Die Kurstadt im Schwarzwald wurde an drei Tagen zum Austragungsort für Lizenzrennen, Deutsche Meisterschaften und das dreitägige Etappenrennen. Das Programm reichte vom Laufradrennen für die Kleinsten bis zu den Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren der U17 männlich und weiblich. Die Deutschen Meisterschaften Berg der Frauen und Juniorinnen sowie drei Wertungsrennen zur Rad-Bundesliga der Frauen und Juniorinnen komplettierten das sportliche Angebot. Die Rennen verliefen trotz hohem Tempo und anspruchsvoller Streckenführung weitgehend sturzfrei.
Ronja Eibl sicherte sich am Samstag den Titel bei den Deutschen Meisterschaften Berg der Frauen. Die Strecke führte über 104 Kilometer und 1400 Höhenmeter. Die Brasilianerin Gabriela Guerra feierte am selben Tag einen Solo-Tagessieg bei der Rad-Bundesliga der Frauen - für die Deutsche Meisterschaft wurde sie aber nicht gewertet. Deutsche Bergmeisterin wurde Ronja Eibl (vin Team Origine). “Es war nicht einfach. Wir mussten uns erst einmal durch das ganze U19-Starterfeld durcharbeiten. Dabei habe ich mich nicht so wohl und sicher gefühlt. Am Ende konnte ich mich aber auf meinen Zielsprint verlassen”, berichtete die gebürtige Grosselfingerin der Tageszeitung “Schwarzwälder Bote”. Eibl wurde erst Ende Juli am Nürburgring deutsche Meisterin im Gravel. Die Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Wettbewerbe bei Spätsommerwetter entlang der Strecken und im Start- und Zielbereich.
Reinhardt Geyser aus Südafrika gewann am Samstag und Sonntag jeweils die Tagesetappe bei den Herren. Die Gesamtwertung entschied jedoch Florian Sauer vom Team Strassacker für sich, der über alle drei Etappen die konstanteste Leistung zeigte. Bei den Frauen dominierte Lydia Ventker das Rennen mit Etappensiegen am Freitag und Sonntag. Sie legte bereits am ersten Tag den Grundstein für ihren Gesamterfolg und kontrollierte das dreitägige Rennen.
Der Social Ride mit Jan Ullrich am Samstag brachte Radsportfans gemeinsam auf die Strecke. Am Abend folgte die Come Together Fan Party, bei der Teilnehmer und Fans in entspannter Atmosphäre zusammenkamen. Das Laufradrennen ermöglichte den jüngsten Teilnehmern erste Rennerfahrungen. Der Expo- und Gastronomiebereich entwickelte sich zum Treffpunkt für Teilnehmer, Familien und Radsportinteressierte.
Die Rennen des RiderMan und der Rad-Bundesliga wurden über mehrere Stunden im Livestream übertragen. Die digitale Berichterstattung machte den Radsport aus Bad Dürrheim über die Region hinaus sichtbar. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Wettbewerbe an allen drei Tagen entlang der Rennstrecken. Besonders rund um den Start- und Zielbereich gab es viele Zuschauer.
Der nächste RiderMan findet vom 3. bis 5. September 2027 in Bad Dürrheim statt. Weitere Informationen und alle Ergebnisse sind unter www.riderman.de verfügbar.

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