Trikot-PanneEnric Mas fuhr Giro-Etappen im Frauentrikot des Teams

Leon Weidner

 · 18.05.2026

Trikot-Panne: Enric Mas fuhr Giro-Etappen im Frauentrikot des TeamsFoto: Getty Images/Dario Belingheri
Ausversehen fuhr Enric Mas mehrere Giro-Etappen mit dem Trikot des Frauenteams
Enric Mas trug während mehrerer Etappen des Giro d'Italia 2026 versehentlich ein Trikot des Movistar-Frauenteams. Der Unterschied war kaum sichtbar, doch aufmerksame Zuschauer bemerkten das UCI Women's WorldTour-Logo.

Die Verwechslung bei der Trikotausgabe blieb Mas selbst während einiger Etappen des Giro d’Italia verborgen. "Ich trage ein Trikot in Größe Small", erklärte der Spanier gegenüber L'Equipe. "Vielleicht ist bei der Ausgabe der Kleidung etwas durcheinander geraten. Jemand muss einen Fehler gemacht haben, wir wissen nicht wer, aber das spielt ja auch keine Rolle." Teamkollege Iván García Cortina machte ihn am Samstagabend auf die Verwechslung aufmerksam.

Perfekte Passform täuschte Fahrer

Enric Mas bemerkte die falsche Aufschrift “Women’s WorldTour nicht, auch weil das Trikot wie erwartet saß. "Ich habe es nicht überprüft, ich bin einfach damit gefahren", sagte er. "Alles hatte meine Größe, die Hose hatte meine Größe. Der einzige Unterschied war das Logo." Erst als García Cortina ihn am Samstagabend darauf hinwies, wurde die Verwechslung offensichtlich. "Ich habe es auf dem Rad einfach nicht bemerkt", so Mas. "Wir haben viel gelacht, als wir es realisierten."

Schwieriger Giro für Enric Mas

Ab Etappe 9 in Cervia trug Enric Mas wieder das korrekte Männertrikot des Teams. So sehr der Spanier über die Verwechslung der Trikots lachen konnte, so wenig hat er sportlich beim Giro zu lachen. Aktuell liegt er auf Platz 28 der Gesamtwertung, fast 14 Minuten hinter Spitzenreiter Afonso Eulálio. Als GC-Hoffnung von Movistar verlief die erste Woche alles andere als nach Plan, zumal der Spanier für die Italien-Rundfahrt seine großen Ambitionen vorab verkündet hatte. Sein Ziel war das Podium der Rundfahrt.

Leon Weidner

Werkstudent

Leon Philip Weidner ist Kölner, verfolgt den Profi-Radsport intensiv und ist selbst leidenschaftlich auf dem Rennrad unterwegs. Neben langen Kilometern im Sattel des Straßenrads sitzt er auch regelmäßig auf dem Zeitfahrrad – stets mit dem nächsten Triathlon im Blick. Seine Expertise verbindet sportliche Praxis mit Szenewissen.

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