Lukas Niebuhr
· 28.04.2026
Die viertägige Rundfahrt durch das bergige Terrain Asturiens verlangte den Fahrern mit zahlreichen Höhenmetern alles ab. Das Team Storck MRW Bau zeigte sich von Beginn an angriffslustig und sammelte auf allen Etappen vordere Platzierungen. “Das Team hat über alle Etappen hinweg gezeigt, dass es Rennen aktiv gestalten und auf höchstem Niveau bestehen kann”, erklärt die Teamleitung des Continental-Teams.
Die Vuelta Asturias ist ein Rennen der UCI-Kategorie 2.1 und fand vom 23. bis zum 26. April statt. Die vier Etappen führten die Fahrer durch den Norden Spaniens, mit Start und Ziel in Oviedo. So verliefen die einzelnen Etappen für die Fahrer von Team Storck MRW Bau Etappen.
Die erste Etappe von Oviedo nach Benia de Onís stellte mit fast 3000 Höhenmetern direkt einen Härtetest dar. Álvaro Sagrado fuhr auf Platz 4, Edgar Cadena platzierte sich auf Rang 6. Während sich eine Spitzengruppe durchsetzte, blieb das Team in Schlagdistanz und legte die Basis für die Gesamtwertung.
Die zweite Etappe von Llanes nach Pola de Lena brachte die erste Vorentscheidung im Gesamtklassement. Die schweren Anstiege sorgten für eine deutliche Selektion im Feld. Der spätere Gesamtsieger Nairo Quintana (Movistar Team) setzte sich auf dieser Etappe entscheidend ab und siegte vor Adrià Pericas (UAE Team Emirates - XRG). Edgar Cadena behauptete sich in der Spitzengruppe und belegte erneut Platz 6. Der Mexikaner etablierte sich damit in den Top 10 der Gesamtwertung.
Auf der dritten Etappe von Figueras nach Vegadeo zeigte Cadena seine Klasse. In einem taktisch geprägten Rennen mit zahlreichen Attacken nutzte er den richtigen Moment für eine Soloattacke im entscheidenden Rennabschnitt. Er setzte sich entschlossen ab und gewann mit 26 Sekunden Vorsprung vor Filippo Baroncini (UAE Team Emirates - XRG). Auf der abschließenden Etappe nach Oviedo bestätigte Cadena seine Form. In einem erneut selektiven Finale setzte er sich ein weiteres Mal durch und holte seinen zweiten Etappensieg in Folge. Das Team Storck MRW Bau kontrollierte weite Teile des Rennens und positionierte sich im Finale.
Im Gesamtklassement belegte Edgar Cadena Platz 6, trotz Zeitverlusten auf der schweren zweiten Etappe. Während andere Teams auf Kontrolle setzten, fuhr Storck MRW Bau eine offensive Rennstrategie und unterstreicht damit seine Ziele für den internationalen Radsport.

Werkstudent