So schlugen sich die Top-Talente 2023Die meisten Youngster haben gezündet

Sebastian Lindner

 · 27.12.2023

Andrea Piccolo schlüpfte während der Vuelta zwischenzeitlich ins Rote Trikot.
Foto: DPA Picture Alliance
Zu Beginn der Saison 2023 hatte TOUR den Blick auf zehn Youngster geworfen, die gute Chancen auf einen Durchbruch im Peloton der Profis haben. Der Großteil dieser Radsport-Talente hat sich durchgesetzt.

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Andrea Piccolo

Der Italiener scheint nach vielen Teamwechseln in der Vergangenheit nun im Team EF Education EasyPost angekommen zu sein. Das wirkt sich positiv auf seine Leistungen aus. Höhepunkt bisher: Ein Tag in Rot bei der Vuelta.



Andreas Leknessund

Auch Leknessund trug das Leadertrikot bei einer Grand Tour - und zwar sogar fast eine Woche beim Giro. Der Norweger hat seine Rundfahrer-Qualitäten weiter ausgebaut.



Olav Kooij

Hinter Überflieger Jasper Philipsen war Kooij der beste Sprinter des Jahres. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte ließ es der Niederländer krachen.



Romain Gregoire

Dem jungen Franzosen die Bürde als nächste Tour-Hoffnung einer ganzen Nation aufzuerlegen wäre ein Fehler, den die Grande Nation schon allzu oft bei Talenten begangen hat. Doch Gregoire hat gezeigt, dass er das Potenzial hat, sich zu einem guten Rundfahrer zu entwickeln.



Leo Hayter

Verletzungsbedingt konnte Hayter kaum zeigen, was in ihm steckt. War er jedoch am Start, tat er das, was man von ihm erwartete.



Magnus Sheffield

Leider wird der Amerikaner viel zu oft und völlig grundlos mit dem Tod von Gino Mäder in Verbindung gebracht. Dabei hat Sheffield bewiesen, dass er auch sportlich bereit ist, Schlagzeilen zu schreiben. Nicht nur als starker Zeitfahrer.



Mattias Skjelmose

Im Windschatten der dänischen Stars Vingegaard und Pedersen reift ein weiterer kommender Star heran. Mit dem Gewinn der Tour de Suisse hat sich Skjelmose für größere Aufgaben in Stellung gebracht.



Marco Brenner

Die Rolle als großer Hoffnungsträger im deutschen Radsport ist Brenner erstmal los. Auch in dieser Saison konnte er nicht die Erwartungen erfüllen, die er sich mit Riesenerfolgen als Junior selbst auferlegt hat. Zudem verhinderten falsche Einlegesohlen seine Teilnahme an der Vuelta.



Cian Uijtdebroeks

Spätestens mit seinem starken Auftritt bei der Vuelta fuhr sich Uijtdebroeks in aller Munde. Doch das sollten noch nicht die größten Schlagzeilen des Jahres um den jungen Belgier sein. Der Streit um sein zukünftiges Team könnte Einfluss auf seine weitere Entwicklung haben.



Arnaud De Lie

Wie Kooij war auch De Lie in diesem Jahr im Sprint nur schwer zu bezwingen, allerdings eher bei Eintagesrennen denn in Rundfahrten. Dabei gelang dem Belgier mit seinem ersten World-Tour-Sieg endgültig der Durchbruch.



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