Breitere Reifen liegen im Trend – auch beim Rennrad. Continental reagiert darauf mit einer 32-Millimeter-Version des Aero 111 und verschiebt damit das Einsatzspektrum seines Aero-Spezialisten ein Stück in Richtung Langstrecke.
Das Grundkonzept bleibt unverändert: Der Aero 111 arbeitet mit 48 Vertiefungen auf der Lauffläche, die als Vortex-Generatoren den Luftstrom am Vorderrad kontrollieren. Gemeinsam mit Swiss Side und DT Swiss entwickelte Continental das Profil speziell für eine möglichst effiziente Aerodynamik bei unterschiedlichen Anströmwinkeln.
Die neue Breite bringt mehr Volumen und damit potenziell mehr Komfort. Gleichzeitig bleibt der Reifen Tubeless-Ready, nutzt die aus dem Rennsport bekannte BlackChili-Mischung sowie den Vectran Breaker.
Der Aero 111 gehört zu den pfiffigsten Rennradreifen auf dem Markt. Sein Profil trägt 48 präzise ausgeformte Vertiefungen. Continental nutzt sie als sogenannte Vortex-Generatoren. Sie beeinflussen die Strömung rund um das Vorderrad und sollen den Luftwiderstand reduzieren.
Das Unternehmen entwickelte das Konzept gemeinsam mit Swiss Side und DT Swiss. Die Konstruktion soll bei unterschiedlichen Anströmrichtungen effizient arbeiten und zugleich den Segeleffekt des Vorderrads verstärken.
Mit der neuen 32-Millimeter-Version bringt Continental dieses Konzept erstmals in eine deutlich breitere Dimension.
32 Millimeter bedeuten gegenüber den bisherigen Varianten mehr Reifenvolumen. Das eröffnet vor allem auf rauem Asphalt zusätzliche Komfortreserven. Fahrer können zudem mit geringerem Luftdruck unterwegs sein.
Continental positioniert den Aero 111 damit nicht als gemütlichen Tourenreifen. Der Reifen bleibt ein Performance-Produkt für schnelle, versierte Rennradler. Das verdeutlicht auch der hohe Preis. Die zusätzliche Breite soll hohe Geschwindigkeit mit einem Plus an Komfort und Kontrolle auf schlechten Straßen verbinden.
Bei der Gummimischung setzt Continental auf die BlackChili-Gummimischung. Sie soll niedrigen Rollwiderstand mit Grip bei trockenen und nassen Bedingungen bestmöglich in Einklang bringen.
Den Pannenschutz übernimmt der sogenannte Vectran Breaker. Continental verwendet die Technologie auch bei Reifen der Grand-Prix-5000-Familie. Damit soll der Aero 111 trotz seiner klar performanten Ausrichtung noch ein Stück weit touren- und langstreckentauglich bleiben.
Mit 26-622, 29-622 und nun 32-622 deckt Continental drei Breiten ab. Die neue 32er-Version wiegt 310 Gramm. Damit steigt das Gewicht gegenüber den schmaleren Varianten erwartungsgemäß an.
Die neue Dimension passt zum aktuellen Rennradtrend. Immer mehr moderne Race-Bikes bieten Platz für 30, 32 oder sogar noch breitere Reifen.
Genau hier setzt Continental an. Der Aero 111 bekommt mehr Volumen, ohne sein eigentliches Aero-Konzept aufzugeben. Ob die 32-Millimeter-Version ihren aerodynamischen Vorteil trotz des größeren Reifenvolumens behalten hat, muss allerdings erst ein Test zeigen.
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Redakteur
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