Die deutschen Bahnradasse sind am dritten Tag der Weltmeisterschaften in Shanghai leer ausgegangen. Einen Tag nach seinem Silber-Coup im Keirin verpasste Maximilian Dörnbach im 1000-Meter-Zeitfahren als Sechster eine Medaille. Auch Moritz Augenstein fuhr im Punktefahren an einer Medaille vorbei und musste sich ebenfalls mit dem sechsten Rang begnügen. Damit stehen beim deutschen Team weiterhin drei Medaillen zu Buche.
Höhepunkt war der Weltrekord von Sprint-Ass Jonathan Milan in der 4000-Meter-Einerverfolgung. Der zweimalige Tour-de-France-Etappensieger aus Italien verbesserte bereits in der Qualifikation in 3:58,850 Minuten seine eigene Bestmarke und holte später im Finale auch Gold gegen den Dänen Fredrik Madsen. Die deutschen Fahrer spielten keine Rolle.
Dörnbach war auf der 1000-Meter-Distanz in 1:00,552 Minuten gut 1,8 Sekunden langsamer als der niederländische Sieger Jeffrey Hoogland. Direkt hinter Dörnbach belegte Benjamin Boos (1:00,652) den siebten Platz.
Augenstein, im vergangenen Jahr immerhin Scratch-Weltmeister sowie amtierender Europameister im Madison, konnte über 40 Kilometer im Punktefahren nicht in die Entscheidung eingreifen. Mit neun Punkten war er chancenlos, Gold ging an den Briten Mark Stewart (35) vor dem französischen Omnium-Olympiasieger Benjamin Thomas (28) und dem Portugiesen Carlos Salgueiro (27).
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