Giro d’Italia - 16. EtappeVingegaard gewinnt auch in Rosa

Sebastian Lindner

 · 26.05.2026

Giro d’Italia - 16. Etappe: Vingegaard gewinnt auch in Rosa
Jonas Vingegaard auf der 16. Etappe | Foto Getty Images / Tim de Waele
Jonas Vingegaard bleibt beim Giro d’Italia am Berg das Maß aller Dinge. Der Däne gewann auf der 16. Etappe auch die vierte Bergankunft der Rundfahrt. 1:09 Minuten dahinter wurde Felix Gall (Decathlon CMA CGM) Zweiter, Jai Hindley (Red Bull - BORA - hansgrohe) landete zwei Sekunden dahinter auf Rang drei.

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Giro d’Italia 2026 - Ergebnisse der 16. Etappe



So lief die 16. Etappe des Giro d’Italia 2026

Das Profil der 16. Etappe des Giro d’Italia 2026Foto: RCS SportDas Profil der 16. Etappe des Giro d’Italia 2026

Bei 32 Grad am Start in Bellinzona gingen noch 157 Fahrer in die dritte und letzte Woche des Giros. Auf der relativ flachen Anfahrt zu ersten Bergwertung fuhren sich elf Profis um Tim Torn Teutenberg (Lidl - Trek), Antonio Morgado (UAE Team Emirates - XRG) und Diego Ulissi (XDS Astana Team) ein kleines Polster heraus. Bis zur ersten Bergwertung (3. Kategorie) war jedoch alles wieder neutralisiert. Giulio Ciccone (Lidl - Trek) sicherte sich dort die Punkte und formierte mit seinem Angriff eine neue Gruppe.

Mit dabei insgesamt zwölf Fahrer, unter ihnen Jardi Christiaan van der Lee (EF Education - EasyPost) im Bergtrikot oder auch der dreifache Etappensieger Jhonatan Narvaez (UAE Team Emirates - XRG). An der nächsten Bergwertung (2. Kategorie) war es erneut Ciccone, der sich die Punkte sicherte und als Solist die erste von zwei Runden im Mittelteil der Strecke absolvierte. Zum Italiener gesellten sich auf den nächsten Kilometern Narvaez, Ulissi, Einer Rubio (Movistar Team) und Chris Harper (Pinarello - Q36.5 Pro Cycling Team).

Während die Verfolger auf der zweiten Runde gestellt wurden, sammelte Ciccone erneut die Zähler an den Bergwertungen ein. Mit gut anderthalb Minuten ging die die Spitze dann auf die letzten 45 Kilometer. 20 Kilometer vor dem Ziel waren 1:15 Minuten geblieben, Decathlon CMA CGM hatte die Tempoarbeit übernommen.

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Früher Angriff von Vingegaard

Bis zum 12,4 Kilometer langen Schlussanstieg schrumpfte der Abstand weiter, die Gruppe zerfiel zudem. Als letzter Ausreißer wurde Harper gestellt. Schon an der Zehn-Kilometer-Marke war der Australier fast gestellt, weil Red Bull mit Volldampf in den Tag fuhr. Dann aber explodierte Pellizzari, woraufhin das deutsche WorldTeam die Arbeit komplett einstellte. Für den Italiener war der Kampf um die Gesamtwertung damit aber dennoch beendet.

Nach und nach mussten weitere Klassementfahrer reißen lassen. Michael Storer (Tudor Pro Cycling Team) und Derek Gee-West (Lidl - Trek) waren bereits sieben Kilometer vor dem Ziel weg, Eulalio noch früher. Und schon kurz darauf ging Vingegaard in die Offensive. Gall versuchte zu folgen, dahinter gruppierten sich Hindley und Arensman. Dessen Teamkollege Egan Bernal und Vingegaard-Helfer Davide Piganzoli kamen zurück.

Fünf Kilometer vor dem Ziel war auch Gall wieder in der größeren Verfolgergruppe, etwas später auch Gee-West. Während Vingegaard sein eigenes Ding machte und den nächsten Sieg eintütete, attackierte 1400 Meter vor dem Ziel Arensman. Nur Gall und Hindley blieben dran, Gee kämpfte sich abermals zurück. Dann wurde um die Bonussekunden gesprintet: Gall fuhr dabei auf Rang zwei vor Hindley.

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