Sebastian Lindner
· 07.09.2026
Die letzte Woche der Vuelta beginnt nach dem zweiten Ruhetag nahe der Grenze zu Portugal. Und das auf eine recht verhaltene Art. Denn große Berge sind erstmal Fehlanzeige.
Das gilt auf dem Weg von Cortegana Richtung Süden nach La Rábida - zwei weitere Premierenorte der Vuelta - an den Golf von Cádiz auch für Bergwertungen jeglicher Art. Zwar ist die erste Hälfte der 16. Etappe über 181 Kilometer noch mit einigen Hügeln versehen, die sich am Ende des Tages auch zu mehr als 2000 Höhenmetern summieren. Im zweiten Teil des Tages kommt aber nicht mehr viel dazu.
Bei erneut großer Hitze, die Temperaturen um die 40-Grad-Marke erwarten lässt, könnte die frische Meeresbrise auf den letzten Kilometern vielleicht etwas Abhilfe schaffen. Denn die Zielanfahrt erfordert durchaus einen kühlen Kopf. Auf den letzten 1200 Metern warten auf der flachen Zielankunft noch zwei Kreisverkehre, der letzte davon rund 500 Meter vor dem Ziel, die mit voller Konzentration zu nehmen sind.
Kaum eine Vuelta sah eine vergleichbar entspannte dritte Woche wie die 2026er Ausgabe. Drei potenzielle Massensprints und ein Zeitfahren gehören zu den letzten sechs Teilstücken der Rundfahrt. Und gerade bei den erwarteten Sprints, zu denen auch die 16. Etappe zählt, gibt es kaum noch Überraschungspotenzial.
Matthew Brennan (Team Visma | Lease a Bike) hat bereits mehr als einmal nachgewiesen, dass er der beste Sprinter dieser Vuelta ist. Viele der schnellen Männer sind auch gar nicht mehr dabei, sodass Jordi Meeus (Red Bull - BORA - hansgrohe) und Bryan Coquard (Cofidis) beinahe schon die einzigen Männer sind, die den 21-Jährigen noch am ehesten fordern können.
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