Die Region Villach – Faaker See – Ossiacher See wird Schauplatz eines neuen Rennrad-Events. Die Veranstalter wollen Carinthia200 nach eigener Aussage zum größten Rennrad-Event Österreichs entwickeln und Kärnten als Radsportland etablieren. Die Nachfrage bei der Anmeldung war so groß, dass zusätzliche Plätze angeboten wurden. Wenige Restplätze gibt es noch.
Die Königsdistanz bei Carinthia200 geht über 200 Kilometer bei 2.731 Höhenmetern. Die kürzere Variante Carinthia105 umfasst 105 Kilometer und 1.304 Höhenmeter. Beide Strecken führen über vollständig für den Verkehr gesperrte Straßen. Das Terrain wechselt zwischen flachen Passagen entlang der Seen und fordernden Anstiegen - es verläuft u.a. im Naturpark Dobratsch. Die Lage südlich des Alpenhauptkamms sorgt für ein mildes, mediterran geprägtes Klima. Die Region verspricht statistisch auch im Spätsommer und Herbst noch gutes Rennradwetter.
Das Rennwochenende wird begleitet von einem Rahmenprogramm. Bereits am Donnerstag, den 17. September, gibt es einen Social Ride. Ab Freitag ist das Expo-Gelände geöffnet und es gibt erneut eine Gruppenausfahrt. Ab Freitag und am ganzen Wochenende gibt es Massagen und Bike-Service. Sonntag ist der Höhepunkt mit den Rennen - am Montag wird noch ein Recovery Ride angeboten.
Die Startliste zeigt die Strahlkraft des Events über die Radsportszene hinaus. Martin Koch, Skisprung-Olympiasieger und Lokalmatador aus Villach, nimmt teil. Nicole Schmidhofer, Ski-Weltmeisterin, und Elisabeth Görgl, zweifache Ski-Weltmeisterin, treten in die Pedale. Andreas Goldberger, Skisprung-Legende, Christoph Sumann, Biathlon-Vizeweltmeister und Olympia-Medaillengewinner, sowie Sabine und Alexander Payer, das Snowboard-Ehepaar mit WM- und Olympia-Erfolgen, haben sich angemeldet. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online unter www.carinthia200.com. Von den ursprünglich verfügbaren Startplätzen sind nur noch 50 frei.

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