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Kompakte Fahrradlampen stehen häufig vor einem Problem: Viel Licht erzeugt Wärme, Wärme begrenzt wiederum die Leistung. An diesem Punkt setzt Lupine bei seiner neuen SL Nano AF an. Die überarbeitete StVZO-Leuchte soll trotz unverändert kompakter Abmessungen heller, effizienter und besser gekühlt sein als ihre Vorgängerin.
Die SL Nano gehört seit Jahren zu den beliebtesten Straßenlampen im Lupine-Programm. Mit der neuen Generation bleibt das Grundkonzept erhalten: möglichst viel Licht in einem möglichst kleinen Gehäuse. Gleichzeitig haben die Oberpfälzer mehrere technische Details überarbeitet, die im Alltag relevanter sein könnten als die reine Lumen-Zahl.
Mit der neuen Lupine SL Nano AF entwickelt der deutsche Lichtspezialist sein kompaktes Straßenlicht konsequent weiter. Besonders die optimierte Kühlung und die erweiterte Bluetooth-Integration wirken im Alltag relevanter als die reinen Leistungsdaten. Der Preis bleibt mit 429 Euro selbstbewusst, dafür erhält man eine der technisch aufwendigsten StVZO-Lampen am Markt. Stefan Frey, Test-Redakteur
Die neue SL Nano AF liefert laut Lupine bis zu 1.300 Lumen, 150 Lux und eine Reichweite von bis zu 250 Metern. Dafür sorgen zwei Automotive-LEDs von ams OSRAM sowie eine überarbeitete bikonische TIR-Optik.
Vor allem die Linse spielt bei modernen Fahrradlampen eine größere Rolle als die reine Lichtleistung. Entscheidend ist nicht nur, wie viel Licht erzeugt wird, sondern wie gezielt es auf die Fahrbahn gelangt. Lupine verspricht eine breite Ausleuchtung, hohe Reichweite und eine klar definierte Hell-Dunkel-Grenze. Das Fernlicht soll dabei genügend Reserven für schnelle Rennrad-, Gravel- oder Pendelfahrten in völliger Dunkelheit bieten.
Die größte technische Neuerung steckt dabei im Gehäuse. Kühlrippen und Luftführung wurden für das Update neu gestaltet. Die Kühlflächen liegen nun besser im Fahrtwind und sollen die entstehende Wärme effizienter abführen. Das klingt zunächst wenig spektakulär, ist bei leistungsstarken Fahrradlampen aber ein entscheidender Faktor. Denn nur eine effiziente Kühlung ermöglicht dauerhaft hohe Lichtleistung, ohne dass die Elektronik frühzeitig herunterregeln muss.
Der CNC-gefräste Lampenkopf besteht weiterhin aus Aluminium und bringt lediglich 62 Gramm auf die Waage. Selbst inklusive des 5,0-Ah-SmartCore-Akkus bleibt das System vergleichsweise leicht.
Interessant ist auch die Vernetzung. Die SL Nano AF nutzt Bluetooth 5.2 Low Energy und kommuniziert mit der bekannten Lupine-Lenkerfernbedienung. Darüber lassen sich Tagfahrmodus, Abblendlicht und Fernlicht direkt vom Cockpit aus steuern.
Gleichzeitig baut Lupine sein Ökosystem weiter aus. Das optionale Rotlicht Pro BT kann kabellos eingebunden und gemeinsam mit der Frontleuchte gesteuert werden. Für Fahrer, die mehrere Lichtquellen koordinieren möchten, wächst die SL Nano AF damit zum vernetzten Lichtsystem.
Die Stromversorgung übernimmt ein externer 5,0-Ah-SmartCore-Akku mit 35 Wh Kapazität. Je nach Betriebsmodus gibt Lupine Laufzeiten zwischen zweieinhalb und 17,5 Stunden an. Im Eco-Modus soll sich die Leuchtdauer gezielt maximieren lassen.
Hinzu kommen eine dreistufige Akkuwarnung, die bekannte SmartCore-Anzeige sowie ein Notfall-Reservemodus. Gerade für Langstreckenfahrer und Pendler dürften diese Funktionen besonders spannend sein.
| Lichtleistung | 1.300 lm |
| Beleuchtungsstärke | 150 Lux |
| Reichweite | 250 m |
| Leuchtmittel | 2x ams OSRAM Automotive LED |
| Akku | 35 Wh / 5,0 Ah SmartCore |
| Laufzeit | 2:30 bis 17:30 h |
| Fernbedienung | Bluetooth 5.2 BLE |
| Gewicht Lampenkopf | 62 g |
| Material | CNC-gefrästes Aluminium |
| Schutzklasse | IP66 / IK09 |
| StVZO-Zulassung | Ja |
| Preis | 429 Euro >> hier erhältlich |

Redakteur
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