Schraubertipps

Die beste Sitzposition

Unbekannt

 · 10.08.2010

Die beste SitzpositionFoto: Dirk Zedler

Wer aus der Norm fällt, hat’s nicht leicht. Große Rennradler wissen, dass es oft auf Millimeter ankommt, um auf dem Rad eine gute Sitzposition zu finden. TOUR gibt Tipps zur Anpassung.

Schwierigkeitsgrad: Für erfahrene Schrauber

Werkzeug: Innensechskantschlüssel, Drehmomentschlüssel mit Bits

Hilfsmittel: Fett, Carbon- Montagepaste

TIPPS

• Sattelstützen mit zwei Schrauben halten erfahrungsgemäß länger. Patentstützen mit einer senkrecht nach oben weisenden Schraube sind zwar einfacher in der Handhabung, aber nicht empfehlenswert.

• Verwenden Sie grundsätzlich Lenker und Vorbauten vom selben Hersteller und wenn möglich aus derselben Produktlinie. Nach unserer Erfahrung sind diese Kombinationen aufeinander abgestimmt und auch so geprüft.

• Spezielle Reifen für Große gibt’s natürlich nicht, aber wer groß ist, ist in der Regel auch schwer. Deshalb empfehlen wir 24 oder 25 Millimeter breite Rennradreifen, eventuell sogar 28-Millimeter-Reifen.

Sattelposition

Sattelstützen gibt es nicht nur in verschiedenen Längen, sondern auch mit unterschiedlicher Kopfposition. Allein die geschickte Wahl der Stütze kann 40 Millimeter Spielraum für die horizontale Sattelposition bringen.
Sattelstützen gibt es nicht nur in verschiedenen Längen, sondern auch mit unterschiedlicher Kopfposition. Allein die geschickte Wahl der Stütze kann 40 Millimeter Spielraum für die horizontale Sattelposition bringen.
Sattelstützen können nicht beliebig weit herausgezogen werden. Beachten Sie unbedingt die Markierung für die maximale Auszugslänge. Das Ende der Sattelstütze im Sitzrohr muss mindestens bis unter das Oberrohr reichen. Mit einer zu kurzen Stütze kann der Rahmen brechen.
Sattelstützen können nicht beliebig weit herausgezogen werden. Beachten Sie unbedingt die Markierung für die maximale Auszugslänge. Das Ende der Sattelstütze im Sitzrohr muss mindestens bis unter das Oberrohr reichen. Mit einer zu kurzen Stütze kann der Rahmen brechen.
Verwenden Sie bei der Montage in Carbonrahmen oder bei der Montage einer Carbonstütze spezielle Carbon-Montagepaste. Sie erhöht die Reibung in der Klemmung, so dass die Klemmschraube weniger fest angezogen werden muss. Das schont Stütze und Rahmen.
Verwenden Sie bei der Montage in Carbonrahmen oder bei der Montage einer Carbonstütze spezielle Carbon-Montagepaste. Sie erhöht die Reibung in der Klemmung, so dass die Klemmschraube weniger fest angezogen werden muss. Das schont Stütze und Rahmen.
Ziehen Sie die Sattelstützen-Klemmschraube mit einem Drehmomentschlüssel an. Beginnen Sie mit der Hälfte des vom Hersteller angegebenen Drehmoments. Liegen keine Angaben vor, beginnen Sie mit 2,5 Newtonmetern (Nm).
Ziehen Sie die Sattelstützen-Klemmschraube mit einem Drehmomentschlüssel an. Beginnen Sie mit der Hälfte des vom Hersteller angegebenen Drehmoments. Liegen keine Angaben vor, beginnen Sie mit 2,5 Newtonmetern (Nm).
Lässt sich der Sattel samt Stütze noch gegen den Rahmen verdrehen, erhöhen Sie das Drehmoment um 0,5 Nm und kontrollieren Sie erneut. Überschreiten Sie das angegebene Drehmoment auf keinen Fall. Ist kein Wert vorgegeben, sind 5 Nm das Maximum.
Lässt sich der Sattel samt Stütze noch gegen den Rahmen verdrehen, erhöhen Sie das Drehmoment um 0,5 Nm und kontrollieren Sie erneut. Überschreiten Sie das angegebene Drehmoment auf keinen Fall. Ist kein Wert vorgegeben, sind 5 Nm das Maximum.
Schieben Sie den Sattel nicht ganz nach hinten. Klemmt das Sattelgestell in oder am Beginn der Biegung, kann es abrupt brechen. Weist das Gestell eine Skalierung auf, verschieben Sie nur innerhalb dieser Skala; lassen Sie an Gestellen ohne Skala nach hinten beziehungsweise vorne einen Zentimeter Platz.
Schieben Sie den Sattel nicht ganz nach hinten. Klemmt das Sattelgestell in oder am Beginn der Biegung, kann es abrupt brechen. Weist das Gestell eine Skalierung auf, verschieben Sie nur innerhalb dieser Skala; lassen Sie an Gestellen ohne Skala nach hinten beziehungsweise vorne einen Zentimeter Platz.
Sattelstützen gibt es nicht nur in verschiedenen Längen, sondern auch mit unterschiedlicher Kopfposition. Allein die geschickte Wahl der Stütze kann 40 Millimeter Spielraum für die horizontale Sattelposition bringen.
Sattelstützen gibt es nicht nur in verschiedenen Längen, sondern auch mit unterschiedlicher Kopfposition. Allein die geschickte Wahl der Stütze kann 40 Millimeter Spielraum für die horizontale Sattelposition bringen.
Sattelstützen können nicht beliebig weit herausgezogen werden. Beachten Sie unbedingt die Markierung für die maximale Auszugslänge. Das Ende der Sattelstütze im Sitzrohr muss mindestens bis unter das Oberrohr reichen. Mit einer zu kurzen Stütze kann der Rahmen brechen.
Sattelstützen können nicht beliebig weit herausgezogen werden. Beachten Sie unbedingt die Markierung für die maximale Auszugslänge. Das Ende der Sattelstütze im Sitzrohr muss mindestens bis unter das Oberrohr reichen. Mit einer zu kurzen Stütze kann der Rahmen brechen.
Sattelstützen können nicht beliebig weit herausgezogen werden. Beachten Sie unbedingt die Markierung für die maximale Auszugslänge. Das Ende der Sattelstütze im Sitzrohr muss mindestens bis unter das Oberrohr reichen. Mit einer zu kurzen Stütze kann der Rahmen brechen.
Verwenden Sie bei der Montage in Carbonrahmen oder bei der Montage einer Carbonstütze spezielle Carbon-Montagepaste. Sie erhöht die Reibung in der Klemmung, so dass die Klemmschraube weniger fest angezogen werden muss. Das schont Stütze und Rahmen.
Ziehen Sie die Sattelstützen-Klemmschraube mit einem Drehmomentschlüssel an. Beginnen Sie mit der Hälfte des vom Hersteller angegebenen Drehmoments. Liegen keine Angaben vor, beginnen Sie mit 2,5 Newtonmetern (Nm).
Lässt sich der Sattel samt Stütze noch gegen den Rahmen verdrehen, erhöhen Sie das Drehmoment um 0,5 Nm und kontrollieren Sie erneut. Überschreiten Sie das angegebene Drehmoment auf keinen Fall. Ist kein Wert vorgegeben, sind 5 Nm das Maximum.
Schieben Sie den Sattel nicht ganz nach hinten. Klemmt das Sattelgestell in oder am Beginn der Biegung, kann es abrupt brechen. Weist das Gestell eine Skalierung auf, verschieben Sie nur innerhalb dieser Skala; lassen Sie an Gestellen ohne Skala nach hinten beziehungsweise vorne einen Zentimeter Platz.
Sattelstützen gibt es nicht nur in verschiedenen Längen, sondern auch mit unterschiedlicher Kopfposition. Allein die geschickte Wahl der Stütze kann 40 Millimeter Spielraum für die horizontale Sattelposition bringen.

Lenkerposition

Bei der Montage von Lenker und Vorbau sollten Sie dünn Carbon-Montagepaste auftragen – und zwar auf den Klemmbereich des Gabelschaftes, in die Klemme des Vorbaus sowie auf den Klemmbereich des Lenkers, in die Lenkeraufnahme und den Deckel des Vorbaus. Das Festschrauben geschieht analog zur Sattelstütze.
Bei der Montage von Lenker und Vorbau sollten Sie dünn Carbon-Montagepaste auftragen – und zwar auf den Klemmbereich des Gabelschaftes, in die Klemme des Vorbaus sowie auf den Klemmbereich des Lenkers, in die Lenkeraufnahme und den Deckel des Vorbaus. Das Festschrauben geschieht analog zur Sattelstütze.
Anstatt den Sattel weit nach hinten zu schieben, hilft oft ein längerer Vorbau, um die Position angenehmer zu gestalten. Vorbauten gibt es von etwa 60 bis 140 mm Länge.
Anstatt den Sattel weit nach hinten zu schieben, hilft oft ein längerer Vorbau, um die Position angenehmer zu gestalten. Vorbauten gibt es von etwa 60 bis 140 mm Länge.
Carbongabeln sind eher ungeeignet dafür, den Lenker mittels vieler Distanzringe (Spacer) höher zu platzieren. Viele Hersteller empfehlen, an den empfindlichen Carbonschäften höchstens 50 Millimeter mit Spacern zu überbrücken.
Carbongabeln sind eher ungeeignet dafür, den Lenker mittels vieler Distanzringe (Spacer) höher zu platzieren. Viele Hersteller empfehlen, an den empfindlichen Carbonschäften höchstens 50 Millimeter mit Spacern zu überbrücken.
Besser: Drehen Sie den Vorbau um. Fast alle aktuellen Vorbauten sind als „Flipflop“-Modelle in beiden Positionen montierbar. Das bringt je nach Vorbaulänge einen Höhenunterschied des Lenkers von knapp 15 bis zu 35 Millimeter.
Besser: Drehen Sie den Vorbau um. Fast alle aktuellen Vorbauten sind als „Flipflop“-Modelle in beiden Positionen montierbar. Das bringt je nach Vorbaulänge einen Höhenunterschied des Lenkers von knapp 15 bis zu 35 Millimeter.
Wenn das nicht hilft, kommen Vorbauten in Frage, die von den klassischen Winkeln abweichen. Ein 17-Grad-Vorbau in 120 Millimeter Länge legt den Lenker nochmals rund zwei Zentimeter höher als ein nach oben gedrehter Sechs-Grad-Vorbau.
Wenn das nicht hilft, kommen Vorbauten in Frage, die von den klassischen Winkeln abweichen. Ein 17-Grad-Vorbau in 120 Millimeter Länge legt den Lenker nochmals rund zwei Zentimeter höher als ein nach oben gedrehter Sechs-Grad-Vorbau.
Stellen Sie sicher, dass die Züge einen längeren, höheren oder umgedrehten Vorbau mit anderem Winkel zulassen. Die Bögen zu Vorderbremse und Zuganschlägen am Rahmen müssen weit verlaufen. Schlagen Sie den Lenker ein, so können Sie prüfen, ob der hintere Bremszug lang genug ist. Andernfalls müssen Sie andere Züge montieren.
Stellen Sie sicher, dass die Züge einen längeren, höheren oder umgedrehten Vorbau mit anderem Winkel zulassen. Die Bögen zu Vorderbremse und Zuganschlägen am Rahmen müssen weit verlaufen. Schlagen Sie den Lenker ein, so können Sie prüfen, ob der hintere Bremszug lang genug ist. Andernfalls müssen Sie andere Züge montieren.
Bei der Montage von Lenker und Vorbau sollten Sie dünn Carbon-Montagepaste auftragen – und zwar auf den Klemmbereich des Gabelschaftes, in die Klemme des Vorbaus sowie auf den Klemmbereich des Lenkers, in die Lenkeraufnahme und den Deckel des Vorbaus. Das Festschrauben geschieht analog zur Sattelstütze.
Bei der Montage von Lenker und Vorbau sollten Sie dünn Carbon-Montagepaste auftragen – und zwar auf den Klemmbereich des Gabelschaftes, in die Klemme des Vorbaus sowie auf den Klemmbereich des Lenkers, in die Lenkeraufnahme und den Deckel des Vorbaus. Das Festschrauben geschieht analog zur Sattelstütze.
Anstatt den Sattel weit nach hinten zu schieben, hilft oft ein längerer Vorbau, um die Position angenehmer zu gestalten. Vorbauten gibt es von etwa 60 bis 140 mm Länge.
Anstatt den Sattel weit nach hinten zu schieben, hilft oft ein längerer Vorbau, um die Position angenehmer zu gestalten. Vorbauten gibt es von etwa 60 bis 140 mm Länge.
Anstatt den Sattel weit nach hinten zu schieben, hilft oft ein längerer Vorbau, um die Position angenehmer zu gestalten. Vorbauten gibt es von etwa 60 bis 140 mm Länge.
Carbongabeln sind eher ungeeignet dafür, den Lenker mittels vieler Distanzringe (Spacer) höher zu platzieren. Viele Hersteller empfehlen, an den empfindlichen Carbonschäften höchstens 50 Millimeter mit Spacern zu überbrücken.
Besser: Drehen Sie den Vorbau um. Fast alle aktuellen Vorbauten sind als „Flipflop“-Modelle in beiden Positionen montierbar. Das bringt je nach Vorbaulänge einen Höhenunterschied des Lenkers von knapp 15 bis zu 35 Millimeter.
Wenn das nicht hilft, kommen Vorbauten in Frage, die von den klassischen Winkeln abweichen. Ein 17-Grad-Vorbau in 120 Millimeter Länge legt den Lenker nochmals rund zwei Zentimeter höher als ein nach oben gedrehter Sechs-Grad-Vorbau.
Stellen Sie sicher, dass die Züge einen längeren, höheren oder umgedrehten Vorbau mit anderem Winkel zulassen. Die Bögen zu Vorderbremse und Zuganschlägen am Rahmen müssen weit verlaufen. Schlagen Sie den Lenker ein, so können Sie prüfen, ob der hintere Bremszug lang genug ist. Andernfalls müssen Sie andere Züge montieren.
Bei der Montage von Lenker und Vorbau sollten Sie dünn Carbon-Montagepaste auftragen – und zwar auf den Klemmbereich des Gabelschaftes, in die Klemme des Vorbaus sowie auf den Klemmbereich des Lenkers, in die Lenkeraufnahme und den Deckel des Vorbaus. Das Festschrauben geschieht analog zur Sattelstütze.

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  Spezielle Rennradreifen für Große - leider nicht im Handel
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