Gravelbike-Reifen12 Tubeless-Reifen im TOUR-Test

Robert Kühnen

, Konstantin Rohé

 · 10.11.2022

Gravelbike-Reifen: 12 Tubeless-Reifen im TOUR-TestFoto: Skyshot/Greber
Wir haben 12 Gravelbike-Reifen, die sich für Tubeless eignen, ausführlich in Labor und Praxis getestet.

Gravelbike-Reifen! Sie entscheiden darüber, ob das Rad wirklich auf der Straße und im Gelände überzeugt. Wir hatten 12 Tubeless-Reifen im Labor- und Praxistest.

Reifen haben bei Gravelbikes einen schwierigen Job. Sie sollen auf der Straße leicht, sicher und geschmeidig rollen und abseits des Asphalts guten Grip bieten. Für die Straße wäre eigentlich ein Slick optimal, für losen oder rutschigen Grund hingegen ein Reifen mit ausgeprägten Stollen. Wie aber verheiratet man beide Welten so, dass man ohne spürbare Defizite von ­Asphalt auf Schotter, Erde und wieder zurück wechseln kann? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben wir die Reifenhersteller gebeten, uns ihren jeweils schnellsten Gravelbike-Reifen sowie den besten Allrounder zu schicken. Im Fahrversuch und Labor haben wir uns die sechs Reifenpaare für den Graveleinsatz dann ausgiebig vor­genommen, um Stärken und Schwächen der verschiedenen Gummis zu beleuchten.

Verlagssonderveröffentlichung
Gravelbike-Reifen müssen im Gelände genügend Grip liefern und gleichzeitig auf Asphalt gut rollen. Das machen sie am besten tubeless und mit dem richtigen Luftdruck.Foto: Falk Wenzel
Gravelbike-Reifen müssen im Gelände genügend Grip liefern und gleichzeitig auf Asphalt gut rollen. Das machen sie am besten tubeless und mit dem richtigen Luftdruck.

Gravelbike-Reifen tubeless fahren: Aber mit wie viel Luftdruck?

Die erste Frage, die sich dabei stellt: Wie viel Luft muss eigentlich in den Reifen? Die Angaben der Hersteller schwanken, von mindestens 2 bis höchstens 3,5 Bar (Kenda) bis mindestens 3 und höchstens 6 Bar (Vittoria). Unsere Fahrversuche ergaben: 2 Bar sind ideal im Gelände, 4 Bar machen einen 40 Millimeter breiten Reifen knallhart. Sobald der Untergrund uneben wird, muss der Druck runter, sonst springt der Reifen. Nichts bringt so viel Sicherheit im Gelände wie ein angepasster, möglichst niedriger Druck. Egal ob Schotter oder Waldweg: Mit weniger Luft im Gummi gelingt einfach alles besser. Rutschige Kurven werden beherrschbar, bergauf wie bergab greifen die Reifen besser.

Kenda liegt mit seiner Empfehlung nach unserer Einschätzung daher richtig. 3 Bar sind mit Schlauch ein Kompromiss, besser gefahren sind wir mit 1,9/ 2,2 Bar vorne/hinten und ohne Schlauch (bei einem 70 Kilogramm schweren Fahrer). Hintergrund: Der Schlauch geht bei niedrigem Druck leicht kaputt, wenn er am Felgenhorn eingezwickt wird. Der Mantel ist stabiler und kann ohne Schlauch („tubeless“) auch mit weniger Luft sicher gefahren werden. Alle Reifen im Test sind ohne Schlauch fahrbar. Dazu müssen Ventile direkt in die ­gedichteten Felgen geschraubt und die Reifen mit Dichtmilch montiert werden. Die Erstmontage ist nicht immer ganz einfach, ein Profi macht das aber in wenigen Minuten, fragen Sie im Zweifel Ihren Händler. Danach muss man nur noch gelegentlich nachpumpen und jedes halbe Jahr Dichtmilch nachgießen.

Gravelbike-Reifen im TOUR-Test

Gravelbike-Reifen im Test: Continental Terra Speed
Foto: Robert Kühnen

Am Gravelbike fährt man Reifen besser ohne Schlauch

Erst derart gerüstet offenbart sich das wahre Spaß­potenzial der Gravelbike-Reifen, die zudem besser vor Pannen geschützt sind. Die besten Allrounder rollen auf ­Asphalt makellos, gut steuerbar und greifen erstaunlich gut im Gelände. Allen voran Continentals Modell Terra Speed. Dessen Stollen sind auf der Straße kaum zu spüren, beißen im Gelände aber kräftig zu. Die schnelle Gummimischung lässt den Reifen dabei rollen wie einen Rennradreifen – und das auch mit wenig Luft. Der Rollwiderstand auf der Straße steigt nur um magere 3 Watt beim Absenken des Drucks von 3 auf 2 Bar. Im Gelände hat der niedrige Druck nur Vorteile. Im Wiegetritt auf der Straße fühlen sich 2 Bar eher zu plüschig an, und die Ziel­sicherheit beim Einlenken in Kurven leidet. Hier muss jeder für sich herausfinden, was für den persönlichen Stil und Streckenmix am besten passt.

  Modelle wie Pirellis Cinturato Gravel M weisen ein grobstolliges Profil auf und sind Experten für weiche Böden, etwa auf Waldwegen, sandigen Abschnitten oder engen Trails.Foto: Robert Kühnen
Modelle wie Pirellis Cinturato Gravel M weisen ein grobstolliges Profil auf und sind Experten für weiche Böden, etwa auf Waldwegen, sandigen Abschnitten oder engen Trails.

Ein sehr guter Allrounder ist auch Schwalbes G-One Allround. Der gröber profilierte G-One Bite ist der bessere Kompromiss, wenn mehr Gelände unter die Reifen kommt. Im Gelände packt Kendas Boost Pro am besten zu – dafür wechselt er auf der Straße sehr unharmonisch von Geradeausfahrt in Schräglage über und rollt auch schlecht. Das Gros der Reifen liegt zwischen diesen Extremen. Bei allen Modellen sichern Stollen auf den Reifenschultern den Grip in Schräg­lage; mit wenig Luft ist auch die Traktion beim Klettern und Bremsen gut. In der Reifenmitte ist das Profil mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Der Rollwiderstand hängt aber mehr von der Gummi­mischung ab: Die schnellsten Reifen im Test haben sogar ein durchgängiges Profil in der Reifenmitte. In der Tabelle auf den nächsten Seiten finden Sie in kom­primierter Form alle Details zu den Reifen und können sich Ihren Favoriten für Ihr Nutzungsprofil herauspicken.

  Feines Profil, deshalb flott auf Asphalt unterwegs und dennoch mit genügend Grip für die meisten Gravel-Ausfahrten: Der Schwalbe G One Allround Reifen.Foto: Robert Kühnen
Feines Profil, deshalb flott auf Asphalt unterwegs und dennoch mit genügend Grip für die meisten Gravel-Ausfahrten: Der Schwalbe G One Allround Reifen.

12 Gravelbike-Reifen im Test

Diese 12 Gravelbike-Modelle der führenden Reifenhersteller haben wir getestet.


Der Rollwiderstand von unseren getesteten Gravelbike-Reifen bei unterschiedlichem Luftdruck sowie auf Asphalt und Schotter. Das Fazit: Hoher Luftdruck bringt wenig.Foto: TOUR
Der Rollwiderstand von unseren getesteten Gravelbike-Reifen bei unterschiedlichem Luftdruck sowie auf Asphalt und Schotter. Das Fazit: Hoher Luftdruck bringt wenig.

So testet TOUR Gravelbike-Reifen

TOUR hat alle Tests unabhängig von den Prüfeinrichtungen der Reifenhersteller im eigenen Labor vorgenommen. Als einziges Magazin messen wir Rollwiderstände mit eigenem Equipment. Die Rollwiderstände haben wir praxisnah auf Schotter und Straßenbelag mit einem oszillierenden Pendel und bei verschiedenen Reifendrücken erprobt. Daraus lässt sich die Qualität der Gummimischungen und Profile ablesen.

Gravelbike-Reifen sollten auch bei niedrigem Druck möglichst geringen Rollwiderstand aufweisen. Die Schnittfestigkeit als Maß für den Pannenschutz haben wir gesondert für Reifenmitte und Reifenflanke ermittelt, indem wir eine Metallklinge durch die Reifen getrieben und die dazu nötigen Kräfte gemessen haben. Im Praxistest sind wir die Reifen auf verschiedenen Untergründen gefahren: Asphalt, Pflaster, Schotter und Waldwege wechselten sich ab.

  An diesem Prüfstand im TOUR-Labor wird der Rollwiderstand gemessen.Foto: Robert Kühnen
An diesem Prüfstand im TOUR-Labor wird der Rollwiderstand gemessen.

Die getesteten Gravelbike-Reifen im Detail

Gravelbike-Reifen im Test: Continental Terra Speed

  • Modell: Terra Speed
  • Luftdruckempfehlung Hersteller: max. 5 Bar
  • Preis pro Stück: 57,90 Euro
  • Info: www.continental.de
Gravelbike-Reifen im Test: Continental Terra SpeedFoto: Robert Kühnen
Gravelbike-Reifen im Test: Continental Terra Speed

Messwerte

Dimension Breite x Höhe: 40 x 37 Millimeter

Gewicht: 400 Gramm

Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 23,3 / 24,8 / 27,7 Watt

Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 35,0 Watt

Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 503 / 204 Newton

Bewertung

  • Gewicht 10 % Note 1,0
  • Rollwiderstand Schotter 20 % Note 1,0
  • Rollwiderstand Straße 25 % Note 1,0
  • Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 2,0
  • Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 2,7
  • Grip Schotter 10 % Note 2,0
  • Grip Erde 10 % Note 2,0
  • Fahrgefühl Straße 10 % Note 1,0

Gesamtnote (100 %) 1,4

Testfazit zum Continental Terra Speed

Der Testsieger in diesem Vergleichstest von Gravelbike-Reifen! Vereint vorbildlich guten Grip mit sehr niedrigem Rollwiderstand. Sehr leicht, trotzdem guter Pannenschutz. Die zarten Stollen verschleißen vermutlich relativ schnell.


Gravelbike-Reifen im Test: Continental Terra Trail

  • Modell: Terra Trail
  • Luftdruckempfehlung Hersteller: max. 5 Bar
  • Preis pro Stück: 57,90 Euro
  • Info: www.continental.de
Gravelbike-Reifen im Test: Continental Terra TrailFoto: Robert Kühnen
Gravelbike-Reifen im Test: Continental Terra Trail

Messwerte

Dimension Breite x Höhe: 40 x 37 Millimeter

Gewicht: 457 Gramm

Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 32,9 / 34,2 / 38,7 Watt

Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 45,9 Watt

Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 501 / 207 Newton

Bewertung

  • Gewicht 10 % Note 2,0
  • Rollwiderstand Schotter 20 % Note 3,0
  • Rollwiderstand Straße 25 % Note 3,0
  • Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 2,0
  • Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 2,7
  • Grip Schotter 10 % Note 1,0
  • Grip Erde 10 % Note 1,0
  • Fahrgefühl Straße 10 % Note 2,5

Gesamtnote (100%) 2,3

Testfazit zum Continental Terra Trail

Der Terra Trail Gravelbike-Reifen von Continental packt zu wie ein Crossreifen und fährt sich auf der Straße noch angenehm. Rollt gut für einen Reifen dieser Klasse. Gut, wenn Gelände überwiegt.


Gravelbike-Reifen im Test: Kenda Alluvium Pro

  • Modell: Alluvium Pro
  • Luftdruckempfehlung Hersteller: 2,0 - 3,5 Bar
  • Preis pro Stück: 64,95 Euro
  • Info: www.kendatire.com
Gravelbike-Reifen im Test: Kenda Alluvium ProFoto: Robert Kühnen
Gravelbike-Reifen im Test: Kenda Alluvium Pro

Messwerte

Dimension Breite x Höhe: 43 x 41 Millimeter

Gewicht: 515 Gramm

Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 31,8 / 34,8 / 41,9 Watt

Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 47,2 Watt

Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 415 / 216 Newton

Bewertung

  • Gewicht 10 % Note 3,3
  • Rollwiderstand Schotter 20 % Note 3,3
  • Rollwiderstand Straße 25 % Note 2,7
  • Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 3,3
  • Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 2,7
  • Grip Schotter 10 % Note 2,0
  • Grip Erde 10 % Note 2,0
  • Fahrgefühl Straße 10 % Note 1,0

Gesamtnote (100%) 2,6

Testfazit zum Kenda Alluvium Pro

Der Kenda-Reifen ist erstaunlich geländegängig. Die Schulterstollen beißen in allen Fahrlagen herzhaft zu. Gutes Straßengefühl. Tubelessmontage schwierig, der Reifen ist sehr weit.


Gravelbike-Reifen im Test: Kenda Boost Pro

  • Modell: Boost Pro
  • Luftdruckempfehlung Hersteller: 3,1 - 5,2 Bar
  • Preis pro Stück: 64,95 Euro
  • Info: www.kendatire.com
Gravelbike-Reifen im Test: Kenda Boost ProFoto: Robert Kühnen
Gravelbike-Reifen im Test: Kenda Boost Pro

Messwerte

Dimension Breite x Höhe: 38 x 38 Millimeter

Gewicht: 433 Gramm

Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 38,1 / 41,7 / 48,2 Watt

Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 52,8 Watt

Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 370 / 201 Newton

Bewertung

  • Gewicht 10 % Note 1,3
  • Rollwiderstand Schotter 20 % Note 4,3
  • Rollwiderstand Straße 25 % Note 4,0
  • Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 4,3
  • Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 2,7
  • Grip Schotter 10 % Note 1,0
  • Grip Erde 10 % Note 1,0
  • Fahrgefühl Straße 10 % Note 4,0

Gesamtnote (100%) 3,2

Testfazit zum Kenda Boost Pro

Gravelbike-Spaßreifen mit ultimativem Geländegrip, aber grenzwertig auf Asphalt. Beißt sich überall durch, auch in weichen Böden. Der Kenda-Reifen ist ebenfalls zu weit.


Gravelbike-Reifen im Test: Pirelli Cinturato Gravel H

  • Modell: Cinturato Gravel H
  • Luftdruckempfehlung Hersteller: 2,5 - 4,5 Bar
  • Preis pro Stück: 59,90 Euro
  • Info: www.pirelli.com
Gravelbike-Reifen im Test: Pirelli Cinturato Gravel H
Gravelbike-Reifen im Test: Pirelli Cinturato Gravel H

Messwerte

Dimension Breite x Höhe: 41 x 37 Millimeter

Gewicht: 501 Gramm

Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 25,5 / 26,9 / 31,6 Watt

Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 38,4 Watt

Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 395 / 196 Newton

Bewertung

  • Gewicht 10 % Note 3,0
  • Rollwiderstand Schotter 20 % Note 1,7
  • Rollwiderstand Straße 25 % Note 1,3
  • Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 3,7
  • Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 3,0
  • Grip Schotter 10 % Note 3,0
  • Grip Erde 10 % Note 3,5
  • Fahrgefühl Straße 10 % Note 1,0

Gesamtnote (100%) 2,2

Testfazit zum Pirelli Cinturato Gravel H

Schneller Minimalist mit sehr gutem Straßengefühl. Geländetraktion in Schräglage überraschend gut, geradeaus stärker limitiert.


Gravelbike-Reifen im Test: Pirelli Cinturato Gravel M

  • Modell: Cinturato Gravel M
  • Luftdruckempfehlung Hersteller: 2,5 - 4,5 Bar
  • Preis pro Stück: 59,90 Euro
  • Info: www.pirelli.com
Gravelbike-Reifen im Test: Pirelli Cinturato Gravel MFoto: Robert Kühnen
Gravelbike-Reifen im Test: Pirelli Cinturato Gravel M

Messwerte

Dimension Breite x Höhe: 41 x 40 Millimeter

Gewicht: 514 Gramm

Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 31,4 / 34,5 / 39,3 Watt

Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 45,7 Watt

Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 474 / 199 Newton

Bewertung

  • Gewicht 10 % Note 3,3
  • Rollwiderstand Schotter 20 % Note 3,0
  • Rollwiderstand Straße 25 % Note 2,7
  • Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 2,3
  • Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 3,0
  • Grip Schotter 10 % Note 1,0
  • Grip Erde 10 % Note 1,0
  • Fahrgefühl Straße 10 % Note 2,0

Gesamtnote (100%) 2,4

Testfazit zum Cinturato Gravel M:

Kräftiges, offenes Profil, packt auch in weichen Böden herzhaft zu. Gute Selbstreinigung. Angenehmes Fahrgefühl auf der Straße, rollt befriedigend.


Gravelbike-Reifen im Test: Schwalbe G One Allround

  • Modell: G One Allround
  • Luftdruckempfehlung Hersteller: 3 - 5 Bar
  • Preis pro Stück: 59,90 Euro
  • Info: www.schwalbe.de
Gravelbike-Reifen im Test: Schwalbe G One AllroundFoto: Robert Kühnen
Gravelbike-Reifen im Test: Schwalbe G One Allround

Messwerte

Dimension Breite x Höhe: 38 x 35 Millimeter

Gewicht: 487 Gramm

Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 22,8 / 24,2 / 27,9 Watt

Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 36,0 Watt

Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 406 / 211 Newton

Bewertung

  • Gewicht 10 % Note 2,7
  • Rollwiderstand Schotter 20 % Note 1,0
  • Rollwiderstand Straße 25 % Note 1,0
  • Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 3,7
  • Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 2,7
  • Grip Schotter 10 % Note 2,5
  • Grip Erde 10 % Note 3,0
  • Fahrgefühl Straße 10 % Note 1,0

Gesamtnote (100%) 1,9

Testfazit zum Schwalbe G One Allround

Trendsetter und immer noch der schnellste Gravelbike-Reifen mit perfektem Straßengefühl. Der Schwalbe G One Allround ist ideal, wenn Straße im Mix überwiegt.


Gravelbike-Reifen im Test: Schwalbe G One Bite

  • Modell: G One Bite
  • Luftdruckempfehlung Hersteller: 3 - 5 Bar
  • Preis pro Stück: 59,90 Euro
  • Info: www.schwalbe.de
Gravelbike-Reifen im Test: Schwalbe G One BiteFoto: Robert Kühnen
Gravelbike-Reifen im Test: Schwalbe G One Bite

Messwerte

Dimension Breite x Höhe: 40 x 37 Millimeter

Gewicht: 494 Gramm

Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 25,4 / 26,9 / 31,3 Watt

Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 40,4 Watt

Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 414 / 231 Newton

Bewertung

  • Gewicht 10 % Note 2,7
  • Rollwiderstand Schotter 20 % Note 2,0
  • Rollwiderstand Straße 25 % Note 1,3
  • Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 3,3
  • Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 2,3
  • Grip Schotter 10 % Note 1,0
  • Grip Erde 10 % Note 1,0
  • Fahrgefühl Straße 10 % Note 2,0

Gesamtnote (100%) 1,9

Fazit zum Schwalbe G One Bite:

Mehr Biss als beim Schwalbe G-One und immer noch überzeugend leicht rollend. Guter Kompromiss, wenn mehr Gelände als Straße zu bewältigen ist.


Gravelbike-Reifen im Test: Vittoria Terreno Zero

  • Modell: Terreno Zero
  • Luftdruckempfehlung Hersteller: 3-6 Bar
  • Preis pro Stück: 48,95 Euro
  • Info: www.vittoria.com
Gravelbike-Reifen im Test: Vittoria Terreno ZeroFoto: Robert Kühnen
Gravelbike-Reifen im Test: Vittoria Terreno Zero

Messwerte

Dimension Breite x Höhe: 40 x 37 Millimeter

Gewicht: 458 Gramm

Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 29,1 / 30,5 / 34,5 Watt

Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 40,6 Watt

Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 430 / 135 Newton

Bewertung

  • Gewicht 10 % Note 2,0
  • Rollwiderstand Schotter 20 % Note 2,0
  • Rollwiderstand Straße 25 % Note 2,0
  • Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 3,0
  • Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 4,0
  • Grip Schotter 10 % Note 3,0
  • Grip Erde 10 % Note 3,5
  • Fahrgefühl Straße 10 % Note 1,0

Gesamtnote (100%) 2,4

Fazit: Kippt sportlich dynamisch in Kurven ab. Rollt leise. Schulter­stollen packen bei Bedarf kräftig zu. Empfind­liche Seitenwand.


Gravelbike-Reifen im Test: Vittoria Terreno Dry

  • Modell: Terreno Dry
  • Luftdruckempfehlung Hersteller: 2,5-6 Bar
  • Preis pro Stück: 48,95 Euro
  • Info: www.vittoria.com
Gravelbike-Reifen im Test: Vittoria Terreno DryFoto: Robert Kühnen
Gravelbike-Reifen im Test: Vittoria Terreno Dry

Messwerte

Dimension Breite x Höhe: 42 x 41 Millimeter

Gewicht: 491 Gramm

Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 29,3 / 30,4 / 34,5 Watt

Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 41,2 Watt

Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 416 / 149 Newton

Bewertung

  • Gewicht 10 % Note 2,7
  • Rollwiderstand Schotter 20 % Note 2,0
  • Rollwiderstand Straße 25 % Note 2,0
  • Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 3,3
  • Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 3,7
  • Grip Schotter 10 % Note 2,0
  • Grip Erde 10 % Note 2,5
  • Fahrgefühl Straße 10 % Note 1,0

Gesamtnote (100%) 2,2

Testfazit zum Vittoria Terreno Dry:

Etwas griffiger als der Zero, bei vergleichbar guten Rollwerten – darum der bessere Kompromiss im gemischten Terrain. Empfindliche Seitenwand.


Gravelbike-Reifen im Test: WTB Byway

  • Modell: Byway
  • Luftdruckempfehlung Hersteller: 2,1-4,1 Bar
  • Preis pro Stück: 54,95 Euro
  • Info: www.wtb.com
Gravelbike-Reifen im Test: WTB BywayFoto: Robert Kühnen
Gravelbike-Reifen im Test: WTB Byway

Messwerte

Dimension Breite x Höhe: 38 x 35 Millimeter

Gewicht: 428 Gramm

Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 32 / 34,1 / 40,3 Watt

Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 45,5 Watt

Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 403 / 227 Newton

Bewertung

  • Gewicht 10 % Note 1,3
  • Rollwiderstand Schotter 20 % Note 3,0
  • Rollwiderstand Straße 25 % Note 2,7
  • Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 3,7
  • Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 2,3
  • Grip Schotter 10 % Note 3,5
  • Grip Erde 10 % Note 4,0
  • Fahrgefühl Straße 10 % Note 1,5

Gesamtnote (100%) 2,8

Testfazit: Rollt leise auf Asphalt, aber nicht wirklich schnell: Die Gummimischung ist demnach nicht auf geringen Rollwiderstand getrimmt. In Schräglage etwas Biss.


Gravelbike-Reifen im Test: WTB Venture

  • Modell: Venture
  • Luftdruckempfehlung Hersteller: 2,1-4,1 Bar
  • Preis pro Stück: 54,95 Euro
  • Info: www.wtb.com
Gravelbike-Reifen im Test: WTB VentureFoto: Robert Kühnen
Gravelbike-Reifen im Test: WTB Venture

Messwerte

Dimension Breite x Höhe: 41 x 37 Millimeter

Gewicht: 525 Gramm

Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 42,7 / 41,3 / 45,5 Watt

Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 59,0 Watt

Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 380 / 170 Newton

Bewertung

  • Gewicht 10 % Note 3,7
  • Rollwiderstand Schotter 20 % Note 5,0
  • Rollwiderstand Straße 25 % Note 4,0
  • Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 4,0
  • Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 3,3
  • Grip Schotter 10 % Note 2,0
  • Grip Erde 10 % Note 1,0
  • Fahrgefühl Straße 10 % Note 3,0

Gesamtnote (100%) 3,5

Fazit: Geländespezialist. Das weiche Lamellenprofil walkt spürbar auf der Straße und treibt den Rollwiderstand auf allen Untergründen in die Höhe. Guter Grip.


* Rollwiderstand bezogen auf 30 km/h bei 90 kg Systemgewicht

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