Mehr 32” Reifen von MaxxisFünf neue Profile für 32 Zoll Gravel und MTB

Florentin Vesenbeckh

 · 16.04.2026

Fünf verschiedene Profile bringt Maxxis in der Laufradgröße 32 Zoll.
Foto: Maxxis
Der große Laufradtrend für Gravelbikes und MTBs: 32 Zoll. Passend dazu bringt Maxxis als erster Reifenhersteller ein komplettes Line-Up für die neue Laufradgröße. Neben den Gravel-Profilen sind vor allem Reifen für Mountainbikes mit mehr Federweg relevant.

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​Die neuen Maxxis 32" Reifen sind mehr als nur eine Größensteigerung – sie repräsentieren einen Paradigmenwechsel im Bike-Segment. Das innovative Reifenformat soll Bikern völlig neue Möglichkeiten bringen. Und das umfangreiche Maxxis-Line-Up macht endgültig klar, dass es sich bei 32 Zoll um mehr handelt, als eine Technik-Spinnerei. Das neue Maß wird kommen, am Mountainbike wie im Gravel-Segment.

Ob 32 Zoll wirklich Vorteile liefert, konnte die BIKE-Redaktion im ausführlichen Labor- und Praxistest bereits ausprobieren. Den kompletten Vergleich zwischen 29 und 32 Zoll am Mountainbike lest ihr hier im Link.

Die neue Laufradgröße scheint vor allem im Bereich XC-Racing relevant zu werden. Doch mit dem Maxxis Dissector gibt es jetzt auch einen MTB-Reifen in 32 Zoll, der das neue Maß auch auf Mountainbikes mit mehr Federweg übertragen wird.

Die theoretischen Vorteile der 32-Zoll-Technologie im Überblick:

  • Deutlich verbessertes Überrollverhalten für müheloses Fahren im Gelände
  • Höhere Rolleffizienz, besonders auf ruppigem Untergrund spürbar
  • Bessere Fahrstabilität, die mit zunehmender Geschwindigkeit weiter steigt
  • Größere Aufstandsfläche für optimale Traktion in jedem Terrain
  • Ermüdungsfreieres Fahren durch bessere Dämpfungseigenschaften

Komplettes Sortiment für alle Einsatzbereiche

Das neue 32-Zoll-Programm von Maxxis umfasst aktuell fünf Modelle. Vom Gravel-Reifen für Allroad-Abenteuer, über MTB-Race-Modelle für schnelle Cross-Country-Abenteuer, bis hin zu MTB-Reifen mit verstärkter Karkasse und mehr Profil für anspruchsvolles Gelände.

Am unteren Ende des Grip-Levels landet der superschnelle Aspen ST. In 32 x 2,15 ist er aufs Gravelbike ausgelegt. Die breitere Version in 2,4 Zoll soll auf schnellen Cross-Country-Kursen für Bestzeiten sorgen. Darauf folgt der klassische, bekannte Aspen, ebenfalls ein spezialisiertes Toll für Cross-Country-Racer. Neu ist der Aspen AT, der mit etwas mehr Profil vor allem am Vorderrad mehr Sicherheit und Fahrstabilität liefern soll.

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Mit den bekannten Mountainbike-Profilen Forekaster und Dissector nimmt Maxxis auch MTBs mit mehr Federweg ins Visier. Beide Reifen kommen in der Abmessung 32 x 2,4 Zoll, vorerst allerdings nur mit der dünnen Exo-Karkasse.

Damit deckt Maxxis nach eigenen Angaben alle Fahrradkategorien ab, bei denen der Einsatz der neuen Reifengröße aktuell sinnvoll ist. Rennradreifen für die Straße gehören hier aktuell noch nicht dazu.

Die neuen 32-Zoll-Reifen im Überblick:

  • Maxxis Aspen, 32 x 2,4 Zoll, 837 g, Maxxspeed Exo, verfügbar ab Juli 26
  • ​Maxxis Aspen ST (Gravel), 32 x 2,15 Zoll, 713 g, Hypr-X Exo, verfügbar ab August 26
  • ​​Maxxis Aspen ST, 32 x 2,4 Zoll, 820 g, Maxxspeed Exo, verfügbar ab August 26
  • ​Maxxis Aspen AT, 32 x 2,4 Zoll, 896 g, Maxxspeed Exo, verfügbar ab Mai 26
  • ​Maxxis Forekaster, 32 x 2,4 Zoll, 1060 g, Maxxterra Exo, verfügbar ab August 26
  • Maxxis Dissector, 32 x 2,4 Zoll, 1170 g, Maxxterra Exo, verfügbar ab August 26

Fazit: Meinung der Redaktion

Der nächste Schritt in Richtung 32 Zoll ist gemacht. Dass die Industrie fleißig an Bikes mit der neuen Laufradgröße bastelt, ist kein Geheimnis. Größte Hürde bleibt die Verfügbarkeit von passenden Teilen. Dass Maxxis jetzt eine ganze Serie an 32er-Reifen in die Shops stellt, zeigt: 32 Zoll ist mehr als nur ein Gedankenspiel von Bike-Tüftlern. Wir sind gespannt, wohin die Reise geht.

Florentin Vesenbeckh sitzt seit seinem zehnten Lebensjahr auf dem Mountainbike. Schon auf der allerersten Tour standen Singletrails im Fokus – und die gehören für ihn auch nach über 30 Jahren im MTB-Sattel zur Quintessenz des Bikens. Seine Jugend verbrachte er mit Wettkämpfen in verschiedenen Bike-Disziplinen und später prägten Jahre als Fahrtechnik-Coach seine radsportliche Vita. Beruflich stehen für den erfahrenen Testredakteur inzwischen E-Mountainbikes im Fokus. In den letzten Jahren testete der diplomierte Sportwissenschaftler und ausgebildete Journalist über 300 Bikes und mehr als 40 verschiedene Motorsysteme in Labor und Praxis.

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