Tour-de-France-Champion Tadej Pogacar winkt ein Start-Ziel-Sieg bei der Vuelta. Der slowenische Radstar verteidigte mit dem dritten Platz auf der zweiten Etappe sein Rotes Trikot bei der Spanien-Rundfahrt erfolgreich und hat damit beste Chancen, seine Führung bis zur 21. und letzten Etappe in Granada erfolgreich durchzubringen. Denn schon am Montag wartet in Font Romeu eine Bergankunft, womit Pogacar seinen Vorsprung an der Spitze festigen könnte.
Pogacar war am Samstag in seiner Wahlheimat Monaco mit einem hauchdünnen Sieg im Einzelzeitfahren in seine zweite Vuelta nach 2019 gestartet. Am Sonntag belegte der 27-Jährige auf dem zweiten Teilstück über 202,1 Kilometer von Monaco nach Manosque hinter dem britischen Tagessieger Matthew Brennan und dem Spanier Pau Miquel den dritten Platz im Sprint.
Damit hat Pogacar in der Gesamtwertung nun neun Sekunden Vorsprung auf Paris-Roubaix-Sieger Wout van Aert. Der Belgier hatte es kurz vor Schluss mit einer Attacke versucht, doch Pogacar ließ sich nicht überraschen.
Ein Gesamtsieg bei der Spanien-Rundfahrt fehlt Pogacar noch. Sollte er am Ende der 3.275 Kilometer langen Vuelta im Finalort Granada ganz oben stehen, wäre er erst der neunte Radprofi mit Siegen bei allen drei Grand Tours. Die Frankreich-Rundfahrt gewann Pogacar bereits fünf Mal, außerdem siegte er 2024 beim Giro d'Italia.
Auf der dritten Etappe, die noch auf französischem Boden stattfindet, wartet im Finale der Col de Mont-Louis, ein Berg der ersten Kategorie. Anschließend geht es noch weiter nach Font Romeu hinauf.
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