Rennrad TrainingsplanVier Wochen Vorbereitung auf Saison 2026

Robert Kühnen

 · 23.11.2025

Rennrad Trainingsplan: Vier Wochen Vorbereitung auf Saison 2026Foto: Alpenbrevet / Sam Buchli
Fernziel Berg: Im Winter legen Sie die Kraftgrundlagen für die Kletterpartien des Sommers
Mit Indoor-Training effektiv auf die Radsportsaison 2026 vorbereiten. TOUR bietet einen Vier-Wochen-Trainingsplan zum Nachfahren.

So lange vor dem Wettkampf haben Sie verschiedene Optionen. Klassisch: Sie kombinieren allgemeines Ausdauertraining – draußen, drinnen, mit und ohne Rad – mit Krafttraining. Ein Maximalkrafttrainings-Zyklus dauert zwölf Wochen, beschäftigt Sie also von Mitte November bis Mitte Februar. Danach machen Sie weiter mit den TOUR-Trainingsplänen für Ihre Sommerziele.



Der 4-Wochen-Plan zum NachfahrenFoto: TOURDer 4-Wochen-Plan zum Nachfahren

Sie können sich aber auch antizyklisch verhalten (invertierte Periodisierung) und zum Beispiel einen VO2max-Block einschieben. Dieser taugt als Erhaltungstraining, aber auch zum Ausbau der aeroben Leistungsfähigkeit, falls das ein Kriterium ist, das Sie verbessern möchten. ​Ein ganzer Zyklus dauert acht bis zwölf Wochen, mit zwei intensiven Trainings pro Woche (den 4-Wochen-Plan einfach wiederholen). Indoor lassen sich diese Einheiten perfekt umsetzen. Für das allgemeine Ausdauertraining kann man Bergläufe, Langlauf und anderes dem Radfahren beimischen – Abwechslung tut dem Körper gut! Functional Fitness, Kraft und Beweglichkeit, sollte außerdem zur Routine gehören. Auch mit Spezialtrainings wie Technik- (Fahrtechnik Cross/MTB) oder Nüchterntraining zur Stimulierung des Fettstoffwechsels kann man an Schwächen arbeiten.

Bedeutung der Abkürzungen und Symbole

Das bedeuten die Symbole und AbkürzungenFoto: TourDas bedeuten die Symbole und Abkürzungen

Tipps für die Zwift-Welt

Zum Reinschnuppern in die Welt des strukturierten Trainings ist „Zwift 101“ als Mini-Programm geeignet. „Active Offseason“ ist ein recht intensives und umfangreiches Angebot an Vielfahrer mit 100 Stunden in zwölf Wochen, das auch Grundlagentraining enthält. Wer das durchzieht, kommt garantiert ohne Durchhänger über die Feiertage.

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Robert wurde 1964 in Düsseldorf geboren und fuhr seine ersten Straßenrennen mit 17 Jahren. Zum Spitzenrennfahrer reichte es nicht, aber zu späten Nischenerfolgen. 2011 gelang es Robert, Zeitfahrweltmeister der Journalisten zu werden. Nach seinem Maschinenbaustudium in Essen führte ihn sein Weg bereits 1993 zur TOUR, wo er anfangs mit der Legende Hans Christian Smolik zusammenarbeitete. Heute ist Robert freiberuflich für TOUR und BIKE unterwegs, mit den Schwerpunktthemen Aerodynamik, Messtechnik und Entwicklung neuer Prüfmethoden. Motto: Geht nicht? Gibt‘s nicht. Robert berät auch die Radindustrie und Profiteams, coacht Athleten und kümmert sich um den Radsportnachwuchs. Als Radsportler mag es Robert kurz und schnell, auf schmalen wie auf breiten Reifen.

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