, Bedienelemente und Halter hinterlassen einen belastbaren Eindruck. Produziert wird der Scheinwerfer in Deutschland.

Der Ixon Rock ist keine günstige Basisleuchte. Der zusätzliche Adapter gehört zwingend zur Kalkulation, wenn die Montage am Front Mount gewünscht ist. Dafür erhalten Rennradfahrer eine bewährte, klar bedienbare Leuchte mit ausgewogenem Lichtbild und zuverlässiger Information über den Akkustand. Busch + Müller führt für den Ixon Rock passende Adapter für GoPro-, Garmin-, Wahoo- und Aero-Lenker-Aufnahmen.

Preis Scheinwerfer99,90 Euro
Preis GoPro-Halter19,90 Euro
Gesamtpreis119,80 Euro
ProduktionslandDeutschland
Akkukapazität1.500 mAh
Gewicht mit Halter135 Gramm
Leuchtmodi3
AkkustandsanzeigeBlauer Fünf-LED-Balken
Leuchtdauer3:10 Stunden
Ladedauer2:50 Stunden
Leuchtprofil2,0
Leuchtdauer, Note2,5
Handling1,5
Verarbeitung2,0
Halterung1,5
TOUR-Note2,0

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Matthias Borchers ist im Test-Ressort von TOUR, Experte für Bekleidung und Zubehör. Als Hobbyradsportler hat er die TOUR-Transalp und die TOUR-Trans Austria absolviert. Prägend sind zudem Reportage-Reisen von San Francisco bis Sakai sowie 17 Trips zur Tour de France mit rund 30.000 Wohnmobilkilometern.

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