Oakley Radar EV HeaterNeue Sportbrille für Rennradfahrer

Matthias Borchers

 · 17.09.2026

Oakley Radar EV Heater
Foto: Oakley

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Mit der Radar EV Heater erweitert Oakley seine Radar-Familie um eine Sportbrille, die auf freie Sicht, sicheren Halt und geringes Gewicht zielt. Für Rennradfahrer ist vor allem die höhere Scheibe interessant: Sie vergrößert das Sichtfeld in tiefer, sportlicher Sitzposition und schützt besser vor Fahrtwind und Insekten.

Themen in diesem Artikel

Bessere Sicht aus der Unterlenkerposition

Die verlängerte und höhere Scheibenform ist der zentrale Unterschied innerhalb des Modells. Beim Blick nach vorn aus dem Unterlenker bleibt der obere Sichtbereich weniger eingeschränkt. Das kann auf schnellen Abfahrten, im dichten Feld oder beim Kontrollieren der Linie in Kurven praktisch sein. Die großflächige Form deckt zudem den Bereich vor den Augen weiter ab als kompaktere Radbrillen.

Besonders guter Halter in jeder Situation

Der Rahmen besteht aus dem leichten Kunststoff O-Matter. Nasenpads und Bügelenden aus Unobtainium sollen ihren Grip bei Feuchtigkeit erhöhen. Für lange Trainingsfahrten und Rennen ist das relevant, weil die Brille bei Schweiß, Kopfbewegungen und rauem Asphalt möglichst stabil sitzen muss. Entscheidend bleibt dennoch die individuelle Passform: Gesichtsbreite, Helmsystem und Sitzposition beeinflussen, ob Druckstellen entstehen oder die Brille mit dem Helm kollidiert.

Bester Kontrast bei wechselnde Lichtbedingungen

Die Prizm-Scheibe soll Kontraste und Details im Sichtfeld deutlicher herausarbeiten. Auf dem Rennrad betrifft das etwa Unebenheiten, Markierungen, nasse Stellen oder den Wechsel zwischen Sonne und Schatten. Welche Tönung sinnvoll ist, hängt jedoch von Strecke und Wetter ab. Eine dunkle Scheibe eignet sich eher für helle Tage, während Fahrer für wechselhaftes Licht eine passend abgestimmte Alternative benötigen.

Das Fazit der Redaktion

Die Radar EV Heater kombiniert die Radar-Form mit einer höheren Scheibe und radsportspezifischen Halteelementen. Sie richtet sich an Fahrer, die ein offenes Sichtfeld und großflächige Abdeckung bevorzugen. Vor dem Kauf lohnt die Anprobe mit dem eigenen Helm. So lässt sich prüfen, ob Rahmen, Scheibenhöhe und Auflagepunkte zur persönlichen Sitzposition passen.

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Matthias Borchers ist im Test-Ressort von TOUR, Experte für Bekleidung und Zubehör. Als Hobbyradsportler hat er die TOUR-Transalp und die TOUR-Trans Austria absolviert. Prägend sind zudem Reportage-Reisen von San Francisco bis Sakai sowie 17 Trips zur Tour de France mit rund 30.000 Wohnmobilkilometern.

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