Sportful Dolomiti Race 2027Anmeldung gestartet

Kristian Bauer

 · 01.10.2026

Sportful Dolomiti Race 2027: Anmeldung gestartetFoto: SDR
Sportful Dolomiti Race
Die 32. Ausgabe des Sportful Dolomiti Race findet am 20. Juni 2027 statt. Die Gran Fondo führt über 204 km mit 4.900 Höhenmetern, die Medio Fondo über 125 km mit 2.600 Höhenmetern. Start und Ziel liegen in Feltre, Italien. Die ersten 1.000 Teilnehmer erhalten Zugang zu den grünen und gelben Startgruppen.

Themen in diesem Artikel

Die Organisatoren öffnen die Registrierung für das Sportful Dolomiti Race 2027. Das Event bietet am 20. Juni 2027 zwei Distanzen an: Die Gran Fondo misst 204 km mit 4.900 Höhenmetern, die Medio Fondo 125 km mit 2.600 Höhenmetern. Beide Strecken starten und enden in Feltre. Wer sich frühzeitig anmeldet kommt in einen vorderen Startblock: je schneller man ist, desto früher darf man am Renntag auf die Strecke. Die Anmeldung kostet derzeit nur 80 Euro - ein echter Schnäppchenpreis für ein perfekt organisiertes Traditionsrennen. Zum Vergleich: Beim Ötztaler sind es über 200 Euro, Newcomer wie das Onetwenty Race kosten ab 149 Euro und der Klassiker Dreiländergiro 162 Euro.

Strecke und Pässe Sportful Dolomiti Race

Das Radrennen führt durch die UNESCO-Welterbe-Dolomiten und findet am Sonntag, 20. Juni 2027 statt. Die Route führt über fünf Anstiege in den Dolomiten. Teilnehmer bewältigen die Forcella Franche, den Passo Duran, den Passo Staulanza, die Forcella Aurine und den Passo Croce d'Aune. Am letzten Pass steht das Monument für Tullio Campagnolo. Der Croce d'Aune ist seit Jahren fester Bestandteil des Rennens. Der Legende nach entwickelte Tullio Campagnolo hier 1924 die Idee für den ersten Schnellspanner. An der Passhöhe erinnert heute ein fast drei Meter hohes Denkmal an diese Episode. Nach dem Croce d'Aune wartet noch die steile Rampe der Via Mezzaterra – 300 Meter bergauf bis zur Piazza Maggiore in Feltre.

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Startgruppen Sportful Dolomiti Race

Die ersten 1.000 Fahrer, die sich online registrieren, starten in den grünen und gelben Gruppen. Alle Teilnehmer müssen eine ärztliche Wettkampftauglichkeitsbescheinigung für Radsport vorlegen (Vorlagen auf der Homepage). Bescheinigungen für Triathlon, Duathlon oder Leichtathletik gelten nicht. Ausländische Fahrer benötigen eine gültige UCI-Lizenz 2027 ihrer nationalen Radsportverbände. Fahrer ohne Lizenz erhalten eine FCI-Tageslizenz für die Haftpflichtversicherung während des Sportful Dolomiti Race. Die Kosten trägt der Teilnehmer.

​Granfondo – Anstiege im Überblick

Der Gran Fondo des Sportful Dolomiti Race umfasst 204 km mit 4.900 Hm Gesamtanstieg. Die Medio Fondo bietet eine kürzere Variante mit 125 km und 2.600 Hm.

Streckenverlauf (Gran Fondo) mit allen Bergwertungen (GPM)
Die Route führt von Feltre über Cesiomaggiore, San Gregorio nelle Alpi, Sospirolo und das Valle del Mis zur Forcella Franche (990 m), weiter nach Agordo, Caprile und Selva di Cadore zum Passo Staulanza (1.766 m), dann nach Dont zum Passo Duran (1.601 m), zurück nach Agordo, Voltago Agordino und Frassené zur Forcella Aurine (1.297 m), weiter nach Sagron zum Passo Cereda (1.361 m), und schließlich nach Ponte Oltra zum Passo Croce d'Aune (1.015 m) mit Zieleinlauf in Feltre.

Detailbeschreibung der einzelnen Anstiege

  1. Forcella Franche (1. Bergwertung) – 990 m Die Forcella Franche ist auf dem Papier ein langer Anstieg (17 km gesamt), aber nur die letzten 5 km sind wirklich anspruchsvoll – bei Ø 7 Prozent Steigung mit einer maximalen Steigung von 11 Prozent. Ab dem Gipfel auf rund 1.002 m Höhe geht es hinunter nach Agordo. Auf der Schwierigkeitsskala wird die Forcella Franche als Kategorie-2-Anstieg eingestuft. Mit einer guten Grundfitness ist der Anstieg bewältigbar, allerdings ist eine Bergübersetzung unbedingt empfehlenswert.
  2. Forcella Staulanza (2. Bergwertung, nur Gran Fondo) – 1.766 m Passo Staulanza (von Caprile): Länge: 14,3 km – Höhenmeter: 780 Hm – Ø Steigung: 6 Prozent – Max. Steigung: 9 Prozent Die Forcella Staulanza ist mit 1.766 Metern der höchste Pass des gesamten Renntages. Der Anstieg beginnt direkt außerhalb von Caprile. Die ersten Kilometer verlaufen eher flach entlang des Torrente Fiorentina durch Tunnels, bevor es nach Selva di Cadore steil durch Serpentinen hinaufgeht.
  3. Passo Duran (3. Bergwertung, nur Gran Fondo) – 1.601 m Passo Duran (von Dont): Länge: 8,5 km – Höhenmeter: 700 Hm – Ø Steigung: 8 Prozent – Max. Steigung: 14 Prozent Der Passo Duran von diesem Versant misst 8,5 km mit einer durchschnittlichen Steigung von 8 Prozent und einer maximalen Steigung von 14 Prozent. Die ersten 1.500 Meter sind besonders steil, bei rund 12 Prozent. Der Passo Duran gilt als der steilste Pass des gesamten Renntages und fordert mit seinen 12 km bei über 8 Prozent Durchschnitt auch die erfahrensten Fahrer.
  4. Forcella Aurine (4. Bergwertung) – 1.297 m Forcella Aurine (von Agordo): Länge: 12,5 km – Höhenmeter: 701 Hm – Ø Steigung: 5,8 Prozent – Max. Steigung: 9 Prozent Der Anstieg zur Forcella Aurine misst 11,5 km, fast durchgehend zwischen 6 und 7 Prozent Steigung, mit einem kurzen Verschnaufpause zwischen dem 7. und 9. Kilometer. Bis zum Fuß der rund 700 Höhenmeter zur Forcella Aurine haben die Fahrer bereits über 100 km und mehrere Pässe in den Beinen.
  5. Passo Cereda (5. Bergwertung) – 1.361 m Passo Cereda (von Sagron): Länge: 5,2 km – Höhenmeter: 320 Hm – Ø Steigung: 6,2 Prozent – Max. Steigung: 12 Prozent Der Passo Cereda misst insgesamt 13 km mit 480 Höhenmetern – jedoch sind nur die letzten 3 km wirklich hart, mit mehr als 8 Prozent Steigung.
  6. Passo Croce d'Aune (6. und letzte Bergwertung) – 1.015 m Passo Croce d'Aune (von Ponte Oltra): Länge: 11,5 km – Höhenmeter: 605 Hm – Ø Steigung: 6,3 Prozent – Max. Steigung: 13 Prozent Der Croce d'Aune umfasst 11,3 km, wobei die ersten drei und die letzten vier Kilometer besonders anspruchsvoll sind (Ø 9 Prozent, mit Spitzen bis 16 Prozent), unterbrochen von etwa 4 km flacherem Abschnitt.

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Kristian Bauer

Kristian Bauer

Redakteur

Kristian Bauer ist gebürtiger Münchner und liebt Ausdauersport – besonders wenn es in die Berge geht. Er ist ein Fan der Tour de France und bevorzugt solide Rennradtechnik. Er führt für TOUR Interviews, berichtet von Events im Hobbyradsport und schreibt Artikel über die Fahrradbranche sowie Trends im Rennradsport.

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