Matthias Borchers
· 06.04.2026
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Bevor Dein Rennrad nach der Winterpause wieder auf die Straße geht, solltest Du es gründlich durchchecken. TOUR-Werkstatt-Chef Hans-Peter Ettenberger zeigt und erklärt, worauf es dabei ankommt. In dieser Folge erfährst Du, was bei elektronischen und mechanischen Schaltungen besonders wichtig ist.
Mechanische Schaltungen funktionieren mit Bowdenzug und Hebelmechanik. Aus diesem Grund können sie verschleißen und benötigen entsprechend Pflege. Aktuelle, elektronische Schaltungen mit Akku und Stellmotoren justieren sich dagegen selbst.
Während bei Shimano und Campagnolo ein Zentralakku die gesamte Stromversorgung übernimmt, befindet sich bei SRAM links und rechts in den Schaltgriffen jeweils eine Knopfzelle (CR2032) für die Funkverbindung zur Schaltung. Mit einer Münze lässt sich das Fach öffnen.
Exakt justierte Endanschläge sind wichtig. Sie begrenzen den Schwenkbereich von Schaltwerk und Umwerfer zwischen dem kleinsten und größten Ritzel bzw. dem kleinen und großen Kettenblatt. Das stellt sicher, dass die Kette nicht rasselt und nicht abspringen kann. Die Einstellung der Endanschläge sollte spätestens beim Tausch von Komponenten im Antriebsstrang kontrolliert und gegebenenfalls justiert werden.
Bei älteren mechanischen Shimano-Schaltungen kommt es nach längerer Standzeit häufig vor, dass die Schaltzug-Mechanik aufgrund von verharztem Schmierfett hakt. Etwas WD-40 an dieser Stelle macht die Mitnehmer-Mechanik wieder geschmeidig
Wer sein Rennrad nicht sowieso gut geölt in den Winterschlaf geschickt hat, sollte spätestens jetzt ein paar Tropfen Öl auf die Gelenke von Schaltwerk und Umwerfer träufeln. Dabei mehrmals alle Gänge durchschalten, damit der Schmierstoff überall hinkommt.

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