Rund um Köln 2027Nach einer Woche halb ausgebucht

Kristian Bauer

 · 16.07.2026

Rund um Köln 2027: Nach einer Woche halb ausgebuchtFoto: Denis Wroblewski
Rund um Köln
Die Hobbyrennen in Köln erleben einen großen Ansturm bei der Anmeldung. Nach sieben Tagen haben sich 2.600 Teilnehmer für das Rennen Velodom 120 und 2.180 für Velodom 60 registriert. Die Nachfrage liegt 165 Prozent über dem Vorjahreswert. Rund um Köln findet am 23. Mai 2027 statt.

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Die Online-Anmeldung für den Kölner Radklassiker startete am 7. Juli. Bereits mehr als die Hälfte der verfügbaren Startplätze ist vergeben. Zum Vergleich: Im Vorjahr hatten sich zum gleichen Zeitpunkt lediglich 1.800 Teilnehmer angemeldet. Die aktuelle Nachfrage übertrifft den Vorjahreswert um mehr als 165 Prozent.

Anmeldezahlen Velodom

Die Velodom 120 bietet 5.000 Startplätze, von denen bereits 2.600 belegt sind. Für die Velodom 60 stehen 4.500 Plätze zur Verfügung, 2.180 davon sind vergeben. Markus Frisch, Geschäftsführer der Kölner AusdauerSport GmbH, empfiehlt eine baldige Anmeldung. Die Veranstaltung 2026 war bereits Monate im Voraus ausverkauft.

Streckenprofile Velodom

Der Velodom 120 umfasste 2026 etwa 1.200 Höhenmeter, die Variante Velodom 60 etwa 500 Höhenmeter. Für 2027 sind Streckenänderungen und angepasste Startzeiten möglich. Details gibt der Veranstalter erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt.

​Geschichte Rund um Köln ​

Mit seinen Wurzeln im Jahr 1908 blickt „Rund um Köln" auf eine stolze Geschichte zurück und gilt als das älteste noch existierende deutsche Eintagesrennen. Was einst als reines Profirennen begann, wurde im Laufe der Zeit um ein Hobbyrennen für alle Sportbegeisterten erweitert – das heutige Velodom. Diese Öffnung für den Breitensport erwies sich als voller Erfolg: Inzwischen verzeichnet das Event regelmäßig rund 10.000 Teilnehmende und zählt damit zu den beliebtesten Radveranstaltungen Deutschlands. Die Distanzen starten und enden im Kölner Rheinauhafen, wo tausende Zuschauer für Stimmung sorgen. Von dort führt die Strecke hinaus aus der flachen Rheinebene direkt ins hügelige Bergische Land. Giftige Anstiege wie der gefürchtete Anstieg am Agathaberg mit Steigungen von bis zu 27 Prozent fordern den Fahrern alles ab. Den absoluten Höhepunkt bildet jedoch die legendäre Kopfsteinpflaster-Passage hinauf zum Schloss Bensberg – ein kraftraubendes Herzstück des Rennens, das sich tief ins Gedächtnis aller einbrennt, die es bezwungen haben. Mit den neuen Startkonzepten hat sich auch die Lage auf der Strecke entspannt, nachdem es zeitweise am Schloss Bensberg zu Staus kam.

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Kristian Bauer

Kristian Bauer

Redakteur

Kristian Bauer ist gebürtiger Münchner und liebt Ausdauersport – besonders wenn es in die Berge geht. Er ist ein Fan der Tour de France und bevorzugt solide Rennradtechnik. Er führt für TOUR Interviews, berichtet von Events im Hobbyradsport und schreibt Artikel über die Fahrradbranche sowie Trends im Rennradsport.

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