Österreich bekommt ein neues Radrennen für Hobbyradsportler: Das Carinthia200 wird am 31. Mai in der Region Villach seine Premiere erleben. Die Veranstaltung bietet drei unterschiedliche Distanzen - 200, 155 und 125 Kilometer - und führt durch die Region rund um Villach, den Faaker See und den Ossiacher See. Für die Premiere haben die Organisatoren ein Teilnehmerlimit von 1.500 Personen festgelegt - rund die Hälfte der Plätze sind bereits vergeben. Hinter dem Event steht die PPG Bike Concept GmbH, ein Unternehmen der Pedal Performance Group, die bereits Erfahrung mit der Organisation von Radsportveranstaltungen wie dem Wörthersee Gravel Race (Teil der UCI Gravel World Series) und dem Istria300 vorweisen kann.
Das Carinthia200 verfolgt laut Event Director Julius Rupitsch ambitionierte Ziele: "Carinthia200 wurde konzipiert um das größte Rennradrennen in Österreich zu werden. Unser Ziel ist es, Villach und die umliegende Region nachhaltig als führende Rennrad-Destination Österreichs zu positionieren", erklärt Rupitsch.
Für die sportliche Konzeption des Events zeichnet Patrick Schörkmayer verantwortlich, der als Renndirektor des Carinthia200 fungiert und zudem langjährige Erfahrung als Renndirektor des IRONMAN Kärnten in Klagenfurt mitbringt. "Das Streckenkonzept vereint sportliche Herausforderung, Sicherheit und landschaftliche Highlights", erklärt Schörkmayer. Mit den drei angebotenen Distanzen von 200, 155 und 125 Kilometern soll das gesamte Spektrum der Rennradfahrerinnen und Rennradfahrer angesprochen werden - vom leistungsorientierten Athleten bis zum Einsteiger.
Die Strecken führen durch die Region Villach und umfassen die Gebiete rund um den Faaker See und den Ossiacher See. Detaillierte Streckenpläne mit Höhenprofilen wurden bislang noch nicht veröffentlicht. Nach derzeitigen Planungen wird die lange Distanz rund 3285 Höhenmeter haben. Für die mittlere Distanz werden es rund 2630 Höhenmeter und für die kurze immer noch 1575 Höhenmeter sein. Hervorzuheben ist die versprochene Straßensperrung: die Straßen sind während des Rennens komplett für den Verkehr gesperrt. In einzelnen Streckenabschnitten gelten die Sperren nur auf einer Fahrbahn - Radfahrer und öffentlicher Verkehr nutzen jeweils getrennte Fahrbahnhälften, abgesichert durch Verkehrspylonen.
Die Region Villach betrachtet das Carinthia200 als strategischen Baustein ihrer touristischen Positionierung. Georg Overs, Geschäftsführer der Region Villach Tourismus GmbH, unterstreicht die Bedeutung des Projekts: "Carinthia200 fügt sich ideal in unsere Markenwelt ein und stärkt unsere Positionierung als Lake.Bike-Destination. Das Event verbindet internationale Strahlkraft mit regionaler Identität."
Die Veranstaltung soll dazu beitragen, Villach als Rennrad-Hauptstadt Österreichs zu etablieren. Die Region setzt dabei auf die Kombination aus attraktiven Radstrecken und der landschaftlichen Schönheit der Kärntner Seen. Das Carinthia200 wird als zentraler Impulsgeber für diese Positionierung gesehen und soll nachhaltige touristische Wertschöpfung generieren.
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Das Carinthia200 wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet. Dieses umfasst eine Expo, verschiedene Side-Events, Recovery- und Serviceangebote sowie ein ganzheitliches Hospitality-Konzept für Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Begleitpersonen. Ziel ist es, das Event als wiederkehrendes Signature Event im Alpen-Adria-Raum zu etablieren.
Die Veranstaltung verfolgt ein klares Markenkonzept mit dem Slogan "It's my ride" - eine bewusste Anlehnung an den Kärntner Leitspruch "It's my life". Damit soll der Fokus auf Individualität, persönliche Herausforderung und Identifikation mit der Region gelegt werden. Die Organisatoren betonen, dass jede Teilnahme eine persönliche Entscheidung und jede Strecke ein individuelles Erlebnis darstellen soll.