Endlich ist es soweit: nach der Verschiebung in den Herbst steht jetzt die Premiere für Carinthia200 bevor. Hobbyradsportler aus Österreich, Deutschland, Slowenien, Ungarn und Italien sowie 19 weiteren Ländern haben sich angemeldet. Der Start erfolgt im Herzen von Villach, die Route führt durch die Alpen-Adria-Region zurück in die Draustadt.
Die Teilnehmer wählen zwischen zwei Distanzen. Die Strecke Carinthia200 misst 197,4 Kilometer bei 2.731 Höhenmetern, die Carinthia105 umfasst 105,7 Kilometer mit 1.304 Höhenmetern. Eine Besonderheit des Konzepts: Die Entscheidung für die Distanz kann während der Fahrt getroffen werden. Die Strecke verläuft über das Gailtal, die Windische Höhe, Stockenboi und das Drautal. Streckenabschnitte werden für die Durchfahrt gesperrt.
Sieben österreichische Sportgrößen aus dem Wintersport fungieren als Botschafter und nehmen am Event teil. Martin Koch gewann 2006 olympisches Gold im Teamspringen und stammt aus Villach. Nici Schmidhofer holte 2017 den Super-G-Weltmeistertitel. Elisabeth Görgl wurde 2011 Doppelweltmeisterin in Abfahrt und Super-G. Andreas Goldberger dominierte als Skiflug-Weltmeister und dreifacher Gesamtweltcupsieger. Christoph Sumann erkämpfte eine olympische Biathlon-Medaille. Das Snowboard-Duo Sabine und Alexander Payer komplettiert das Aufgebot.
Nici Schmidhofer erklärt: Die Carinthia200 ist mein erstes Rennradevent und ich freue mich, dass ich bei der Premiere dabei sein kann. Fans treffen die Sportler bereits vor dem Bewerb. Am Donnerstag, 17. September, findet ein Social Ride mit Sabine Payer und Martin Koch statt. Am Freitag, 18. September, fährt Nici Schmidhofer mit. Der Ambassador-Talk auf der Bühne ist für Samstag, 19. September, um 17:00 Uhr angesetzt.
Das Event fällt nach der Verschiebung in die Zeit nach der Hauptsaison, was die Tourismus-Verantwortlichen freut. Ursprünglich war die Premiere am für den 31. Mai vorgesehen. Das Eventwochenende vom 17. bis 21. September bringt Gäste für mehrere Tage in die Region.
Die Kärnten Werbung nutzt die Veranstaltung zur Positionierung als Rennraddestination. Geschäftsführer Klaus Ehrenbrandtner hebt die Herkunft der Teilnehmer hervor: Deutschland, Slowenien, Ungarn und Italien sind wichtige Herkunftsmärkte des Kärntner Tourismus. Die Fahrer erleben Kärnten vom Rennrad aus, zwischen Bergen und Seen.
Event Director Julius Rupitsch beschreibt die Streckenführung: Lange Täler, fordernde Anstiege und immer wieder der Blick auf einen See prägen die Route. Dieses Erlebnis soll 2.000 Menschen aus 24 Nationen vermittelt werden. Der Veranstalter sieht die internationale Resonanz als Bestätigung des Konzepts. Das Event soll sich zum größten Rennradevent Österreichs entwickeln.

Redakteur
Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.