Sebastian Lindner
· 27.12.2023
Der Italiener scheint nach vielen Teamwechseln in der Vergangenheit nun im Team EF Education EasyPost angekommen zu sein. Das wirkt sich positiv auf seine Leistungen aus. Höhepunkt bisher: Ein Tag in Rot bei der Vuelta.
Auch Leknessund trug das Leadertrikot bei einer Grand Tour - und zwar sogar fast eine Woche beim Giro. Der Norweger hat seine Rundfahrer-Qualitäten weiter ausgebaut.
Hinter Überflieger Jasper Philipsen war Kooij der beste Sprinter des Jahres. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte ließ es der Niederländer krachen.
Dem jungen Franzosen die Bürde als nächste Tour-Hoffnung einer ganzen Nation aufzuerlegen wäre ein Fehler, den die Grande Nation schon allzu oft bei Talenten begangen hat. Doch Gregoire hat gezeigt, dass er das Potenzial hat, sich zu einem guten Rundfahrer zu entwickeln.
Verletzungsbedingt konnte Hayter kaum zeigen, was in ihm steckt. War er jedoch am Start, tat er das, was man von ihm erwartete.
Leider wird der Amerikaner viel zu oft und völlig grundlos mit dem Tod von Gino Mäder in Verbindung gebracht. Dabei hat Sheffield bewiesen, dass er auch sportlich bereit ist, Schlagzeilen zu schreiben. Nicht nur als starker Zeitfahrer.
Im Windschatten der dänischen Stars Vingegaard und Pedersen reift ein weiterer kommender Star heran. Mit dem Gewinn der Tour de Suisse hat sich Skjelmose für größere Aufgaben in Stellung gebracht.
Die Rolle als großer Hoffnungsträger im deutschen Radsport ist Brenner erstmal los. Auch in dieser Saison konnte er nicht die Erwartungen erfüllen, die er sich mit Riesenerfolgen als Junior selbst auferlegt hat. Zudem verhinderten falsche Einlegesohlen seine Teilnahme an der Vuelta.
Spätestens mit seinem starken Auftritt bei der Vuelta fuhr sich Uijtdebroeks in aller Munde. Doch das sollten noch nicht die größten Schlagzeilen des Jahres um den jungen Belgier sein. Der Streit um sein zukünftiges Team könnte Einfluss auf seine weitere Entwicklung haben.
Wie Kooij war auch De Lie in diesem Jahr im Sprint nur schwer zu bezwingen, allerdings eher bei Eintagesrennen denn in Rundfahrten. Dabei gelang dem Belgier mit seinem ersten World-Tour-Sieg endgültig der Durchbruch.