NG Sports Cawacawa im TestPreiskracher mit Grenzen

Matthias Borchers

 · 15.05.2026

Minikompressor NG Sports Cawacawa
Foto: Matthias Borchers

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Mit 59,99 Euro ist der NG Sports Cawacawa der günstigste Kandidat in unserem Test von sieben Minikompressoren – belegt in der Summe der Einzelnoten jedoch den letzten Platz. Wer wenig Fokus auf technische Topleistungen legt und vor allem aufs Budget achtet, bekommt mit diesem Kandidaten immerhin ein Schnäppchen fürs Nötigste.

​Preiskracher mit deutlichen Schwächen

Der NG Sports Cawacawa positioniert sich als Budget-Option im Testfeld und unterbietet mit 59,99 Euro alle Konkurrenten deutlich. Bei der Pumpleistung zeigt er sich mit 61 Sekunden für vier Bar beim 30-Millimeter-Reifen noch im akzeptablen Bereich, für sieben Bar benötigt er 155 Sekunden. Das größte Problem offenbart sich bei der Akkuleistung: Mit nur 2,6 Reifen pro Ladung reißt er im Kopf-an-Kopf-Rennen deutlich ab und erhält die schwächste Note im Test (4,0). Während andere Kandidaten vier oder mehr Reifen schaffen, muss der Cawacawa deutlich häufiger an die Steckdose – ein klarer Nachteil bezüglich der Ausdauer.

​Basics vorhanden, Gesamtpaket ausbaufähig

Bei Handling und Display erreicht der NG Sports mit 2,8 eine unterdurchschnittliche Note, die Bedienung funktioniert aber grundsätzlich. Die Ausstattung mit Standardadapter, Schlauch und Silikonhülle ist solide, verzichtet aber auf Extras wie ein integriertes Licht. Mit 147 Gramm Gewicht und kompakten Maßen von 28 x 54 x 109 Millimetern ist er einer der kleineren Kandidaten. Die TOUR-Gesamtnote von 3,3 spiegelt die Position als Schlusslicht wider. Fazit: Wer nur gelegentlich einen Platten flicken muss und sparen möchte, findet hier eine funktionale Grundausstattung – anspruchsvollere Nutzer greifen besser zu den besser bewerteten Konkurrenten.

Alle Infos zum NG Sports

  • Preis / Produktionsland: 59,99 Euro / China
  • Ausstattung / Extras: Standardadapter, Schlauch, Silikonhülle
  • Maße / Gewicht: 28 x 54 x 109 mm / 147 Gramm
  • Reifen pro Akkuladung (700 x 30c): 2,6
  • Pumpdauer in Sekunden (4,0 / 7,0 bar): 61 / 155
  • Temperatur in Grad Celsius (4,0 / 7,0 bar): 36/ 65

Alle Noten im Detail

  • Pumpleistung (35 %): 3,0
  • Akkuleistung (35 %): 4,0
  • Handling / Display (20 %): 2,8
  • Ausstattung (10 %): 2,5
  • TOUR-Note (100 %): 3,3

Das ist unser Fazit zum Cawacawa

​Der Cawacawa ist mit 60 Euro die günstigste Pumpe im Test, zeigt ­jedoch auch die schwächste Gesamtleistung. Mit einer Akkuladung pumpt sie lediglich zwei Reifen zuverlässig auf vier Bar; beim dritten Durchgang ging ihr bereits bei 2,5 Bar die Luft aus. Im Sieben‑Bar‑Test erwärmte sich das Gehäuse auf über 60 Grad und benötigte dafür knapp drei Minuten – deutlich langsamer als die Konkurrenz. Das Display informiert über die wichtigsten Werte, wirkt jedoch weniger scharf und kontrastreich. Positiv ist die kurze Ladezeit: Nach rund 30 Minuten ist der Akku wieder vollständig einsatzbereit. Insgesamt funktional, aber leistungsschwächer als die Mitbewerber.

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Matthias Borchers ist im Test-Ressort von TOUR, Experte für Bekleidung und Zubehör. Als Hobbyradsportler hat er die TOUR-Transalp und die TOUR-Trans Austria absolviert. Prägend sind zudem Reportage-Reisen von San Francisco bis Sakai sowie 17 Trips zur Tour de France mit rund 30.000 Wohnmobilkilometern.

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