La Stelvio Santini 2026Premiere für Gravel-Veranstaltung

Kristian Bauer

 · 04.06.2026

La Stelvio Santini 2026: Premiere für Gravel-VeranstaltungFoto: Federico Bassis
La Stelvio Santini Gravel
Die 14. Ausgabe der La Stelvio Santini findet am 6. und 7. Juni 2026 im Valtellina statt. Erstmals ergänzt ein Gravel-Event die traditionelle Straßenveranstaltung. 1.267 Teilnehmer aus 42 Ländern haben sich bereits angemeldet, darunter 139 Frauen. Die Straßenrouten führen über 64, 108 oder 130 Kilometer zum Stilfser Joch. Das neue Village am Bormio Sports Center dient als zentrale Anlaufstelle für Fahrer und Besucher.

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Die US Bormiese organisiert am ersten Juniwochenende 2026 zwei separate Veranstaltungen in der Alta Valtellina. Am Samstag, 6. Juni, startet die erste Ausgabe des Stelvio Santini Gravel. Einen Tag später folgt die 14. Auflage des Straßenevents. Beide Veranstaltungen nutzen Bormio als Ausgangspunkt und führen durch die Region in der Provinz Sondrio. Insgesamt sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 42 Nationen vertreten.

Stelvio Santini Gravel-Premiere

172 Fahrer sind am Samstag für die erste Gravel-Ausgabe angemeldet. Die Organisation erfolgt in Zusammenarbeit mit 3T. Mitglieder des Team Reverb und der Reverb-Community aus Bergamo starten ebenfalls. Zwei Strecken stehen zur Auswahl: Die lange Route misst 70 Kilometer mit 2.000 Höhenmetern, die kurze Variante umfasst 44 Kilometer und 1.400 Höhenmeter. Beide Kurse starten und enden in Bormio. 83 Teilnehmer haben die Combo-Option gewählt und wollen an beiden Tagen starten. Die Wertung erfolgt bei beiden Veranstaltungen über Zeitabschnitte an den Anstiegen der Strecke.

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Drei Straßenrouten zum Stilfser Joch

Knapp 1.200 Fahrer gehen am Sonntag, 7. Juni, auf die Straßenstrecken. Die lange Route führt über 130 Kilometer von Bormio nach Rogorbello, über den Mortirolo zurück nach Bormio und schließlich zum Stilfser Joch. Die Strecke weist 4.270 Höhenmeter auf. Die mittlere Variante verzichtet auf den Mortirolo und misst 108 Kilometer mit 3.050 Höhenmetern. Die kurze Route startet in Bormio, führt nach Sondalo und zum Stilfser Joch. Sie umfasst 64 Kilometer und 2.280 Höhenmeter. Das Tragen des offiziellen Santini-Trikots ist bei der Straßenveranstaltung Pflicht. Die Teilnehmer erhalten das Trikot zusammen mit der Startnummer im Race Pack.

Stelvio Santini mit neuem Village

Das Bormio Sports Center dient als neue Zentrale der Veranstaltung. Die Anlage wurde für die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 renoviert. Im Village und der Expo Area holen die Fahrer ihre Startnummern und Race Packs ab. Sponsorenstände, technische Bereiche der Partner und Verpflegungsstationen befinden sich ebenfalls dort.

Das Village öffnet am Freitag, 5. Juni, von 15:00 bis 19:00 Uhr. Am Samstag sind die Öffnungszeiten von 8:00 bis 19:00 Uhr. Die Siegerehrung des Gravel-Events findet um 17:00 Uhr statt. Um 17:30 Uhr folgt das offizielle Briefing für die Straßenveranstaltung. Die Siegerehrung des Straßenevents ist für Sonntag um 16:00 Uhr angesetzt.

​Zehn Anstiege bei den Stelvio Epic Rides

Wer keinen Startplatz für La Stelvio Santini hat, kann auch ohne eine Veranstaltung Spaß auf den Straßen rund um Bormio haben. Die Stelvio Epic Rides fordern Teilnehmer mit zehn Anstiegen über die gesamte Saison. Die drei bekannten Anstiege Stelvio, Gavia und Mortirolo bilden den Kern. An jedem Gipfel steht ein Totempfahl für das Foto als Nachweis. Wer mindestens neun Anstiege absolviert, erhält die neue Finisher Trophy, eine handgefertigte Skulptur eines lokalen Künstlers. Die Anmeldung erfolgt online mit drei Paketen: Bronze für 35 Euro, Silber für 80 Euro und Gold für 120 Euro. Jedes Paket enthält ein Kit von Santini Cycling Wear in drei Designs.

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Kristian Bauer

Kristian Bauer

Redakteur

Kristian Bauer ist gebürtiger Münchner und liebt Ausdauersport – besonders wenn es in die Berge geht. Er ist ein Fan der Tour de France und bevorzugt solide Rennradtechnik. Er führt für TOUR Interviews, berichtet von Events im Hobbyradsport und schreibt Artikel über die Fahrradbranche sowie Trends im Rennradsport.

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