Linz wird vom 16. bis 20. Juni 2026 zum Austragungsort des Race Across Austria North-South. Das Ultracycling-Event führt die Athleten von der oberösterreichischen Landeshauptstadt zu den nördlichsten und südlichsten Punkten Österreichs sowie zum geografischen Mittelpunkt des Landes. Start und Ziel befinden sich im Hofmann Personal Stadion.
Die Veranstalter bieten sechs verschiedene Distanzen an. Das RACA1000 umfasst 1000 Kilometer mit 14.000 Höhenmetern, das RACA700 führt über 700 Kilometer und 10.000 Höhenmeter. Das RACA500 misst 500 Kilometer bei 7000 Höhenmetern, RACA300 kommt auf 300 Kilometer und 4000 Höhenmeter. Die beiden Gravel-Ultra-Bewerbe erstrecken sich über 500 Kilometer mit 8000 Höhenmetern sowie 300 Kilometer mit 5000 Höhenmetern. Alle Rennen finden im unsupported Format statt, externe Unterstützung und Begleitfahrzeuge sind nicht erlaubt.
Rainer Steinberger aus Deutschland gehört zu den Favoriten beim RACA700. Der amtierende Ultracycling-Weltmeister im Supported-Bereich gewann 2025 die 500-Kilometer-Strecke des Race Across Austria North-South. Markus Rudisch aus dem Waldviertel tritt beim RACA1000 North-South und bei der Europameisterschaft im Unsupported Ultracycling RACA1000 East to West an. Der Österreicher fuhr beim Race around Niederösterreich aufs Podest, erreichte 2024 beim RACA700 Platz 3 und belegte 2025 beim RACA1000 North-South sowie bei der Supported-Ultracycling-Europameisterschaft jeweils Rang 5.
Jasmin Spiegelberg startet beim RACA1000. Die österreichische Ärztin belegte 2025 beim RACA East to West den dritten Platz in der Kategorie RACA500 Solo Female. Bei der RACA GlocknerWoman stellte sie die schnellste Zeit von Heiligenblut auf die Edelweißspitze auf und war damit schneller als alle männlichen Teilnehmer. Kathrin Gierer aus Österreich komplettiert das Feld der aussichtsreichen Athletinnen beim RACA1000. Die Langdistanzathletin erzielte mehrere starke Ergebnisse bei österreichischen Ultracycling-Bewerben. Jede fünfte Starterin ist eine Frau, wie Veranstalter Steff Wagner mitteilt.
Die Diakonie Gallneukirchen fertigt die insgesamt 1.000 Finisher-Trophäen für die Events 2026 in ihrer Holzwerkstätte in Oberösterreich. Veranstalter und Ultra-Weltrekordhalter Steff Wagner sagt, die Teilnehmer erhalten im Ziel ein Erinnerungsstück, das mit handwerklichem Können und Hingabe in einem wertvollen sozialen Umfeld entstanden ist. Für jeden Starter wird mit dem Partner Wald4Leben ein Baum im Waldviertel gesetzt. Vizebürgermeisterin Karin Leitner heißt die Athleten in Linz willkommen und überreicht bei der Siegerehrung die Pokale. Das Race Across Austria umfasst 2026 mit RACA East to West ein zweites Großevent im August, bei dem die Europameisterschaft im unsupported Ultracycling der World Ultracycling Association ausgetragen wird.

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