Neuer Sponsor bei IneosNeuer Geldgeber und neuer Look für Onley & Co.

Leon Weidner

 · 29.04.2026

Neuer Sponsor bei Ineos: Neuer Geldgeber und neuer Look für Onley & Co.Foto: INEOS Grenadiers
Das Team bekommt mit dem neuen Sponsor Netcompany auch einen neuen Look
Das Ineos Grenadiers Team heißt ab dem Giro d'Italia Netcompany Ineos Cycling Team und fährt mit neuem Look. Ein graues Trikot mit schwarzer Hose ist künftig das Outfit der Fahrer um Oscar Onley.

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Das britische WorldTour-Team ändert Namen und Erscheinungsbild zum Start der Italien-Rundfahrt 2026. Netcompany wird dabei Co-Titelsponsor und bringt seine KI-gestützte Datenplattform Pulse ins Team. Die Partnerschaft läuft über fünf Jahre.

Neue Teamstruktur und Erscheinungsbild

Der neue Name lautet Netcompany Ineos Cycling Team. Die Fahrer tragen ab dem Giro d'Italia 2026 neue Trikots in geänderten Farben. Netcompany ist ein europäisches Technologieunternehmen mit Wachstumsschwerpunkt im britischen IT-Markt. Sir Jim Ratcliffe, Chairman von Ineos, erklärt: "Die Partnerschaft schafft zusätzliche Ressourcen, Technologie und Fähigkeiten in Performance und Operations. Das Team erhält die Möglichkeit, auf höchstem Niveau konstant zu konkurrieren."

KI-Plattform PULSE im Radsport

Pulse verarbeitet aktuell Daten von Flughäfen in Echtzeit. Die Plattform kommt nun erstmals im Spitzensport zum Einsatz. Sie soll verschiedene Datenquellen zu einer einheitlichen Informationsbasis zusammenführen. Sir Dave Brailsford, Team Principal und Director of Sport, beschreibt die Herausforderung: "Wir haben keinen Mangel an Daten. Die eigentliche Aufgabe besteht darin, sie in einfache, praktische Handlungen umzuwandeln und diese konstant umzusetzen. Mit Netcompany können wir das besser machen." Die Plattform soll laut Hersteller Daten zu klaren Erkenntnissen verarbeiten, die schnellere und bessere Entscheidungen ermöglichen.

Einsatz in Training und Rennen

Geraint Thomas, Director of Racing, sieht den Nutzen in der Detailarbeit: "Was sich nicht geändert hat, ist die Bedeutung, alle Grundlagen gut zu machen und auf die kleinsten Details zu achten. Das führt letztlich zum Erfolg auf der Straße."

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Die Pulse-Plattform soll nach Angaben des Teams Vertrauen in die Systeme und die Qualität der Daten schaffen. Alle Beteiligten arbeiten mit denselben Informationen in Echtzeit. Thomas erklärt: "Von meiner Seite geht es darum, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Fahrer voll aufs Rennen konzentrieren können, während das Team um sie herum verbunden ist und die bestmöglichen Entscheidungen trifft."

Die Plattform verarbeitet Informationen aus Training, Wettkampf und Regeneration. Sie soll kollaborative Entscheidungsfindung in Echtzeit ermöglichen, indem sie mehrere Eingaben zu einer einheitlichen Datenquelle zusammenführt.

Leon Weidner

Werkstudent

Leon Philip Weidner ist Kölner, verfolgt den Profi-Radsport intensiv und ist selbst leidenschaftlich auf dem Rennrad unterwegs. Neben langen Kilometern im Sattel des Straßenrads sitzt er auch regelmäßig auf dem Zeitfahrrad – stets mit dem nächsten Triathlon im Blick. Seine Expertise verbindet sportliche Praxis mit Szenewissen.

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