Die Anmeldezahlen für den Kitzbüheler Radmarathon 2026 erreichen ein neues Niveau. Erstmals stehen 1800 Startplätze zur Verfügung, von denen bereits 1500 vergeben sind. Das Teilnehmerfeld setzt sich aus Fahrern zahlreicher Nationen zusammen. Nachnennungen am Veranstaltungstag sind nicht vorgesehen.
Die Route beginnt in der Vorderstadt von Kitzbühel und führt über den Pass Thurn in den Pinzgau. Von dort geht es auf der Gerloser Bundesstraße mit Blick auf den Großvenediger weiter, bevor die alte Alpenstraße des Gerlos steil ansteigt. Nach dem zweiten Pass folgt die Fahrt durchs Zillertal zum Kerschbaumer Sattel, der sich mit schmaler Straße ins Alpbachtal windet. Über Brixlegg und Kramsach zieht die Strecke eine Schleife über Brandenberg, führt nach Angerberg und durchs Brixental zurück nach Kitzbühel.
Am Ziel teilt sich der Kurs in zwei Varianten. Die Kitz-Variante endet in der Vorderstadt nach 209 Kilometern und 3800 Höhenmetern. Die Klassik-Variante führt zum Alpenhaus auf dem Kitzbüheler Horn und misst 216 Kilometer bei 4600 Höhenmetern. Das Startgeld liegt derzeit bei 159 Euro.
Organisiert wird der Kitzbüheler Radmarathon vom RC Sportunion Marathon. OK-Chef Franz Steinberger zeigt sich zufrieden mit der frühen Nachfrage. Die internationale Zusammensetzung des Starterfelds und die gezielte Anreise wegen der Strecke belegen nach seinen Worten die Strahlkraft der Veranstaltung. Die Mischung aus sportlichem Anspruch und Gemeinschaft prägt den Charakter des Radmarathons.
Eine schwere Entscheidung wartet am Ende des Radmarathons: Wer den Schlussanstieg noch mitnimmt, muss 800 zusätzliche Höhenmeter klettern. Das Kitzbüheler Horn (1996 m) gilt als einer der schwersten und steilsten Rennradanstiege Österreichs. Die berühmte Mautstraße ist 10,1 km lang und überwindet auf dieser kurzen Distanz rund 1250 Höhenmeter. Die Steigung liegt im Schnitt bei extremen 12,4 Prozent, mit Spitzenwerten von bis zu 22 Prozent. Für die Auffahrtszeit zum Kitzbüheler Horn gibt es eine Sonderwertung.

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