Der Luftwiderstand ist der größte Gegner beim Rennradfahren. Schon ab etwa 20 km/h verbrauchst du einen großen Teil deiner Energie nur dafür, den Wind zu überwinden. Je schneller man fährt, desto größer wird der Einfluss des Windes auf die Leistung. Als Faustregel gilt: Bei der Verdopplung der Geschwindigkeit vervierfacht sich der Luftwiderstand. Das Fahren im Windschatten wird bei zunehmender Geschwindigkeit also immer relevanter und hat zur Folge, dass du länger frisch bleibst, höhere Geschwindigkeiten halten kannst und enorm in Gruppenfahrten profitierst.
Wenn du nicht nur im Windschatten bleiben, sondern auch Führungsarbeit leisten möchtest, ist der Wechsel entscheidend:
Für Einsteiger gilt: Erst einmal im Windschatten bleiben und beobachten, wie erfahrene Fahrer wechseln.
Windschattenfahren ist eine der wichtigsten Fähigkeiten im Rennradsport – und mit etwas Übung schnell erlernbar. Es spart Energie, erhöht die Geschwindigkeit und macht Gruppenfahrten deutlich angenehmer. Wenn du die grundlegenden Sicherheitsregeln beachtest und Schritt für Schritt Vertrauen aufbaust, wirst du schon bald souverän im Windschatten unterwegs sein.

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