Mas baut Vorsprung bei Vuelta aus - Pogacar-Landsmann siegt

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 · 03.09.2026

Mas baut Vorsprung bei Vuelta aus - Pogacar-Landsmann siegtFoto: Marian León/EUROPA PRESS/dpa
Mas baut seinen Vorsprung aus.
Der Spanier macht einen weiteren Schritt zu seinem ersten Grand-Tour-Sieg. Den Tagessieg holt sich aber ein junger Slowene mit einer starken Kletterleistung.

Der Spanier Enric Mas hat seinen Vorsprung in der Gesamtwertung bei der nächsten Vuelta-Kletterprüfung ausgebaut. Bei der Bergankunft am Calar Alto auf 2.140 Metern kam der 31-Jährige als Sechster ins Ziel und distanzierte seine Konkurrenten mit einer Attacke elf Kilometer vor dem Ziel. 

Den Tagessieg sicherte sich aber der 20 Jahre alte Slowene Jakob Omrzel, der sich gleichzeitig auf Rang sechs der Gesamtwertung verbesserte. Der Landsmann von Superstar Tadej Pogacar, der die Rundfahrt nach einem Sturz aufgeben musste, war Teil einer großen Ausreißergruppe und schüttelte am Schlussanstieg seinen letzten Begleiter Urko Berrade ab. Für den 20-Jährigen ist es der größte Erfolg seiner noch jungen Karriere.

Mas trägt das Rote Trikot nun mit einem Vorsprung von 1:45 Minuten auf den Slowenen Primoz Roglic, der ihm aber im Einzelzeitfahren in der kommenden Woche noch Zeit abnehmen könnte. Dritter ist der Österreicher Felix Gall mit 2:06 Minuten Rückstand.

Erst Gall, dann attackiert Mas

Auf den 166,6 Kilometern von Vera nach Calar Alto waren zwei Anstiege der ersten Kategorie und knapp 4.600 Höhenmeter zu bewältigen. Vom Start weg gab es zahlreiche Attacken. Es fand sich eine stark besetzte Gruppe, in der zeitweise 30 Profis fuhren. 

Im Hauptfeld arbeitete die Mannschaft von Mas, musste den Vorsprung aber auf mehr als siebeneinhalb Minuten anwachsen lassen. Am vorletzten Anstieg fiel die Spitzengruppe nach und nach auseinander. Auch der Deutsche Lennard Kämna musste abreißen lassen. 

In der Gruppe der Favoriten verschärfte das Team von Gall das Tempo bis zur Attacke des Österreichers. Mas und Roglic konnten aber folgen, ehe dann der Spanier angriff.

Am Freitag ist ein Ausreißer-Sieg wahrscheinlich. Auf den 192,8 Kilometern zwischen Almuñécar und Loja stehen mehr als 3.000 Höhenmeter auf dem Programm, der letzte längere Anstieg wird aber schon knapp vierzig Kilometer vor dem Ziel passiert. Die Rundfahrt endet am 13. September in Granada.

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