Matthias Borchers
· 06.08.2026
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Für die Belüftung sorgen neun Öffnungen, darunter fünf Einlässe an der Front und vier Auslässe am Heck. Zur Ausstattung gehören außerdem das Mips-Air-Node-System, eine Triple-In-Mould-Konstruktion sowie das höhenverstellbare SILC-180+-Fit-System. Der Helm ist in drei Größen (z. B. hier) erhältlich und kostet laut Cube 169,95 Euro.
Mit seiner geschlossenen Oberseite folgt der Heron Teamline dem aktuellen Trend zu aerodynamisch optimierten Rennradhelmen, seine Silhouette fällt schlank aus. Im Praxiseinsatz zeigt sich jedoch schnell, dass CUBE nicht ausschließlich auf Aerodynamik gesetzt hat. Der Helm sitzt angenehm und druckfrei auf unterschiedlich geformten Köpfen. Damit dürfte er eine vergleichsweise große Zielgruppe ansprechen.
Besonders positiv fällt das griffige Einstellrad am Hinterkopf auf. Die Weite lässt sich präzise und unkompliziert regulieren, auch während der Fahrt. Zusätzlich kann der Kopfring stufenweise in der Höhe angepasst werden. Das schafft Platz für längere Haare und erlaubt es, einen Zopf unter dem Helm zu tragen.
Das Mips-Air-Node-System ist direkt in die Polsterung integriert. Dadurch baut es kaum zusätzlich auf und trägt nur wenig zum Gewicht des Helms bei. Im Alltag bleibt der Tragekomfort uneingeschränkt erhalten. Auch beim Aufsetzen einer Brille gibt es keine Probleme: An der Stirn ist die Helmschale leicht ausgespart, sodass die Brillenoberkante nicht mit dem Helm kollidiert.
Etwas weniger großzügig fällt die Riemenführung aus. Zwischen dem vorderen und hinteren Riemen bleibt vergleichsweise wenig Platz. Für Fahrer mit größeren Ohren kann die Anpassung deshalb knapp ausfallen. Die vom Hersteller genannte Flat-Divider-Lösung soll zwar eine saubere Gurtbandführung ermöglichen, im Test wäre hier dennoch etwas mehr Spielraum wünschenswert.
Trotz der weitgehend geschlossenen Schale bleibt die Belüftung auf einem hohen Niveau. Die Luft wird über die vorderen Öffnungen in den Helm geführt und nach hinten abgeleitet. Bei normalen Sommertemperaturen funktioniert das überzeugend, auch bei längeren Anstiegen. An sehr heißen Tagen sind die Reserven allerdings begrenzt. Wer häufig bei großer Hitze und niedrigen Geschwindigkeiten klettert, findet offenere Rennradhelme mit noch stärkerem Luftdurchsatz.
Der CUBE Heron Teamline kombiniert eine aerodynamische Bauweise mit hohem Tragekomfort und einfacher Größenanpassung. Seine ausgewogene Allroundpassform, das geringe Gewicht von 233 Gramm im Test und die effektive Belüftung machen ihn zu einer starken Wahl für Training und Wettkampf. Abzüge gibt es lediglich für die knappe Riemenführung und die begrenzten Belüftungsreserven an sehr heißen Tagen. Insgesamt überzeugt der Heron Teamline mit sauberer Verarbeitung, integrierter Mips-Technik und einem gelungenen Verhältnis aus Aero-Anspruch und Alltagstauglichkeit.

Redakteur
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