EM-ZeitfahrenKoch bei Schweizer Sieg nur Elfte

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 · 07.10.2026

EM-Zeitfahren: Koch bei Schweizer Sieg nur ElfteFoto: Graham Hughes/The Canadian Press/AP/dpa
Die deutsche Radrennfahrerin Franziska Koch bei der WM. (Archivbild)
Im Sommer wird die deutsche Roubaix-Gewinnerin Franziska Koch Zeitfahr-Meisterin, vor kurzem holt sie Bronze bei der WM. Bei der EM enttäuscht sie.

Die deutsche Zeitfahr-Meisterin Franziska Koch hat bei der Rad-Europameisterschaft ein enttäuschendes Ergebnis im Rennen gegen die Uhr erzielt. Die 26 Jahre alte Gewinnerin von Paris-Roubaix verpasste beim Einzelzeitfahren als Elfte eine Top-Ten-Platzierung in Slowenien. Bei der WM in Montreal hatte sie vor kurzem noch Bronze geholt. 

Koch war auf dem 22 Kilometer langen Kurs 2:57 Minuten langsamer als Zeitfahr-Europameisterin Marlen Reusser aus der Schweiz, die ihren Titel verteidigte und bereits bei der WM Zeitfahr-Gold bejubelt hatte. 

Tour-de-France-Siegerin Demi Vollering aus den Niederlanden wurde mit einem Abstand von 23 Sekunden Zweite. Die Französin Juliette Berthet wurde am letzten Tag der EM Dritte. 

Roglic gewinnt bei den Männern

Auch bei den Männern war das Podest weit entfernt. Marco Brenner erreichte den 20. Rang 1:28 Minuten hinter Tagessieger Primoz Roglic aus Slowenien. Der Profi, der noch bis Saisonende beim deutschen Red-Bull-Team unter Vertrag steht, bejubelte in seiner Heimat mit einem Vorsprung von sieben Sekunden vor den Franzosen Bruno Armirail und 28 Sekunden vor Maxime Decomble sein erstes EM-Gold im Zeitfahren. 

Aus deutscher Sicht verlief die EM ernüchternd. Insgesamt gab es nur einmal Bronze, als Klara Dworatzek bei den Juniorinnen Rang drei erreichte.

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