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Gestrickte Hosen und Trikots waren einst das Alleinstellungsmerkmal von X-Bionic. Die Idee dahinter war eine Textilstruktur, die den Schweiß nicht so schnell wie möglich von der Haut wegtransportieren, sondern in den gestrickten Kanälen halten und kühlend wirken sollte; dadurch sollte der trainierende Körper möglichst konstant auf 37 Grad gehalten werden. Das neue Trikot Aero Jersey und die Trägerhose Cycling Bib Shorts weisen nun jeweils nur noch Strickelemente im Rückenbereich entlang der Wirbelsäule auf, während das restliche Material herkömmlicher Machart entspricht. Beide Teile überzeugen mit hohem Tragekomfort, Bündchen an Armen und Beinen schmiegen sich großflächig an und halten Trikot und Hose sehr gut in Form, das Gleiche gilt für die monoelastischen Träger. Mit 115 Gramm liegt das Trikot beim Gewicht im guten Mittelfeld, die angenehm feine Struktur den Stoffes lässt es sehr leicht erscheinen. Die drei Trikottaschen sitzen angenehm fest, ein zusätzlicher Einschub mit Reißverschluß fehlt allerdings.
Die Quiver Tool Roll von Granite ist eine praktische, falt- und rollbare Werkzeugtasche, die sich per Drehverschluss (Atop) und Zugseil unter jedes Sattelgestell zurren lässt. Geöffnet misst die Tasche etwa 20 mal 30 Zentimeter, wiegt leer 66 Gramm und hat drei Taschen; eine davon mit Reißverschluss für Geld, EC-Karte oder Hausschlüssel. Das Material ist robust und schützt den Inhalt vor Spritzwasser, bei längeren Regenfahrten kann aber Feuchtigkeit eindringen. Sehr gut gefallen hat uns die einfache Montage mit Halteriemen und Drehverschluss.
Auffallend beim neuen Search von Specialized sind seine großen Lufteinlässe, die auch bei niedrigem bis mittlerem Speed ausreichend Frischluft an den Kopf lassen sollen. Der Helm kostet 150 Euro, wiegt 300 Gramm (Größe M) und hat das Sicherheitssystem Mips an Bord. Der Helm ist gut verarbeitet und passt auf viele Kopfformen. Die Kopfweitenverstellung ist in der Höhe anpassbar, hinten bleibt Platz für einen Zopf. Das Verstellrädchen ist so klein, dass man mit Langfingerhandschuhen ein wenig herumtasten muss. Typisch für Specialized setzt der Frontriemen sehr weit vorne an, wodurch das verstellbare Trapez um die Ohren weit offensteht, jedoch relativ nah unterm Ohrläppchen verläuft. Erhältlich ist der Helm in drei Größen und fünf Farbvarianten.
Aus der Fahrerperspektive wirkt der Recon 3.0 von Specialized wie ein schlanker Rennradschuh für die Straße. Erst der Blick von der Seite verrät seinen Einsatzzweck, erkennbar am robusten vorderen Kantenschutz, der Steinschlag wirkungsvoll abwehrt, und an den Sohlen mit jeweils 14 griffigen Stollen, die auch im groben Gelände guten Grip und Standsicherheit ermöglichen. Er verfügt über eine gute Allround-Passform, auch etwas breitere Füße finden noch Platz; lediglich wenn sie bei sehr langen Touren oder bei großer Hitze leicht anschwellen, könnten sie sich etwas beengt fühlen. Die Ferse findet sehr guten Halt und rutscht nicht im Schuh. Top sind die Boa-Verschlüsse, mit denen sich die (in Größe 43) knapp 700 Gramm schweren, robusten Schuhe feinfühlig und bequem schnüren lassen. Das glatte Obermaterial nimmt wenig Schmutz auf und lässt sich gut reinigen.
Der Clou des neuen Brustgurts Trackr von Wahoo ist seine Stromversorgung. Sie speist sich nicht mehr wie bisher aus einer Knopfzelle, sondern aus einem integrierten Akku, der mittels USB-Kabel geladen werden kann. Laut Hersteller soll eine Ladung für bis zu hundert Stunden Betriebszeit reichen. Die Zeitspanne haben wir nicht ausgereizt, jedoch informiert ein LED-Indikator in vier Stufen zuverlässig über den Akkustand; blinkt das Lämpchen beispielsweise orange, hat der Akku noch 25 Prozent Kapazität. Das Koppeln via Bluetooth mit Fitness-Apps auf dem Smartphone oder Wahoound Garmin-Computern funktioniert schnell und problemlos, auch die Funkverbindung mit ANT+ ist möglich. Der Brustgurt trägt sich angenehm, sitzt aber ab einem Brustumfang von 100 Zentimetern zu straff. Schwimmen kann man mit dem Gurt 30 Minuten lang bis zu einem Meter Wassertiefe (IPX7).