Für Straße und SchotterDas neue Trek Domane Carbon Gen 5

Matthias Borchers

 · 13.08.2026

Endurance-Rennrad Trek Domane Carbon Gen 5
Foto: Trek
Trek stellt die fünfte Generation des Domane vor. Der neue Carbon-Renner soll weniger wiegen, komfortabel bleiben und mit Reifenfreiheit bis 40 Millimeter auch abseits der Straße überzeugen. Insgesamt umfasst die Modellfamilie zehn Ausstattungsvarianten, von der SL-Serie bis zum exklusiven SLR 9 AXS No. 76 ICON.

Themen in diesem Artikel

Fast 1.000 Gramm leichter

Mit dem neuen Domane Carbon richtet Trek sein Endurance-Rennrad neu aus. Die fünfte Generation setzt auf eine schlankere Rahmenform, eine klassische Rennrad-Silhouette bei gleichzeitig breitem Einsatzspektrum. Das Ergebnis soll ein vielseitiges Straßenrad sein, das lange Touren ebenso abdeckt wie schnelle Trainingsrunden und Ausflüge auf festen Schotterwegen.

Im Vergleich zur vorherigen Generation fällt das neue SLR-Rahmenset laut Trek 305 Gramm leichter aus. Möglich machen das ein verschlanktes Rahmendesign und die Verwendung von OCLV Carbon. Besonders deutlich soll sich der Gewichtsvorteil beim Domane SLR 9 AXS 1x Gen 5 bemerkbar machen. Dieses Modell ist laut Hersteller knapp 1.000 Gramm leichter als das leichteste Modell der vorherigen Generation.

Komfort ohne IsoSpeed

Eine der wichtigsten Änderungen betrifft die Komforttechnik. Trek verzichtet beim neuen Domane auf IsoSpeed (Sitzrohr und Oberrohr entkoppelt mit Lager). Stattdessen soll eine Kombination aus Carbon-Konstruktion, voluminösen Reifen und einer neu entwickelten Sattelstütze für einen geschmeidigen Fahrkomfort sorgen.

Die Sattelstütze ist so ausgelegt, dass sie sich vertikal bewegen und Vibrationen vom Untergrund aufnehmen kann. Nach Angaben von Trek bleibt die Vibrationsleistung des neuen Modells mit den vorgesehenen Reifen innerhalb von fünf Prozent der vorherigen Generation. Für Fahrer bedeutet das: Der Komfort soll auf langen Strecken erhalten bleiben, ohne dass das Rad an Direktheit verliert.

Zusätzlich bietet ein neuer Riser-Lenker 20 Millimeter mehr Höhe. Dadurch ergibt sich eine aufrechtere Sitzposition, während die Frontpartie optisch aufgeräumt bleibt. Die bekannte Road-Endurance-Geometrie soll für ein stabiles Fahrverhalten bei höherem Tempo und eine entspannte Position im Sattel bieten.

Bis zu 40 Millimeter Reifenfreiheit

Das neue Domane Carbon ist nicht mehr ausschließlich für die Straße gemacht. Der Rahmen bietet Platz für Reifen mit einer Breite von bis zu 40 Millimetern. Damit lassen sich Komfort, Grip und Fahrsicherheit auf schlechten Straßen deutlich erhöhen. Auch leichte Schotterpassagen werden dadurch zum realistischen Einsatzgebiet.

Integrierte Befestigungspunkte erlauben außerdem die Montage von Schutzblechen sowie verschiedener Taschen. Eine Oberrohrtasche, Rahmentasche oder Dreieckstasche kann das Rad für lange Tagestouren, wechselhaftes Wetter oder mehrtägige Fahrten vorbereiten.

Zehn Modelle für unterschiedliche Ansprüche

Die neue Carbon-Familie beginnt mit der SL-Serie, die den Einstieg in die Carbon-Endurance-Klasse markiert. Die SLR-Modelle richten sich an Fahrer mit höheren Ansprüchen an Gewicht, Ausstattung und Individualisierung. Über Project One lassen sich unter anderem Komponenten, Lackierung, Lenkerbreite und Kurbellänge konfigurieren. Die Sonderlackierung Project One ICON No. 76 ist auf 124 Fahrräder weltweit limitiert.

Modellliste mit deutschen Euro-Preisen laut vorliegender Preisliste:

Project One ICON No. 76 - Domane
Foto: Trek
  • Domane SL 4: keine Angabe
  • Domane SL 5: 2.499 Euro
  • Domane SL 6 AXS: 3.999 Euro
  • Domane SL 7 AXS 1x: 4.999 Euro
  • Domane SLR 7: 6.999 Euro
  • Domane SLR 7 AXS: 7.499 Euro
  • Domane SLR 9: 9.999 Euro
  • Domane SLR 9 AXS: 10.499 Euro
  • Domane SLR 9 AXS 1x: 10.499 Euro
  • Domane SLR 9 AXS No. 76 ICON: 12.999 Euro

Mit dem neuen Domane Carbon bringt Trek ein vielseitiges Rennrad auf den Markt, das klassische Linien mit moderner Langstrecken-Performance verbindet. Weniger Gewicht, größere Reifen und eine komfortorientierte Sitzposition machen das Rad interessant für Fahrer, die sich zwischen Asphalt, schlechten Straßen und leichtem Gravel nicht entscheiden möchten.

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Matthias Borchers ist im Test-Ressort von TOUR, Experte für Bekleidung und Zubehör. Als Hobbyradsportler hat er die TOUR-Transalp und die TOUR-Trans Austria absolviert. Prägend sind zudem Reportage-Reisen von San Francisco bis Sakai sowie 17 Trips zur Tour de France mit rund 30.000 Wohnmobilkilometern.

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