Race Across Austria 2026Strasser startet bei Ultracycling EM

Kristian Bauer

 · 24.08.2026

Race Across Austria 2026: Strasser startet bei Ultracycling EMFoto: Lex Karelly
Christoph Strasser
Ultracycling EM unsupported in Österreich: Beim Race Across Austria East to West 2026 starten 400 Athleten aus 20 Nationen. Die Königsdistanz dient als WUCA Europameisterschaft im Unsupported Ultracycling. Christoph Strasser führt das österreichische Starterfeld an, Titelverteidiger Stefan Fettes aus Deutschland gehört zu den Favoriten.

Themen in diesem Artikel

Das Race Across Austria East to West startet am 25. August 2026 in Nickelsdorf und dient als Ultracycling EM unsupported. Die Strecke führt über zahlreiche Alpenpässe bis nach Feldkirch und erreicht ihren höchsten Punkt auf der Edelweißspitze auf 2.571 Metern. Hier, am Anstieg zum Großglockner, gibt es auch eine Sonderwertung. Die Teilnehmer fahren ohne Begleitfahrzeuge und ohne Betreuerteams nach den Regeln des Self-Supported Ultracycling. Schlaf, Verpflegung, Navigation und alle strategischen Entscheidungen organisieren die Fahrer selbst.

Ultracycling EM auf der Königsdistanz

Die 1.000 Kilometer lange Hauptstrecke mit mehr als 16.000 Höhenmetern dient als Austragungsort der WUCA Europameisterschaft im Unsupported Ultracycling. Christoph Strasser führt das österreichische Starterfeld bei der Ultracycling EM an. Der sechsfache Sieger des Race Across America und mehrfache Weltrekordhalter zählt zu den Favoriten auf den Europameistertitel. Dominik Mayerhofer, amtierender Europameister im Supported Ultracycling und Drittplatzierter des Race Across America 2024, startet ebenfalls. Bei den Damen gehört Anna Bachmann, Staatsmeisterin und mehrfache Titelträgerin, zu den aussichtsreichsten österreichischen Starterinnen. Die Schweizerin Bianca Fach wird aufgrund ihrer Erfolge ebenfalls besonders stark eingeschätzt.

Meistgelesen

1

2

3

4

5

Die internationale Konkurrenz bringt starke Fahrer an den Start. Stefan Fettes aus Deutschland verteidigt seinen Titel als amtierender Europameister im Unsupported Ultracycling. Robert Müller aus Deutschland gewann bereits mehrfach das Race Across Austria und sammelte internationale Erfolge im Unsupported-Bereich. Jakub Tomasik aus Polen trägt den Titel des Weltmeisters im Unsupported Ultracycling 2024 und würde sicher gerne die Ultracycling EM unsupported gewinnen. Michael Mayer aus Deutschland siegte beim RACA1000 North–South 2025 in 43 Stunden. Bianca Fach aus der Schweiz gewann das RACA East to West 2025. Das Rennen kann über ein Live-Tracking verfolgt werden.

Zwei Distanzen und Sonderwertung

Das RACA1000 Adventure startet am 25. August 2026 in Nickelsdorf, das RACA1000 Race mit dem Favoritenstart für die Ultracycling EM folgt am 26. August. Eine zweite Distanz steht mit dem RACA500 auf dem Programm. Von Kötschach-Mauthen führt die Strecke ab 27. August über 500 Kilometer und 10.000 Höhenmeter ebenfalls nach Feldkirch.

Die Sonderwertung Glockner Man und Glockner Woman ermittelt die schnellste Frau und den schnellsten Mann zwischen Heiligenblut und der Edelweißspitze. Die Wertung findet in Zusammenarbeit mit dem RACA-Partner Wiesbauer Wurstspezialitäten statt. Die ersten Zielankünfte werden ab 27. August abends am Montforthaus in Feldkirch erwartet. Die Siegerehrung findet am Samstag, 29. August, ab 18:30 Uhr am Montforthaus statt.

Anstiege bei der Ultracycling EM

Die Großglockner Hochalpenstraße ist ein Höhepunkt der Strecke . es gibt aber weitere Kletterprüfungen zu bezwingen:

  • Semmering Pass (965 m) – der klassische Einstieg in die Berge
  • Sölkpass (1.788 m) – wild, rau und wunderschön
  • Turracher Höhe (1.795 m) – ein Hochplateau wie aus einem Bilderbuch
  • Windische Höhe (1.110 m) – kurvig, schnell, unverwechselbar
  • Kartitscher Sattel (1.525 m) – ein Panorama, das man nicht vergisst
  • Iselsberg Pass (1.209 m) – das Tor zu Osttirol
  • Großglockner – Hochtor (2.504 m) – der König der Alpenstraßen und gleich nebenan:
  • Edelweißspitze (2.571 m) – Kopfsteinpflaster, steil, episch
  • Gerlospass (1.628 m) – mit Blick auf die Krimmler Wasserfälle
  • Kühtai Sattel (2.017 m) – hochalpin und anspruchsvoll
  • Hahntennjoch (1.894 m) – schmal, spektakulär, unvergesslich
  • Hochtannberg (1.678 m) – ein Pass wie gemalt
  • Faschinajoch (1.486 m) – der letzte große Anstieg vor dem Finale

Nach dem letzten Anstieg erreicht die Route den westlichsten Punkt Österreichs und führt ins Ziel.

Artikel teilen:
Kommentare

Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.

Kristian Bauer

Kristian Bauer

Redakteur

Kristian Bauer ist gebürtiger Münchner und liebt Ausdauersport – besonders wenn es in die Berge geht. Er ist ein Fan der Tour de France und bevorzugt solide Rennradtechnik. Er führt für TOUR Interviews, berichtet von Events im Hobbyradsport und schreibt Artikel über die Fahrradbranche sowie Trends im Rennradsport.

Meistgelesen in der Rubrik Event

Shorts