Breite Gravel-Reifen von SchwalbeEhemalige MTB-Maße für Gravelbikes

Florentin Vesenbeckh

 · 21.05.2026

Der G-One RS Pro ist der schnellste Reifen in Schwalbes Gravel-Portfolio. Jetzt gibt's den Racer auch in 60er-Breite.
Foto: Schwalbe
Der breite Reifen-Trend hat längst das Gravel-Segment erreicht. Schwalbe reagiert und bringt zwei seiner beliebten Profile in XXL-Versionen. Sowohl der G-One RX als auch der G-One RS sind nun in 60-Milimeter Breite erhältlich.

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Dieser Trend ist nicht mehr aufzuhalten: Reifen an Gravelbikes werden immer breiter. Reifenriese Schwalbe reagiert und bringt zwei seiner beliebtesten Gravel-Profile in extrabreit. Die bewährten Modelle G-One RX Pro und G-One RS Pro sind ab sofort in extra breiten 60 mm verfügbar. Damit reagiert der deutsche Hersteller auf die wachsende Nachfrage nach noch vielseitigeren Gravelbike-Reifen für Extremeinsätze. Fun-Fact: 60 mm entsprechen 2,35 Zoll. Vor nicht allzu langer Zeit war diese Breite abfahrtsorientierten Mountainbike-Fullys vorbehalten. Die neuen Größen sind ab sofort im Fachhandel erhältlich.

Schwalbes G-One RX Pro 60 mm: Fürs Ultra-Bikepacking

Der G-One RX PRO in 60-622 bzw. 29 x 2,35 wurde speziell für die extremen Anforderungen des Ultra-Bikepacking entwickelt. Bei mehrtägigen Rennen über tausende Kilometer sind drei Faktoren entscheidend: Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und optimale Fahreigenschaften – auch unter voller Beladung. 815 Gramm soll der Reifen in der neuen Größe auf die Waage bringen. In Schwalbes Gravel-Reihe landet der RX Pro am “Offroad-Ende”. Er kommt ausschließlich in schwarz und Race-Guard Ausführung mit dem schnellen Addix Race Gummi für 68,90 Euro.

Die wichtigsten Infos zum G-One RX Pro 60 mm

  • Preis: 68,90 Euro
  • Gewicht: 815 Gramm
  • Maximale Pannensicherheit für Langstrecken
  • Hohe Laufleistung bei extremer Beanspruchung
  • Optimale Traktion auf wechselndem Untergrund
  • Geeignet für Ultra-Distance-Rennen und mehrtägige Touren

Schwalbes G-One RS Pro 60 mm: Für XC-MTBs & Monster-Gravelbikes

Mit dem G-One RS Pro in 60-622 spricht Schwalbe Fahrer von Gravelbikes mit großzügiger Reifenfreiheit an - und sogar XC-Mountainbiker will der Reifenhersteller mit diesem Semislick ins Visier nehmen. Der Fokus liegt auf maximaler Dämpfung und Vielseitigkeit bei anspruchsvollem Terrain. Der Reifen soll 750 Gramm wiegen und kommt ausschließlich in schwarz und Race-Guard Ausführung mit dem schnellen Addix Race Gummi für 68,90 Euro. Im Schwalbe-Portfolio ist der G-One RS Pro der schnellste Gravel-Reifen.

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Die wichtigsten Infos zum G-One RS Pro 60 mm

  • ​Preis: 68,90 Euro
  • Gewicht: 750 Gramm
  • Gravel-Events auf rauem Untergrund wie "The Rift" auf Island
  • Bikepacking-Touren im alpinen Gelände
  • XC-Mountainbike-Einsätze mit Gravel-Charakter
  • Maximaler Komfort und Kontrolle auf losem Untergrund

G-One Overland Pro in 55 mm Breite

Ergänzend zu den 60-mm-Neuheiten bietet Schwalbe den G-One Overland Pro ab sofort auch in der Größe 55-622 an. Laut Hersteller ist dieser Reifen die optimale Wahl für Bikepacking-Abenteuer aller Art und bildet eine ideale Zwischengröße im erweiterten Gravel-Portfolio.

Fazit

Dass die XXL-Pneus funktionieren, zeigen nicht zuletzt diverse Erfolge bei klassischen Gravel-Rennen. Im Alltag bleibt aber vorerst die Reifenfreiheit der meisten Gravelbikes der begrenzende Faktor. Nur die wenigsten aktuellen Räder nehmen die neuen XXL-Pneus auf. Doch das wird sich vermutlich noch ändern. Die breiten Reifen bieten mehr Komfort, bessere Traktion und höhere Pannensicherheit – perfekt wenn das Gravelbike viel abseits von Asphalt und feinem Schotter bewegt wird.


Florentin Vesenbeckh sitzt seit seinem zehnten Lebensjahr auf dem Mountainbike. Schon auf der allerersten Tour standen Singletrails im Fokus – und die gehören für ihn auch nach über 30 Jahren im MTB-Sattel zur Quintessenz des Bikens. Seine Jugend verbrachte er mit Wettkämpfen in verschiedenen Bike-Disziplinen und später prägten Jahre als Fahrtechnik-Coach seine radsportliche Vita. Beruflich stehen für den erfahrenen Testredakteur inzwischen E-Mountainbikes im Fokus. In den letzten Jahren testete der diplomierte Sportwissenschaftler und ausgebildete Journalist über 300 Bikes und mehr als 40 verschiedene Motorsysteme in Labor und Praxis.

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