Vier Wochen nach seinem Etappensieg auf den Champs-Élysées wechselt Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) die Disziplin. Der 31-Jährige startet beim Weltcup in Les Gets vom 21. bis 23. August sowohl im Shorttrack als auch im Cross-Country Olympic. Der Disziplinwechsel ist für Mathieu van der Poel nichts Ungewöhnliches, der vielseitige Niederländer hat bereits mehrfach bewiesen, dass er auf höchstem Niveau zwischen Straße, Mountainbike und Cyclocross wechseln kann. Nach der intensiven Tour de France nutzt er nun die verbleibenden Sommerwochen, um sich auf dem Mountainbike zu beweisen und seine Form für die anstehenden Höhepunkte zu testen.
Die UCI MTB World Series bestätigte Mathieu van der Poels Nennung in der Startliste für das französische Rennen. Bereits eine Woche später, vom 27. bis 30. August, steht die Mountainbike-WM in Val di Sole auf dem Programm. Der Niederländer hatte 2025 in Les Gets den sechsten Platz belegt, eine Minute hinter Sieger Luca Martin, der in 1:22:03 Stunden gewann. Das Rennen in Les Gets dient van der Poel als wichtiger Gradmesser für seine aktuelle MTB-Form und als letzte Standortbestimmung vor der Weltmeisterschaft. Die anspruchsvollen Strecken in den französischen Alpen bieten ideale Bedingungen, um Rennhärte zu sammeln und technische Abläufe zu verfeinern. Mathieu van der Poel wird in Val di Sole zu den Medaillenkandidaten zählen, auch wenn die Konkurrenz mit spezialisierten Mountainbikern stark besetzt sein wird.
Van der Poels Teilnahme an den kanadischen WorldTour-Rennen am 11. und 13. September ist noch offen. Die Straßen-Weltmeisterschaften in Montreal vom 20. bis 27. September sind hingegen fest eingeplant. Bei der Tour de France 2026 hatte der Niederländer zwei Etappen gewonnen: Etappe 9 von Malemort nach Ussel und Etappe 21 in Paris. Die Entscheidung über einen Start in Kanada hängt vermutlich von seinem Formverlauf und der Regeneration nach den Mountainbike-Einsätzen ab. Sein Team Alpecin – Premier Tech wird gemeinsam mit Mathieu van der Poel die weitere Saisonplanung festlegen, um optimal vorbereitet zur Straßen-WM anzureisen. Der Parcours in Montreal könnte dem explosiven Fahrstil des Niederländers entgegenkommen, weshalb die Weltmeisterschaft eines seiner Hauptziele für den Spätsommer darstellt.

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