Kleinkompressor mit PowerDer BBB BarBank im Test

Matthias Borchers

 · 20.05.2026

Minikompressor BarBank von BBB
Foto: Matthias Borchers

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Plus: Intuitive Bedienung, integriertes LED-Licht, gute Akkuausdauer, umfangreiches Zubehör

Die BarBank von BBB Cycling verspricht als elektrische Minipumpe im Kreditkartenformat maximale Mobilität. Mit 160 Gramm Gewicht, LCD-Display und einer Pumpleistung bis acht Bar soll sie bei Rennrad-, Gravel- und MTB-Reifenpannen helfen. Wir haben getestet, was die 79,95 Euro teure Pumpe leistet.

​BBB Cycling setzt mit der BarBank auf das Konzept der ultraportablen Notfallpumpe: Klein genug für die Hosentasche, leistungsstark genug für den Ernstfall. Der niederländische Hersteller bewirbt sein kompaktes Kraftpaket als "ultimative elektrische Minipumpe", die Reifen bis zu acht Bar (120 PSI) aufpumpen kann. Das übersichtliche LCD-Display bietet Voreinstellungen für verschiedene Fahrradtypen, während der universelle Pumpenkopf ohne zusätzliche Aufsätze mit Presta-, Schrader-, Dunlop- und CoreCap-Ventilen kompatibel ist.

Eine kleine LED erleuchtet das Ventil

Eine Besonderheit: Die integrierte LED-Leuchte macht auch nächtliche Pannenhilfe möglich. Der Akku lädt per USB-C und soll laut Hersteller in nur 30 Minuten vollständig geladen sein – mit einer Ladung sollen bis zu drei Reifen aufgepumpt werden können. Mit knapp 80 Euro positioniert sich die BarBank im Mittelfeld des Marktes für elektrische Minipumpen.

Die BBB Barbank im Überblick

  • ​Preis: 79,95 Euro >> hier reduziert erhältlich
  • Gewicht: 169 Gramm mit Schlauch
  • Abmessungen: 70 x 60 x 32 Millimeter
  • Maximaldruck: 8 bar (120 PSI)
  • Pumpleistung: 5,5 Reifen (30 mm) pro Akkuladung
  • Ladezeit: 30 Minuten (Herstellerangabe), im Test 60 Minuten

Das meint die Redaktion zum Minikompressor von BBB

​Der Minikompressor BarBank von BBB Cycling positioniert sich mit 79,95 Euro im mittleren Preissegment und fällt mit Abmessungen von 70 x 60 x 32 Millimetern etwas größer aus als kompaktere Konkurrenzmodelle. Mit 169 Gramm inklusive Schlauch liegt er gewichtsmäßig im Mittelfeld. Die Ausstattung überzeugt auf ganzer Linie: Zip-Beutel, Verlängerungsschlauch, Ersatzdichtung, Ventiladapter für Rennrad und Auto sowie eine integrierte LED-Lampe für Pannen in der Dunkelheit gehören zum Lieferumfang. Das gut ablesbare Display zeigt Zieldruck und aktuellen Druck wahlweise in Bar oder PSI an. Im Praxistest benötigt die BarBank 64 Sekunden für einen 30-Millimeter-Reifen auf vier Bar – etwas langsamer als schnellere Konkurrenzmodelle, dabei aber angenehm kühle 30 Grad.

Die Akkuleistung mit 5,5 Reifen pro Ladung liegt im guten Bereich und bietet ausreichend Reserven für mehrere Ausfahrten. Beim Maximaltest auf sieben Bar zeigen sich jedoch Schwächen: 168 Sekunden Pumpdauer und kritische 62 Grad Erhitzung erfordern Vorsicht beim Handling. Nachteilig ist auch die lange Ladezeit von einer Stunde im Test – hier weicht die Realität deutlich von der Herstellerangabe ab, und die Konkurrenz ist deutlich schneller. Unterm Strich eine solide Notfallpumpe mit guter Ausdauer und durchdachter Ausstattung, die sich vor allem für moderate Druckbereiche empfiehlt.

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Minus: Größere Bauform, starke Erwärmung bei hohen Drücken, lange Ladezeit

Matthias Borchers ist im Test-Ressort von TOUR, Experte für Bekleidung und Zubehör. Als Hobbyradsportler hat er die TOUR-Transalp und die TOUR-Trans Austria absolviert. Prägend sind zudem Reportage-Reisen von San Francisco bis Sakai sowie 17 Trips zur Tour de France mit rund 30.000 Wohnmobilkilometern.

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