Sebastian Lindner
· 13.10.2026
Erneut befindet sich der 22-Jährige, der jetzt bei 14 Saisonsiegen steht und damit in diesem Ranking nur Tadej Pogacar vor sich hat, in einer formidablen Spätform. Vor zwei Tagen gewann er ein kleineres Eintagesrennen in Hongkong vor Kanter, davor Binche-Chimay-Binche in Belgien und damit nun seine letzten drei Rennen.
Ob es dennoch auch im Süden Chinas wieder zu einem Fünferpack reicht, steht aber noch in den Sternen. Denn nachdem das Rennen in den vergangenen beiden Jahren auf einem nahezu identischen Kurs unterwegs war, gibt es zur laufenden Auflage ein paar Änderungen. Zwar gibt es wieder nur eine echte Bergankunft, doch ansonsten haben sich durchaus mehr Anstiege ins Profil eingeschlichen.
Auf den knapp 149 Kilometern rund um Chongzuo blieben die geografischen Hürden aber noch übersichtlich. Die Zielgerade verlief zwar leicht ansteigend, konnte den Massensprint aber nicht verhindern. Bergpunkte wurden unterwegs noch keine vergeben. An den beiden Bonussprints hatte jeweils Fredrik Dversnes (Uno-X Mobility) die Nase vorn, der sich damit vier Sekunden hinter Magnier, der die Gesamtführung übernimmt, zeitgleich mit Welsford als Dritter einreiht.
“Es war eine wirklich schnelle Etappe mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 49 km/h, daher war es sicherlich nicht einfach, vor allem bei dieser Hitze”, sagte Magnier mit Blick auf die nicht unbedingt einfachen Bedingungen. “Ayco (Bastiaens) hat das Rennen hervorragend kontrolliert, und dann haben meine Teamkollegen einen wirklich tollen Vorlauf hingelegt. Ich freue mich sehr, ihre Arbeit mit einem Sieg zu krönen und wieder hier am Start zu stehen.“
| RG | Fahrer | Zeit |
|---|---|---|
| 1 | Soudal Quick-Step | 03:00:23 |
| 2 | Netcompany INEOS | +00:00:00 |
| 3 | XDS Astana Team | +00:00:00 |
| 4 | NSN Cycling Team | +00:00:00 |
| 5 | Tudor Pro Cycling Team | +00:00:00 |
| 6 | Groupama - FDJ United | +00:00:00 |
Drei Fahrer konnten sich nach mehreren gescheiterten Versuchen auf den ersten Kilometern zur Ausreißergruppe des Tages zusammenfinden. Zum Österreicher Patrick Gamper (Team Jayco AlUla) und seinem norwegischen Fluchtgenossen Dversnes gesellte sich der US-Amerikaner Neilson Powless (EF Education - EasyPost).
Das Trio fuhr den Tag über mit einem moderaten Vorsprung vor dem Feld, wurde aber acht Kilometer vor dem Ziel an einer nochmal etwas größeren Welle zurückgeholt. Weitere Attacken hatten Soudal und Decathlon CMA CGM, die den Sprint für Olav Kooij vorbereiten wollten, allesamt unter Kontrolle. Kooij musste seinen Sprint letztlich abbrechen, während Magnier sein China-Gesicht zeigte und die Konkurrenz doch recht deutlich im Griff hatte.
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