Die besten Rennrad- und Gravelbike-Angebote im Herbst

Maik Schröder

 · 04.10.2023

BMC Roadmachine X One
Foto: BMC

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Der Herbst ist da und das Saisonende nähert sich. Da die Hersteller nach und nach ihre Modelle für die Saison 2024 vorstellen, gibt’s die die Vorgängermodelle derzeit zu teilweise erheblich reduzierten Preisen. Wir haben eine Auswahl von Angeboten zusammengestellt.

BMC Roadmachine X One - 4999 statt 6199 Euro

Die Roadmachine X One (hier im TOUR-Test) ist quasi ein aufgebohrtes Straßen-Rennrad, mit dem man bei BMC versucht, die Lücke zwischen einem klassischen Rennrad und dem vergleichsweise schweren URS-Gravelbike zu schließen. Die Reifenfreiheit des Marathon-Modells wurde maximal ausgenutzt und ein Gravelbike-typischer Einfach-Antrieb montiert >> bei Fahrrad XXL reduziert erhältlich.

Die BMC Roadmachine X OneFoto: BMCDie BMC Roadmachine X One

Das TOUR-Fazit

Dieses Rad ist für jeden geeignet, der Rennrad-Feeling braucht. Es taugt für Feld- und Waldwege und rollt auch auf der Straße extrem gut. Die Sitzposition fällt noch sportlich aus, der kurze Radstand lässt das Rad sportlicher fahren als breiter bereifte Gravelbikes. Die Über­setzung mit dem 44er-Kettenblatt ist vergleichsweise straff, passt aber dennoch gut zum Einsatzbereich.

Rose Xlite 04 Ultegra - 2999 statt 3299 Euro

Vom Rose Xlite sind insgesamt 9 Modelle von 2999 bis 8199 Euro (hier im TOUR-Test) erhältlich. Ein echtes Leichtgewicht? Wenn der Name bereits Leichtigkeit verspricht, muss sich das Rad auch daran messen lassen - und das gelingt dem neuen Rose XLite (dt.: extrem leicht) wirklich erstaunlich gut. Auch das Xlite 04 Ultegra besticht durch sehr gute Ausstattung - Laufräder, Cockpit und Sattelstütze sind von Rose eigenentwickelt >> bei Rosebikes reduziert erhältlich.

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Das Rose Xlite 04 UltegraFoto: Rose BikesDas Rose Xlite 04 Ultegra

Das TOUR-Fazit

Das Rose XLite 04 wird mit jeder Fahrsituation fertig: Auf der flachen Ebene, auf steilen Rampen oder bei knackigen Sprints: Der Racer punktet als ein fahrtechnisch starker Allrounder, der auf Höchstgeschwindigkeit getrimmt ist, dabei aber auch ausreichenden Federkomfort bietet.

Rocky Mountain Solo Carbon 50 - 3120 statt 3900 Euro

Das Rocky Mountain Solo Carbon 50 (hier im BIKE-Test) ist ein komfortabler und schneller Begleiter auch für lange Ausflüge. Der Flex im Hinterbau ist seine größte Stärke. Unebenheiten oder Bodenwellen dämpft der Rahmen solide weg: Sie sind spürbar, aber nur dumpf – das fühlte sich im Test sehr positiv an. Die Funk-Rival-Schaltung ist still und unauffällig. Genauso wie das Bike mit durchschnittlich lauter Nabe, nur die WTB-Reifen klingen gewöhnungsbedürftig, vor allem in langsamen Kurven >> bei Jonito reduziert erhältlich.

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Das Rocky Mountain Solo Carbon 50Foto: Marc StruckenDas Rocky Mountain Solo Carbon 50

Das BIKE-Fazit

Die Carbon-Variante des Rocky Mountain Solo ist sehr komfortabel zu fahren - dank des Flex’ des Hinterbaus und der Gabel. Viele Anschraubpunkte machen es zum Bikepacking-Begleiter für weitere Distanzen oder lange Stunden im Sattel.

Koga Colmaro Allroad - 1949,99 statt 2449 Euro

Das Colmaro von Koga (hier im TOUR-Test) hat sich im Vergleich zum Vorgänger nur in Details verändert, dazu gehören ein etwas längerer Radstand und eine elegant ins Oberrohr integrierte Stützenklemmung. Geblieben ist der hübsch designte, klassisch anmutende Aluminiumrahmen des Allroad-Bikes – sein Lenkverhalten ist an das eines Cyclocrossrades angelehnt >> bei Fahrrad XXL reduziert erhältlich.

Das Koga Colmaro AllroadFoto: Matthias BorchersDas Koga Colmaro Allroad

Das TOUR-Fazit

Das Allroad-Bike von Koga bietet ein fahrstabiles Rahmen-Set und ist einfach zu warten. Pluspunkt: Koga gibt eine lebenslange Garantie. Schwäche ist das eingeschränkte Übersetzungsspektrum und die Reifenfreiheit ist begrenzt.

Giant Defy Advanced 1 - 2849 statt 3299 Euro

Das Defy Advanced 1 (hier im TOUR-Test) ist für verschiedene Straßenarten konzipiert und soll aus Marathonrad auch für längere Touren dienen. Sehr gut funktioniert die Heckdämpfung dank Carbonsattelstütze mit D-förmigem Querschnitt und 32 Millimeter breiten Tubeless-Reifen. Daher ist das Rad auch im leichten Gelände sehr gut zu fahren. Abseits des Asphalts sorgen bis zu 35 mm Reifenbreite für ausreichend Halt. Das Fahrverhalten zeichnet sich durch eine stimmige Mischung aus Spurtreue und Agilität aus >> bei Fitstore24 reduziert erhältlich.

Das Giant Defy Advanced 1Foto: Matthias BorchersDas Giant Defy Advanced 1

Das TOUR-Fazit

Das Defy ist ein sachlicher Begleiter für viele Gelegenheiten, dessen großes Gangspektrum mit 1:1-Übersetzung für verschiedene Gegebenheiten geeignet ist - egal ob Sprint oder Anstieg, dieser Marathonrenner beherrscht alle Disziplinen.

Wilier Rave SLR - 5460 statt 8400 Euro

Das Wilier Rave SLR (hier im TOUR-Test) soll als Race-Gravelbike die Lücke zwischen Rennrad und Gravelbike füllen. Es stehen zwei Setups mit jeweils drei Ausstattungsoptionen zur Verfügung. Nur 8,1 Kilogramm wiegt das Rad, das als echter Renner durchgeht. Das Rave SLR ist zudem mit der elektrischen Schaltung SRAM Rival eTap AXS ausgestattet >> bei Jonito reduziert erhältlich.

Das Wilier Rave SLRFoto: Kerstin LeichtDas Wilier Rave SLR

Das TOUR-Fazit

Das Wilier Rave SLR punktet durch seine flexible Ausstattung und sein geringes Gewicht. Durch unterschiedliches Setup kann das Rad sowohl als Straßenrenner als auch als guter Begleiter abseits des Asphalts dienen. Das Rahmenset ist flexibel einsetzbar. Kritikpunkt ist das gewöhnungsbedürftige Lenkverhalten.

Cervelo Aspero-5 - 9999 statt 11499 Euro

Das Cervelo Aspero 5 (hier im TOUR-Test) ist gleichermaßen für die Straße, als auch für Fahrten in schwierigerem Gelände gemacht. Die gute Federung macht sich besonders da bezahlt, aber auch auf Asphalt geht’s zügig voran. Die breiten Panaracer-Reifen sorgen abseits der Straße für Komfort und guten Grip. Auch kleinere 650B-Laufräder sind vorgesehen, die dann mit bis zu 50 Millimeter breiten Reifen kommen >> bei Jonito reduziert erhältlich.

Das Cervelo Aspero-5Foto: Kerstin LeichtDas Cervelo Aspero-5

Das TOUR-Fazit

Das Cervelo Aspero-5 hat eine große Reifenfreiheit. Die anpassbare Lenkgeometrie, das geringe Gewicht und die vielen Ausstattungsvarianten machen das Race-Gravelbike zu einem echten Allrounder, der für alle Einsatzgebiete gewappnet ist.

Maik Schröder

Maik Schröder

Redakteur

Maik Schröder ist gebürtiger Ostwestfale und fährt am liebsten auf seinem Gravelbike durch die Natur. Gerne darf die Tour auch einen kulinarischen Stopp enthalten, um sich für die nächsten Kilometer zu stärken. Auch wenn es im Flachland wenig Höhenmeter zu bewältigen gilt, hat er das ambitionierte Ziel, einmal eine Transalp zu absolvieren. Als Online-Redakteur ist er verantwortlich für die Erstellung von digitalen, redaktionellen Inhalten wie Newsmeldungen, Neuvorstellungen und Event-Berichterstattung.

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