Angst vor KlickpedalenDeshalb solltest du sie überwinden!

Lukas Niebuhr

 · 17.06.2026

Angst vor Klickpedalen: Deshalb solltest du sie überwinden!Foto: Sandra Schuberth
Angst vor Klickpedalen: Deshalb solltest du sie überwinden!
Der Umstieg von Flat- auf Klickpedale kann für viele Radfahrende beängstigend sein. Die Angst, nicht rechtzeitig auszuklicken und im Stand zur Seite zu fallen, ist real - aber nicht so schlimm, wie viele denken. Auch wenn es zunächst ungewohnt ist: Rennradfahren mit Klickpedalen ist nicht nur modisch, sondern macht auf Dauer auch mehr Spaß!

​Viele Radfahrende kennen das Gefühl: Man sieht die sportlichen Fahrerinnen und Fahrer mit ihren eleganten Rennradschuhen vorbeiziehen, während man selbst in Turnschuhen unterwegs ist – aus purer Vorsicht. Die Angst, nicht rechtzeitig auszuklicken, umzufallen oder im Straßenverkehr die Kontrolle zu verlieren, hält viele davon ab, den Schritt zu den Klickies zu wagen. Doch genau diese Angst sorgt dafür, dass sie auf ein Stück Fahrspaß und Effizienz verzichten, die das Radfahren auf ein neues Level heben kann.

Dabei ist die Furcht vor Klickpedalen völlig normal. Fast jede Person, die heute souverän eingeklickt unterwegs ist, hat einmal genau dort gestanden: unsicher, skeptisch, mit dem Gefühl, dass das alles viel zu kompliziert sei. Und ja, die ersten Versuche fühlen sich ungewohnt an. Man kippt vielleicht einmal um. Man steht wieder auf, lacht darüber – und merkt, wie schnell die Bewegungen zur Routine werden.

Denn Klickpedale bieten etwas, das Turnschuhe niemals leisten können: eine direkte Verbindung zum Rad. Der Tritt wird runder, die Kraftübertragung effizienter, die Kontrolle präziser. Besonders auf längeren Strecken oder bei sportlichen Fahrten spürt man den Unterschied deutlich. Viele berichten sogar, dass sie sich mit Klickpedalen sicherer fühlen, weil die Füße nicht mehr verrutschen und das Rad stabiler reagiert.

Der wichtigste Schritt ist also nicht das Ein- und Ausklicken – sondern das Überwinden der eigenen Unsicherheit. Wer sich langsam herantastet, auf einer ruhigen Fläche übt und sich Zeit gibt, wird überrascht sein, wie schnell die Angst verfliegt. Und wie viel Freude es macht, plötzlich eins mit dem Rad zu sein.

​Ich erinnere mich noch genau an mein erstes Mal. An das erste Mal umkippen mit Klickpedalen. Ich war auf dem Weg zur Arbeit, rote Ampel, früh genug ausgeklickt. Und dann bin ich in Zeitlupe zur anderen Seite gekippt. Kleiner Kratzer am Knie. Erster Gedanke ‘hoffentlich hat das niemand gesehen’. - Sandra Schuberth, TOUR-Redakteurin

​Traust du dich auch noch nicht an Klickpedale ran? Vielleicht ist genau dieser Artikel dein Zeichen, es doch mal auszuprobieren. Und für alle, die schon eingeklickt fahren. Schreibt doch eure Umfall-Geschichten mal in die Kommentare. Vielleicht hilft auch das Neulingen, sich zu trauen.


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Lukas Niebuhr

Lukas Niebuhr

Werkstudent

Lukas Niebuhr ist gebürtige Bielefelder, studiert an der Deutschen Sporthochschule Köln im Master Sport, Medien- und Kommunikationsforschung und arbeitet als Werkstudent in der Online-Redaktion für BIKE und TOUR. In Köln fährt er gerne Gravelbike, seine Urlaube verbringt der Sportstudent am liebsten mit Skitouren oder auf dem (E-)MTB in den Bergen.

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