Crossräder

Unbekannt

 · 02.02.2005

CrossräderFoto: Daniel Kraus
Ihr Element sind Wald und Feld: Crossräder. Wir haben zwölf Stollenrenner zwischen 700 und 1.900 Euro getestet – auf dem Prüfstand und im Gelände. Für den Fahrtest schickten wir drei erfahrene Crosser auf den WM-Kurs in Sankt Wendel. (TOUR 12/2004)

Gleich zwölf Crossräder wurden zum Test versammelt – soll also keiner sagen, der Markt gebe nichts her, um den Cross-Cracks in Sankt Wendel nachzueifern. Den Anbietern wurde vorgegeben, mit dem Preis möglichst deutlich unter 2.000 Euro zu bleiben – was denen entgegen kam. Oliver Corpus, ein auf Crossräder spezialisierter Radhändler aus Merzig im Saarland, meint: „Ich habe kein Problem, einen Crossrahmen für 1.000 Euro zu verkaufen. Aber ein komplettes Crossrad für 2.000 Euro verkaufe ich fast nie.“ Mögliche Erklärung für die Selbstbeschränkung der Kunden: Weil Crossräder im Gelände hart rangenommen werden, muss es nicht unbedingt die edelste Ausstattung sein. Da genügen auch Shimano-105- oder Campa-Veloce-Komponenten oder sogar gebrauchte Teile, die am Straßenrad ausrangiert wurden.

Kurz & Knapp
Das Crossrad ist auf einem guten Weg als sportlicher Allrounder. Dank verbesserter Technik und gewachsenem Angebot eröffnet das einstige Renngerät Straßenfahrern neue Perspektiven, nicht nur fürs Wintertraining. Das beste daran: Der Spaß im Gelände beginnt bereits für wenig mehr als 1.000 Euro, sieht man vom Spezialfall 2Danger ab.

Diese Crossräder finden Sie im PDF-Download:
Cannondale Cyclocross, Empella Bonfire SL, Felt F1X, Focus Mares Cross, Nozumi Cross Titan, OCCP Team Issue, Poison Opium Cross, Red Bull Multi-Cross, Ridley Crossbow, Rowona Cyclocross Pro, Stevens Cyclocross, 2Danger Crossroads

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