Das Endurance-Rennrad: Allrounder Marathonbike

Lange mussten sich Rennradfahrer entscheiden: Entweder Speed oder Komfort. Endurance- beziehungsweise Marathon-Rennräder sollen beides gleichzeitig ermöglichen. Entspannt und leichtfüßig lässt sich auf einem Endurance-Bike ein Bergpass erklimmen. Genauso gut sind Abkürzungen über Feldwege oder Kopfsteinpflasterpassagen mit dem Komfort-Rennrad befahrbar – sogar bei Regenwetter. TOUR informiert Sie mit Tests und Neuerscheinungen in diesem vielfältigen Rennrad-Segment.

Was ist ein Endurance-Rennrad?

Bei einem Endurance-Rennrad beziehungsweise Marathon-Bike handelt es sich um den Langstreckenläufer unter den Rennrädern. Es ist im Breitensport mitunter am weitesten verbreitet und wird oftmals auch einfach nur als „Rennrad“ bezeichnet. Wer also nicht gerade ein leichtes Allroad-Bike, ein Gravel- oder Aero-Bike fährt, hat häufig ein Endurance-Rennrad.

Ursprünglich wurde das Endurance-Bike im Kontext des nordfranzösischen Eintages-StraßenrennensParis-Roubaix“ entwickelt. Weite Streckenabschnitte dieses Wettkampf-Klassikers sind gepflastert und lassen sich mit typischen Racebikes nur schwer befahren. Das Endurance-Bike sollte diese Abschnitte für die Fahrer weniger kraftaufreibend und komfortabler machen.

Bis heute haben sich Bikes der Endurance- beziehungsweise Marathon-Klasse diesen Fahrkomfort als Alleinstellungsmerkmal bewahrt. Daher ist auch häufiger von Komfort-Rennrädern die Rede – ein Rad also, das mit einem angenehmen Fahrgefühl und vielseitiger Einsetzbarkeit überzeugt. Auf Endurance-Rennrädern lassen sich weite Strecken zurücklegen, ohne dass es aufgrund von Schmerzen oder Verspannungen zu Leistungseinbußen kommt. Dabei kommen die nachgiebigen Marathon-Bikes mit nassen Straßen ebenso zurecht wie mit Unebenheiten – bei guter Pflege meist über Jahrzehnte.

Folgende Argumente sprechen deshalb für den Kauf eines Endurance- beziehungsweise Marathon-Rennrads:

  • Komfort
  • Vielseitigkeit
  • Nachgiebigkeit
  • Stabilität
  • Langlebigkeit

Mit diesen Eigenschaften sind Rennräder der Endurance-Klasse ideal für den Einsteiger-Fahrertyp und den Freizeit-Bereich geeignet.

Foto: Markus Greber

Was zeichnet das Endurance-Rennrad aus?

Marathon- beziehungsweise Endurance-Bikes heben sich durch verschiedene Eigenschaften von anderen Rennrädern ab. Diese Unterschiede erlauben Rennrädern dieser Domäne bemerkenswerten Komfort – selbst über sehr lange Strecken.

Endurance-Rennräder zeichnen sich durch mehrere dieser folgenden technische Besonderheiten aus:

  • kürzeres Sitzrohr, längeres Steuerrohr und kürzeres Oberrohr: Das führt zu einer deutlich aufrechteren Sitzposition.
  • längerer Radstand: Dieser macht das Endurance-Rennrad im Handling ruhiger, aber auch weniger wendig.
  • breiterer Lenker mit einem flacheren Lenkwinkel: Damit ist die Lenkung weniger agil, verzeiht kleine Ungenauigkeiten im Lenken aber auch besser.
  • größere Reifenfreiheit: Das erlaubt das Aufziehen breiterer Reifen.
  • dickere Reifen: Diese kann man meist mit weniger Reifendruck fahren und das Fahrrad auf diese Weise geländegängiger machen. Reifen von 28 bis 33 Millimetern Dicke sind bei Endurance-Rennrädern Standard.
  • flexende Sattelstütze: Hierbei handelt es sich um eine Sattelstütze, die mitfedert und damit zur Vibrations-Dämpfung beiträgt (z. B. Canyon S15-Sattelstütze am Endurace CF SL Disc von Canyon). Anstatt mithilfe der Sattelstütze kann die Nachgiebigkeit und Federung des Endurance-Rads aber auch auf anderem Wege – beispielsweise über weniger pralle Reifen – erreicht werden.
  • breiter Übersetzungsbereich: Dieser hält auch leichte Berggänge bereit, mit denen längere Anstiege bewältigbar sind.
  • Scheibenbremsen: Diese Technologie mit Disc-Bremsen hat sich bei den Marathon-Rädern verhältnismäßig früh durchgesetzt, insbesondere wegen ihrer Bremskraft – selbst bei Nässe.
  • Gewindeeinsätze für Schutzbleche: Mit Schutzblechen ist es möglich, das Bike wetterfest auszustatten.

Mit diesen Abweichungen des Endurance-Rennrads von anderen Bikes gehen einige Vorteile einher. Es lassen sich allerdings auch einige Schwächen der Rahmen-Geometrie und der verbauten Komponenten feststellen.

Was sind Vor- und Nachteile des Endurance-Rennrads?

Anders als das Race- oder Aero-Rennrad, ist das Endurance-Rennrad sehr komfortabel. Daher lassen sich mühelos große Strecken zurücklegen. Ein eindeutiger Nachteil ist allerdings, dass Endurance-Bikes oft recht schwer und wenig aerodynamisch sind.

Das zeichnet Endurance-Bikes aus: Vorteile

Endurance-Bikes sind dafür konstruiert, auf langen und unebenen Touren Fahrkomfort zu sichern:

  • angenehmere Sitzposition: Zum überragenden Fahrkomfort der Marathon-Rennräder trägt zuerst die eher aufrechte, weniger aggressiv-gebeugte Sitzposition bei.
  • Nachgiebigkeit: Ebenfalls dem Komfort zuträglich ist die Nachgiebigkeit von Endurance-Rennrädern. Stöße werden dank breiter und weniger praller Reifen besser abgefangen. Auch federnde Sattelstützen ermöglichen eine deutliche Kraftersparnis auf groben Streckenabschnitten und beugen Ermüdung vor.
  • stabiles Fahrverhalten: Das Bike ist zu jedem Zeitpunkt einfach zu handeln und kleine Ungenauigkeiten im Lenken werden gut ausgeglichen.

Endurance-Bikes: Nachteile

Alles in allem lädt das Endurance-Bike dazu ein, viele Kilometer zurückzulegen. Gepflasterte oder geschotterte Straßen-Abschnitte stellen dabei – genau wie Regenwetter – keine Hindernisse mehr dar. Nichtsdestotrotz bringen Rennräder aus der Endurance-Palette auch ihre Schwächen mit sich:

  • alles andere als ein Leichtgewicht: Sie sind in der Regel schwerer als andere Rennräder – und zwar unabhängig davon, ob die Rahmen aus Aluminium oder Carbon gefertigt sind.
  • weniger sportive Handhabung: Das ruhige Handling kann auch als träge empfunden werden – schließlich ist der Lenkwinkel deutlich flacher und der Radstand größer als bei Bikes, die für Wettkämpfe ausgelegt sind.
  • keine Top-Geschwindigkeiten abrufbar: Vielen sportlichen Fahrern fehlen bei Endurance-Modellen außerdem die notwendige Steifigkeit und Aerodynamik. Maximal-Geschwindigkeiten lassen sich so nur schwerer erreichen.

Wichtig: Auch beim Marathon-Bike sind immer noch ebenso hochwertige High-Performance-Laufräder, Schaltgruppen und Rahmenmaterialien verbaut wie bei anderen Rennradklassen. Langsam sind Endurance-Bikes daher lange nicht. Vor allem wenn es darum geht, Speed über eine längere Distanz konstant zu erhalten, können sie ihre Stärken ausspielen.

Ob ein Rennradfahrer mit einem Endurance-Rennrad zufrieden ist, hängt demzufolge davon ab, ob er eher kurze oder lange Touren zurücklegen will. Endurance-Bikes machen dann am meisten Spaß, wenn der Fokus auf der Zeit auf dem Rad und nicht auf Top-Speed liegt.

Foto: Markus Greber

An welche Fahrer richtet sich ein Endurance-Rennrad?

Das Marathon-Bike ist vor allem für Langstreckenfahrer geeignet, die sich auch gerne einmal von den Begebenheiten auf der Strecke überraschen lassen. Durch sein leichtes Handling ist das Endurance-Rennrad auch die Nummer-eins-Empfehlung für den Einstieg in den Rennrad-Sport.

Folgende Fahrer kommen mit einem Marathon-Rennrad auf ihre Kosten:

  • Fahrer, die gerne längere Strecken zurücklegen
  • Sportler, deren Trainingsziel eher Ausdauer und weniger Speed ist
  • sportive Fahrer, die sich auf lange Radmarathons oder Ultracycling-Events spezialisiert haben
  • Rennradfahrer, die auch einmal abseits üblicher Rennradstrecken unterwegs sind und für alle Eventualitäten gewappnet sein möchten
  • Freizeitsportler ohne Wettkampf-Ambitionen
  • Einsteiger in den Rennradsport

Gerade Anfänger haben häufig noch gar keine Vorstellung davon, ob das Rennradfahren zu ihnen passt und ob sie den Sport kompetitiv betreiben möchten. Besonders dann lohnt sich der Griff zum Endurance-Bike: Mit diesem Allrounder machen Sie auf jeden Fall nichts falsch. Bei der Kaufentscheidung hilft es dennoch, relevante Unterschiede zu anderen Rennrad-Domänen zu kennen.

Was unterscheidet das Endurance-Rennrad von anderen Rennrädern?

Neben Marathon-Rennrädern gibt es auch noch Gravel- und Aero-Bikes. Während Gravelbikes für gemütliches Offroad-Fahren ausgelegt sind, handelt es sich bei Aero-Rennrädern um windschnittige Wettkampf-Flitzer. Das Endurance-Rennrad befindet sich genau dazwischen: Hier trifft die Vielseitigkeit des Gravelbikes auf die sportlichen Merkmale des Aero-Rads.

Aero-Bike und Endurance-Rennrad: Völlig getrennte Welten?

Während das Endurance-Bike als Langstreckenläufer unter den Rennrädern bekannt ist, gilt das Aero-Bike als Profi gegen den Luftwiderstand und im Kampf gegen die Uhr. Profi-Radsport-Rennen und kurze Triathlons sind mit dem Aero-Bike kein Problem. Dafür ist diese Fahrrad-Klasse mit ihrer aggressiven Geometrie ausgelegt – namensgebend ist der windschnittige Rahmen des Aero-Bikes.

Speed verdankt das Aero-Rennrad außerdem den hohen Felgen und schlanken Reifen. Somit ist beim Aero-Bike das Hauptziel, den Luftwiderstand auf ein Minimum zu reduzieren, um so auf der Geraden die maximale Geschwindigkeit abrufen zu können. Dabei werden Einbußen in Komfort und Leichtbau in Kauf genommen.

Beim Marathon-Bike geht es darum, den Fahrspaß für den Rennradfahrer über eine möglichst lange Strecke aufrechtzuerhalten – ohne, dass es aufgrund von Ermüdung oder Schmerzen zu Leistungseinbrüchen kommt. Daher sind Endurance-Bikes auf Komfort und Stabilität getrimmt. Kompromisse werden dafür bei Aerodynamik und Speed gemacht – den beiden USPs des Aero-Renners.

So konträr die Bikes sind, so unterschiedlich sind auch die Zielgruppen. Aero-Rennräder richten sich überwiegend an kompetitive Sportler mit Race-Ambitionen. Im Freizeitbereich hingegen sind Endurance-Rennräder besser geeignet – ohne auf Komfort zu verzichten, können Freizeitsportler darauf immer noch bemerkenswerte Geschwindigkeiten abrufen, von denen man im Trekking- oder Mountainbike-Segment nur träumen kann.

Aus Sicht des Breitensports wiegen die Unterschiede der beiden Rennrad-Domänen schließlich nicht mehr so schwer. Was aber entscheidend ist, ist das Handling und der Preis. Beim Endurance bekommt man für einen moderaten Preis ein vielfältiges Gesamtpaket geboten und trifft definitiv eine gute Wahl.

Wissenswert: Das Endurance-Bike gilt als Alleskönner unter den Rennrädern, weil es mit jedem Terrain und Wetter scheinbar mühelos zurechtkommt. Ähnliches gilt für die Rennrad-Klasse der leichten Allrounder: Sie verfügen über weniger Komfort als Marathon-Bikes und orientieren sich daher eher in Richtung von Kurzstrecken-Fahrten. Somit steht Aerodynamik und Speed mehr im Vordergrund – Performance-technisch bleiben sie aber immer noch unter den Möglichkeiten des windschnittigen Aero-Renners.

Gravel- und Endurance-Rennrad: Ein Quäntchen Sportlichkeit macht den Unterschied

Bei einem Gravelbike handelt es sich um ein Rennrad mit Mountainbike-Genen. Gravel- und Endurance-Rennräder haben viele Ähnlichkeiten: Beide verfügen über eine entspanntere, moderate Sitzposition. Dabei ist der Sattel nur dezent überhöht und die Haltung im Gesamtbild aufrechter. Auch das Lenkverhalten ist jeweils weniger feinfühlig und daher relativ ruhig. Zugunsten von Komfort nehmen beide Rennrad-Typen Abstriche in puncto Steifigkeit in Kauf.

Unterschiede der bequemen Freizeit-Rennräder ergeben sich schließlich aus dem theoretisch angedachten Einsatzgebiet: Während Gravelbikes für Fahrspaß im Gelände mit breiteren Stollenreifen ausgestattet sind, kommt das Endurance mit dem klassischen Slick für Asphalt und Straßen um die Ecke. Auf Wunsch kann auch das Marathon-Bike aber mit dickeren Reifen nachgerüstet werden – ermöglicht durch die etwas größere Reifenfreiheit der Rahmenkonstruktion.

Praxistipp: Wer sich nicht zwischen Straßen und Offroad-Gelände entscheiden will, kommt mit einem Endurance-Bike auf seine Kosten: Die Option des Reifenwechsels macht das Marathon-Rad flexibel einsetzbar.

Was sollte ich beim Kauf eines Endurance-Rennrads beachten?

Der Markt für verschiedene Rennradtypen wird immer größer: Endurance-Bikes sind inzwischen bei fast jedem Hersteller im Sortiment. Preis, Gewicht, Rahmenmaterial und -größe sind neben Bremsen und Reifenfreiheit wichtige Kriterien bei der Wahl des passenden Marathon-Renners.

Entscheidungskriterien: Faktencheck für das Endurance-Rennrad

Folgende Eckdaten gilt es beim Kauf eines Endurance-Bikes zu berücksichtigen:

  • Preis: Selbstverständlich ist der Preis keine Nebensache. Vor allem Einsteiger möchten für das erste Bike kein Vermögen ausgeben. Gute Endurance-Bikes beginnen meist ab 1500 Euro und sind damit vergleichsweise erschwinglich. Auch ein Blick in den Gebrauchtmarkt lohnt sich: Dank der Langlebigkeit von Endurance-Bikes finden sich auch hier souveräne Modelle für die ersten Rennrad-Touren.
  • Gewicht: Neben dem Preis kommt es – wie bei anderen Rennradtypen auch – auf das Gewicht an. Es steht zwar beim Endurance-Rennrad nicht im Fokus, sollte aber 8 Kilogramm nicht merklich überschreiten.
  • Bremsen: Wer einen möglichst leichten Renner haben möchte, muss hier abwägen: Oft haben Bremsen einen großen Einfluss auf das Gewicht des Bikes. Im Endurance-Segment werden oftmals Scheibenbremsen verbaut, die jedoch schwerer als klassische Felgenbremsen sind – mit dem Vorteil, dass sie das Rennrad auch bei Nässe sehr zuverlässig zum Stehen bringen.
  • Rahmenmaterial: Eine Möglichkeit, um Gewicht einzusparen, ist eine Leichtbauweise des Rahmens mithilfe von Carbon anstatt Aluminium. Carbon-Rahmen sind bei Marathon-Bikes ebenso etabliert wie Alu-Rahmen.
  • Rahmengröße: Unter den Einzelkomponenten ist der Rahmen essenziell: Denn entscheidend für den Fahrspaß ist letztlich auch, ob das Rennrad die passende Größe für die optimale Sitzposition und Kraftentwicklung hat. Dabei können Frauen auch auf ein Endurance-Rennrad speziell für Damen zurückgreifen.
  • Reifenfreiheit: Schließlich ist noch zu entscheiden, ob Sie das Rad irgendwann einmal für Schotter und Geländepassagen umrüsten möchten oder nicht. Eine Ausstattung mit breiteren Reifen ist auch aus Komfortgründen eine valide Option. Um sich dies offen zu halten, ist auf eine ausreichende Reifenfreiheit an der Gabel und am Hinterbau des Rahmens zu achten.

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, die technischen Daten für diese einzelnen Kriterien einzuordnen, zu vergleichen und zu einer Kaufentscheidung zu aggregieren, so rät es sich eine umfassende Kaufberatung in Betracht zu ziehen – egal ob online oder direkt im Radladen. Auch Testfahrten sind wichtig – insbesondre für Einsteiger.

Endurance-Rennrad-Hersteller: Wer die Wahl hat, hat die Qual

Fast alle Marken bieten Langstrecken-Rennräder an – sei es Canyon, BMC oder Cannondale. Räder der Endurance-Domäne sind dabei meist an einem markanten Namen erkennbar: Während die Marathon-Bikes bei BMC unter der Bezeichnung „Roadmachine“ laufen, führt Cannondale die Räder unter dem Namen „Synapse“ und Canyon unter „Endurace“. Aber auch Radhersteller wie Cube (Agree), Rose (Reveal), Giant (Defy) oder Scott (Addict) haben Endurance-Modelle im Programm.

Im Einsteiger-Segment sind die Preise der Endurance-Bikes von BMC, Canyon und Cannondale vergleichbar. Daher kommt es hier eher auf die technischen Alleinstellungsmerkmale an.

  • Rahmen aus der Roadmachine-Modellserie sind – ebenso wie die Gabel – aus Carbon und mit besonderem Fokus auf Komfort gefertigt. Im Bereich von Schaltung und Bremse sind bei diesen Endurance-Rädern Shimano-Komponenten verbaut. Zudem sind Reifen von bis zu 33 Millimetern vorgesehen.
  • Viele Cannondale Synapse-Räder verfügen ebenfalls über Carbon-Rahmen und Shimano-Schaltgruppen. Räder dieser Modellserie heben sich ebenso wie BMC-Bikes durch ihre Reifenfreiheit (bis zu 32 Millimeter) hervor.
  • Das Canyon Endurace ist für seine Flex-Sattelstütze bekannt. Die macht das Rad außerordentlich nachgiebig – egal, welcher Untergrund bezwungen werden soll.

Marathon-Rennräder sind aber nicht nur zum Rennradeinstieg geeignet: Immer mehr erfahrene Racer kommen auf den Endurance-Geschmack. Dabei müssen sie nicht auf die gewohnten High-Performance-Komponenten verzichten. Daher gibt es bei jedem Hersteller auch höherpreisige Modelle innerhalb derselben Serie. So sind beispielsweise die sportiven und teureren Modelle der Cannondale-Modellserie Synapse mit einer Shimano Ultegra Di2 2x11 Schaltgruppe ausgestattet.

Fazit: Das Endurance-Rennrad – vielseitig, bequem und dennoch flink

Endurance-Rennräder – manchmal auch als Marathon-Bikes, seltener als Komfort-Bikes bezeichnet – haben manchmal den Ruf, langsam und unsportlich zu sein. Wer so denkt, liegt falsch: Gute Endurance-Rennräder meistern die Balance zwischen sportlich-kernigem Fahrspaß und möglichst langanhaltendem Komfort.

Auch Nachgiebigkeit und Langlebigkeit sind charakteristisch für Marathon-Bikes. Egal ob auf Straßen bei Regen, über gepflasterte Passagen oder Kies-Abschnitte – an einem Endurance-Rennrad haben sowohl Breitensportler als auch kompetitive Langstrecken-Fahrer lange Freude.

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