Matthias Borchers
· 19.08.2026
Der Winter, schlechtes Wetter oder ein voller Terminkalender sind für viele Rennradfahrer Gründe, das Training nach drinnen zu verlegen. Gleichzeitig soll der Wechsel auf den Smart-Trainer möglichst wenig Zeit kosten. Genau hier setzt der Tacx Neo 2T mit Zwift Cog und Click an. Das System wird bereits mit einem vorinstallierten Zwift Cog ausgeliefert und ist damit für den Einsatz in virtuellen Trainingswelten vorbereitet.
Das Zwift Cog ersetzt die klassische Fahrradkassette am Trainer. Nach Angaben des Herstellers ist es mit nahezu allen Fahrrädern kompatibel, die über eine Acht- bis 13-fach-Schaltung verfügen. Damit entfällt bei vielen Rädern der sonst notwendige Wechsel oder die zusätzliche Montage einer passenden Kassette.
Zum Lieferumfang gehören neben dem Tacx Neo 2T eine Vorderradstütze, ein Montagekit, ein Netzadapter, das Zwift Cog und der Zwift Click. Der Trainer soll dadurch schnell einsatzbereit sein. Eine aufwendige Einrichtung oder Kalibrierung ist laut Garmin nicht erforderlich.
Das Zwift Click übernimmt die Schaltfunktion in der virtuellen Umgebung. Die Bedienung erfolgt kabellos und geräuschlos. Während der Fahrt können Nutzerinnen und Nutzer damit nicht nur die virtuellen Gänge wechseln, sondern in Zwift auch lenken, Menüs bedienen und sogenannte Ride Ons vergeben.
Die virtuelle Schaltung soll das Fahrgefühl näher an die Abläufe auf der Straße bringen. Gerade bei wechselnden Steigungen, Intervallen oder virtuellen Rennen kann das Schalten vom Lenker aus praktisch sein. Der Tacx Neo 2T ist außerdem für Zwift und ROUVY vorbereitet. Die Kompatibilität und Verfügbarkeit einzelner Funktionen können je nach Plattform und Region variieren.
Für ein leistungsorientiertes Training sind verlässliche Messwerte entscheidend. Der Smart-Trainer erfasst Leistung und Trittfrequenz laut Datenblatt mit einer Genauigkeit von bis zu einem Prozent. Die Werte werden während der Fahrt in Echtzeit in den jeweiligen Plattformen angezeigt.
Wer die automatischen Uploads aktiviert, kann die Einheit anschließend in der Garmin Connect App analysieren. Damit eignet sich der Trainer nicht nur für virtuelle Ausfahrten, sondern auch für strukturierte Trainingspläne und die nachträgliche Kontrolle der eigenen Belastung.
Für virtuelle Rennen und gemeinsame Ausfahrten in Zwift steht außerdem ein Rennmodus zur Verfügung. Dieser soll eine schnellere Datenübertragung ermöglichen. Der Betrieb des Trainers bleibt dabei leise, während die stabile Konstruktion für einen sicheren Stand sorgen soll.
Wer das Indoor-Fahrerlebnis weiter ausbauen möchte, kann den Tacx Neo 2T mit separat erhältlichem Zubehör ergänzen. Die Tacx Neo Motion Plates ermöglichen multidirektionale Bewegungen und sollen dadurch ein natürlicheres Fahrgefühl erzeugen.
In Zwift kann der Trainer zudem verschiedene Straßenoberflächen simulieren, darunter Kopfsteinpflaster und Holzbohlen. Mit dem ebenfalls separat erhältlichen Tacx Alpine lassen sich Anstiege bis zu 25 Prozent und Abfahrten bis zu minus zehn Prozent nachbilden. Integrierte Lenkfunktionen erweitern das Bewegungserlebnis.

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