KaufberatungDer beste Gravel-Reifen für Dich!

Josh Welz

 · 14.08.2026

Kaufberatung: Der beste Gravel-Reifen für Dich!Foto: Wolfgang Papp

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35, 40, 45 oder 50 mm? Welcher Gravel-Reifen perfekt zu Dir passt, entscheiden Untergrund, Fahrstil, Körpergewicht und die Balance aus Tempo, Komfort und Pannenschutz. Die richtige Wahl lohnt sich: Kein anderes Bauteil verändert das Fahrgefühl Deines Bikes so spürbar wie der passende Reifen.

Themen in diesem Artikel


​Unser Fazit zum Thema Gravel-Reifen

Für die meisten Gravelbiker ist ein 40- bis 45-Millimeter-Reifen mit Tubeless-System und ausgewogenem Allround-Profil die beste Wahl. 40 Millimeter passen zu schnellen, asphaltlastigen Touren, 45 Millimeter bieten mehr Komfort und Reserven. 50 Millimeter lohnen sich vor allem bei grobem Untergrund, Gepäck oder hohem Fahrergewicht. Entscheidend sind immer Breite, Luftdruck, Karkasse und Profil als Gesamtsystem.


​Gravelreifen müssen viele Gegensätze zusammenbringen: Auf Asphalt sollen sie leicht und leise rollen, auf losem Schotter sicher führen und auf ruppigen Wegen Stöße dämpfen. Gleichzeitig sollen sie pannensicher, langlebig und möglichst leicht sein. Der ideale Reifen ist deshalb immer ein Kompromiss, der zum eigenen Fahrprofil passen muss. Wer häufig zwischen Straße und Schotter wechselt, benötigt andere Eigenschaften als ein Bikepacker auf abgelegenen Trails oder ein Rennfahrer auf schnellen Hardpack-Pisten. Neben der Reifenbreite entscheiden vor allem Luftdruck, Karkasse, Profil, Gummimischung und die Wahl zwischen Schlauch und Tubeless über das Fahrverhalten.

Wichtige Entscheidung: die Reifenbreite

Die Reifenbreite beeinflusst das Fahrverhalten eines Gravelbikes stärker als nahezu jede andere Komponente. Breitere Reifen bieten mehr Luftvolumen, können mit weniger Druck gefahren werden und verbessern dadurch Komfort, Grip und Traktion. Schmalere Reifen sind meist leichter, lenken direkter und vermitteln auf Asphalt ein sportlicheres Gefühl.

Eine pauschal „beste“ Breite gibt es deshalb nicht. Für die meisten Gravelbiker liegt der sinnvollste Bereich zwischen 40 und 45 Millimetern. Das entspricht auch der Empfehlung aus einem TOUR-Vergleich verschiedener Gravelbikes: Reifen bis 50 Millimeter und darüber sind Spezialisten für besonders ruppige Strecken, weiche Böden oder Bikepacking mit hoher Zuladung.

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40 Millimeter: der schnelle Allrounder

Ein 40-Millimeter-Reifen ist die klassische Wahl für schnelle Gravelbikes. Er bietet ausreichend Volumen für Schotterwege, bleibt auf Asphalt aber vergleichsweise agil. Das geringere Gewicht macht sich beim Beschleunigen, an kurzen Anstiegen und bei häufigen Richtungswechseln bemerkbar.

Die Nachteile liegen vor allem auf grobem Untergrund. Bei gleichem Luftdruck besitzt ein 40er weniger Dämpfung und weniger Reserven gegen Durchschläge als ein 45- oder 50-Millimeter-Reifen. Wer mit niedrigem Druck fahren möchte, muss außerdem sorgfältiger auf Felgenbreite, Körpergewicht und Reifenaufbau achten.

Geeignet für:

  • hohen Asphaltanteil
  • schnelle Gravelrennen
  • trockene, harte Schotterpisten
  • leichte Fahrer und sportliche Fahrweise
  • Fahrräder mit begrenzter Reifenfreiheit

45 Millimeter: der beste Kompromiss

45 Millimeter gelten heute als besonders vielseitige Breite. Der Reifen bietet deutlich mehr Luftvolumen als ein 40er, ohne das Fahrrad auf der Straße träge wirken zu lassen. Mit passendem Luftdruck lassen sich Komfort und Traktion spürbar verbessern.

Im TOUR-Test mit breiten Reifen zeigte sich, dass der breitere Reifen vor allem dann Vorteile bringt, wenn der Luftdruck tatsächlich reduziert wird. Ein breiter Reifen mit nahezu unverändert hohem Druck schöpft sein Potenzial nicht aus. In den Versuchen überzeugten die breiteren Reifen mit geringerem Rollwiderstand bei groben Pisten, mehr Grip, besserer Traktion und höherem Komfort.

Geeignet für:

  • gemischte Touren aus Asphalt, Schotter und Waldwegen
  • lange Tagesfahrten
  • wechselnde Untergründe
  • schwere Fahrer oder Gepäck
  • sportliches Bikepacking

50 Millimeter und mehr: maximale Reserven

50-Millimeter-Reifen sind nicht automatisch langsamer. Auf rauem Schotter können sie sogar schneller sein, weil sie Unebenheiten besser überrollen und weniger Energie durch harte Schläge verlieren. Die größere Aufstandsfläche und der niedrigere Luftdruck verbessern zudem die Traktion an steilen Anstiegen und beim Bremsen. Voraussetzung: Gabel und Hinterbau müssen für diese Breite konstruiert sein.

Allerdings steigt mit einem 50er Reifen das Gewicht. Auch das trägere Einlenkverhalten spricht gegen diese Breite, wenn überwiegend Asphalt gefahren wird. Im TOUR-Vergleich wog der getestete Schwalbe G-One Bite in 50 Millimetern 602 Gramm. Der 40-Millimeter-Reifen desselben Modells brachte 494 Gramm auf die Waage.

Geeignet für:

  • groben Schotter und lose Böden
  • lange Offroad-Touren
  • Bikepacking mit Gepäck
  • hohe Fahrergewichte
  • maximalen Komfort und Pannenschutz

Grip, Komfort und Rollwiderstand

Die Reifenbreite wirkt nicht isoliert. Entscheidend ist immer das Zusammenspiel aus Breite, Luftdruck, Karkasse, Profil und Gummimischung.

Grip und Traktion

Mehr Breite bedeutet nicht automatisch mehr Kurvengrip. Entscheidend ist, ob der Reifen mit einem niedrigeren Druck gefahren werden kann, ohne durchzuschlagen oder auf der Felge zu walken. Der niedrigere Druck vergrößert die Kontaktfläche und lässt den Reifen besser an losem Untergrund anpassen.

Dabei müssen zwei Eigenschaften unterschieden werden:

  • Grip beschreibt vor allem die Haftung in Kurven und auf glattem oder losem Untergrund.
  • Traktion bezeichnet die Kraftübertragung beim Beschleunigen, Klettern und Bremsen.

Große, voneinander getrennte Stollen verbessern die Traktion auf losem Boden und feuchtem Geläuf. Auf Asphalt und hartem Schotter erzeugen sie jedoch mehr Verformung und Geräusch.

Komfort und Dämpfung

Das Luftvolumen ist die wichtigste Federung eines ungefederten Gravelbikes. Ein 45er Reifen kann bei gleichem Fahrergewicht mit weniger Druck gefahren werden als ein 40er. Er filtert kleine Kanten, Steine und Waschbrett besser und reduziert die Belastung für Hände, Rücken und Sitzbereich.

Die Karkasse beeinflusst den Komfort ebenso. Eine flexible Karkasse mit hoher Fadendichte kann geschmeidiger abrollen. Eine besonders robuste Schutzlage erhöht dagegen häufig Gewicht und Steifigkeit.

Trägheit und Gewicht

Das Gewicht eines Reifens sitzt weit außen am Laufrad. Zusätzliche Gramm sind deshalb beim Beschleunigen und bei häufigen Antritten stärker spürbar als am Rahmen. Auf langen, gleichmäßigen Strecken ist der Unterschied dagegen kleiner. Ein schwerer Reifen kann trotzdem schneller sein, wenn er auf ruppigem Untergrund besser rollt und weniger Energie durch Vibrationen verliert.

Rollwiderstand

Auf glattem Asphalt rollen Reifen mit durchgehender oder nahezu geschlossener Mitte am leichtesten. Auf rauem Schotter kann ein größerer Reifen mit niedrigerem Druck im Vorteil sein. Hoher Luftdruck ist dort nicht automatisch schneller, weil der Reifen stärker über Unebenheiten springt.

Im TOUR-Test erzeugte der Schwalbe G-One Bite bei vier, drei und zwei Bar auf Asphalt 25,4, 26,9 und 31,3 Watt Rollwiderstand. Der Vittoria Terreno Zero kam bei denselben Drücken auf 29,1, 30,5 und 34,5 Watt. Auf Schotter dagegen lagen beide bei etwa 40,5 Watt. Der Vergleich zeigt: Profil, Karkasse und Mischung können wichtiger sein als die nominelle Breite.

Karkasse und Aufbau: der oft unterschätzte Aspekt

Die Karkasse ist das textile Grundgerüst des Reifens. Ihre Fadendichte wird in TPI angegeben, also Threads per Inch. Eine hohe TPI-Zahl bedeutet grundsätzlich eine feinere, flexiblere Karkasse. Das allein ist jedoch kein Qualitätsurteil, denn zusätzliche Schutzlagen können einen Reifen trotz hoher TPI-Zahl schwer und steif machen.

Typische Konstruktionen sind:

  • leichte Race-Karkasse: geringes Gewicht und niedriger Rollwiderstand, aber weniger Reserven gegen Schnitte und Durchschläge
  • Allround-Karkasse: ausgewogenes Verhältnis aus Komfort, Gewicht und Pannenschutz
  • verstärkte Karkasse: zusätzliche Seitenwand- oder Wulstschutzlagen für grobes Gelände und Bikepacking
  • Endurance-Karkasse: auf hohe Laufleistung und zuverlässigen Pannenschutz ausgelegt

Pirelli unterscheidet beispielsweise zwischen der 60-TPI-Konstruktion TechWALL Gravel und der 120-TPI-Konstruktion ProWALL Gravel. Letztere soll bei niedrigem Druck mehr Komfort und Kontrolle bieten, während TechWALL stärker auf Robustheit und Vielseitigkeit zielt.

Schlauch oder Tubeless?

Für Gravel ist Tubeless besonders interessant, weil das System niedrige Luftdrücke ermöglicht. Die Dichtmilch verschließt kleinere Einstiche während der Fahrt, und der Schlauch kann nicht zwischen Reifen und Felge eingeklemmt werden.

Vorteile von Tubeless

  • geringeres Risiko für Snakebites
  • niedrigere Luftdrücke möglich
  • mehr Komfort und Traktion
  • Dichtmilch verschließt kleine Löcher
  • bei gleichem Reifen häufig etwas geringerer Rollwiderstand

Nachteile von Tubeless

  • Montage kann schwierig sein
  • Dichtmilch muss regelmäßig kontrolliert und erneuert werden
  • größere Schäden lassen sich nicht immer abdichten
  • Felge und Reifen müssen kompatibel sein

Der Begriff Tubeless-ready bedeutet nicht, dass der Reifen ohne weiteres Zubehör luftdicht funktioniert. Benötigt werden eine geeignete Felge, Tubeless-Felgenband, Tubeless-Ventil und Dichtmilch. Bei TOUR zeigte sich in einem Langstreckentest außerdem, dass ein Tubeless-System trotz Pannenfreiheit täglich Luft verlieren kann, wenn die Abdichtung nicht zuverlässig funktioniert.

Ein Schlauchsystem bleibt deshalb sinnvoll für Fahrer, die Wert auf einfache Montage und geringe Wartung legen. TPU-Schläuche können das Gewicht gegenüber klassischen Butylschläuchen reduzieren, sind aber empfindlicher bei Montagefehlern und zudem teurer.

Das richtige Profil für jeden Untergrund

Semi-Slicks und fast glatte Profile

Diese Reifen besitzen eine weitgehend geschlossene Mitte und kleine Schulterstollen. Sie rollen auf Asphalt schnell und leise. Auf feinem Schotter funktionieren sie ebenfalls gut, solange der Untergrund trocken und hart ist.

Beispiele sind Schwalbe G-One RS, Vittoria Terreno T10, Pirelli Cinturato Gravel H, Continental Terra Competition und WTB Byway.

Feines Allround-Profil

Kleine, dicht gesetzte Stollen bilden einen guten Kompromiss. Sie rollen auf Asphalt noch leicht, bieten auf Schotter und bei Nässe aber mehr Seitenhalt als ein Semi-Slick.

Beispiele sind Schwalbe G-One Allround und Continental Terra Speed. Im TOUR-Test erwies sich der G-One Allround als besonders schneller Gravelreifen mit sehr gutem Straßengefühl.

Mittelgroße Stollen

Ein Profil mit ausgeprägteren Schulterstollen und offenem Mittelbereich ist für gemischtes Gelände gedacht. Es bietet mehr Brems- und Kurvengrip, bleibt aber auf festen Wegen relativ schnell.

Beispiele sind Schwalbe G-One R, Vittoria Terreno T50, Pirelli Cinturato Gravel M und WTB Riddler.

Grobstollige Reifen

Hohe, weit auseinanderstehende Stollen graben sich in lose Erde, Sand und Schlamm. Sie verbessern Traktion und Seitenhalt, erhöhen aber Rollwiderstand, Geräusch und Gewicht.

Beispiele sind Schwalbe G-One RX, Continental Terra Adventure, Pirelli Cinturato Gravel S und Maxxis Ravager.

Das Profil ist dabei nur ein Teil der Gleichung. TOUR stellte fest, dass der Rollwiderstand stärker von der Gummimischung beeinflusst werden kann als vom Profil. Im Test rollten sogar Reifen mit durchgehendem Mittelbereich nicht grundsätzlich am schnellsten.

Reifenmischungen der großen Hersteller

Die Mischung muss zum Einsatzbereich passen. Weiche Mischungen bieten mehr Haftung, verschleißen aber schneller. Harte Mischungen halten länger und rollen auf Asphalt oft effizient, können bei Nässe und Kälte jedoch weniger Reserven bieten.

Typische MischungenCharakter
SchwalbeADDIX Race; ADDIX SpeedGrip; ADDIX GreenRace-Tempo; Allround-Grip; hohe Laufleistung
ContinentalBlackChili; Grip Compoundniedriger Rollwiderstand; ausgewogener Geländeeinsatz
VittoriaGraphene-Endurance; Race FormulationHaltbarkeit und Pannenschutz; maximale Rennleistung
PirelliSmartEVO GR; SpeedGRIPPerformance und Nassgrip; langlebiger Allround-Einsatz
MaxxisSingle; Dual; HYPR-Xrobust, günstig; langlebig; geringer Rollwiderstand
WTBDual DNA; TriTecLanglebigkeit, gutes Rollverhalten; maximaler Grip

Gravel-Reifen der wichtigsten Hersteller

Die folgende Übersicht bezieht sich auf aktuelle, in Deutschland beziehungsweise Europa verbreitete Modellfamilien. Gewichte sind Herstellerangaben oder typische Werte für 700C-Größen. Preise sind Richtwerte und können sich nach Version, Breite, Farbe und Händler unterscheiden.

​Schwalbe

ModellBreitenAufbauTubeless readyGewichte/Preise
G-One RS35, 40, 45, 50 mmRace-Profil, Super Race, ADDIX RaceJaca. 445 bis 600 g, ab etwa 49,90 Euro
G-One R35, 40, 45, 50 mmRace-Allround, Super Race, ADDIX RaceJaca. 460 bis 600 g, ab etwa 49,90 Euro
G-One RX40, 45, 50 mmgröberes Race-Profil, Super Race, ADDIX RaceJaca. 480 bis 620 g, ab etwa 49,90 Euro
G-One Allround35 bis 50 mmSuper Ground, ADDIX SpeedGripJaca. 450 bis 650 g, etwa 59,90 Euro
G-One Bite40 bis 50 mmSuper Ground, ADDIX SpeedGripJa494 g bei 40 mm, etwa 59,90 Euro
G-One Overland40 bis 55 mmverstärkte Karkasse, ADDIX GreenJaca. 600 bis 900 g, etwa 49,90 bis 69,90 Euro

Continental

ModellBreitenAufbauTubeless readyGewichte/Preise
Terra Speed ProTection35, 40, 45 mmProTection-Karkasse, BlackChiliJaca. 450 bis 550 g, etwa 59,90 Euro
Terra Trail ProTection40, 45, 50 mmProTection-Karkasse, BlackChiliJaca. 500 bis 650 g, etwa 59,90 Euro
Terra Hardpack ShieldWall50 mm (2,0") (korrigiert)ShieldWall, PureGrip Compound (korrigiert)Jaca. 530 bis 600 g, etwa 49,90 Euro
Terra Adventure45, 50, 55 mmTrail Casing, Grip CompoundJa540 g bei 45 mm, 620 g bei 50 mm, etwa 64,90 Euro
Terra Competition40, 45 mmleichte Race-KonstruktionJaje nach Version etwa 450 bis 550 g, etwa 69,90 Euro

Vittoria

ModellBreitenAufbauTubeless readyGewichte/Preise
Terreno T10 Hardpack35 bis 50 mmfeines Profil, Endurance oder RaceJaca. 450 bis 600 g, etwa 55 bis 80 Euro
Terreno T30 Fine Loose35 bis 50 mmfeine bis mittlere Stollen, EnduranceJaca. 480 bis 620 g, etwa 55 bis 80 Euro
Terreno T50 Mixed40, 45, 50, 55 mmEndurance-Karkasse, Graphene-MischungJa530 g bei 40 mm, 540 bis 545 g bei 45 mm, 590 g bei 50 mm, 81,99 US-Dollar
Terreno T6040, 45 mmgröberes Mixed-Profil, EnduranceJaje nach Größe etwa 550 bis 650 g, etwa 80 Euro
Terreno T70 / Mezcal40 bis 50 mmoffeneres Profil, EnduranceJaca. 550 bis 700 g, etwa 60 bis 85 Euro
Terreno PRO Raceje nach Profil meist 40 bis 50 mmleichte Race-Karkasse, Race-MischungJaca. 450 bis 600 g, Premiumpreis

Pirelli

ModellBreitenAufbauTubeless readyGewichte/Preise
Cinturato Gravel H35, 40, 45, 50 mmTechWALL oder ProWALL, SpeedGRIP oder SmartEVO GRJa420 g bei 35 mm, 480 g bei 40 mm, etwa 59,90 bis 79,90 Euro
Cinturato Gravel Metwa 40 bis 50 mmTechWALL oder ProWALL, SpeedGRIP oder SmartEVO GRJaca. 520 bis 680 g, etwa 59,90 bis 79,90 Euro
Cinturato Gravel RCetwa 40 bis 50 mmRace-orientierte Karkasse, SmartEVO GRJaca. 480 bis 650 g, etwa 69,90 bis 89,90 Euro
Cinturato Gravel Setwa 45 bis 50 mmgrobes Schlammprofil, verstärkte KarkasseJaca. 600 bis 750 g, etwa 69,90 bis 89,90 Euro
Cinturato Gravel RH/RM40, 45, 50 mmHigh-Performance-Karkasse, SmartEVO GRJaca. 500 bis 680 g, etwa 79,90 bis 89,90 Euro

Maxxis

ModellBreitenAufbauTubeless readyGewichte/Preise
Rambler38, 40, 45, 50 mmDual oder HYPR-X, EXO oder SilkShieldJa422 g bei 38 mm, 497 g bei 40 mm, 542 bis 653 g bei 45 bis 50 mm, etwa 65 bis 75 US-Dollar
Ravager40, 45, 50 mmDual, EXO oder SilkShieldJa503 bis 555 g bei 40 mm, 606 bis 686 g bei 45 bis 50 mm, etwa 72 US-Dollar
Reaver40, 45 mmSingle oder Dual, EXO, 60 oder 120 TPIJa (TR) (korrigiert)437 bis 512 g bei 40 mm, 498 bis 605 g bei 45 mm, etwa 55 bis 70 US-Dollar

WTB

ModellBreitenAufbauTubeless readyGewichte/Preise
Bywayetwa 34 bis 47 mmglatte Mitte, seitliche Stollen, TCSJaca. 450 bis 600 g, etwa 55 bis 70 Euro
Riddleretwa 37 bis 45 mmmittlere Stollen, TCSJaca. 500 bis 650 g, etwa 60 bis 75 Euro
Ventureetwa 40 bis 50 mmoffenes Allround-Profil, TCSJaca. 550 bis 700 g, etwa 60 bis 75 Euro
Resolute42, 50 mmgleichmäßig verteilte Stollen, TCSJaca. 470 bis 570 g, etwa 65 bis 75 Euro

Wie Verbraucher die richtige Wahl treffen

Die Entscheidung sollte nicht vom Markennamen oder von der maximalen Breite abhängen, sondern vom tatsächlichen Einsatz und der Gesamtkomposition des Reifens:

EinsatzbereichSinnvolle BreiteProfilPriorität
Asphaltlastige Alltagsrunde35 bis 40 mmSemi-Slick oder feine StollenRollwiderstand und Gewicht
Sportliches Allround-Graveln40 bis 45 mmdichtes Allround-Profilausgewogenes Verhältnis
Schnelle Gravelrennen40 bis 45 mmniedriges Race-ProfilRollwiderstand und geringes Gewicht
Grober Schotter und Waldwege45 bis 50 mmmittlere bis grobe StollenGrip, Komfort und Pannenschutz
Bikepacking45 bis 55 mmrobustes Allround- oder Trail-ProfilKarkasse, Tragfähigkeit und Zuverlässigkeit
Schlamm und weicher Boden45 bis 55 mmoffene, hohe StollenSelbstreinigung und Traktion

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Josh Welz

Josh Welz

Chefredakteur

Josh Welz ist studierter Sportjournalist und prägt als Chefredakteur die publizistische Ausrichtung der BIKE. 2016 griff Welz den E-Trend auf und entwickelte den Titel EMTB. Entsprechend bewegt er sich gerne zwischen den Welten. Da seine Begeisterung für knackige Trails aber größer ist als sein Trainingsfleiß, schlägt das Pendel häufig in Richtung „E“ aus.

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