Text und Fotos: Marlene Kazic
Wir starten unsere erste Entdeckungstour rund um Omessa und haben vorerst einmal ein konkretes Ziel vor Augen: Frühstück. Wenn wir schon auf französischem Boden sind, müssen wir den Tag auch mit Croissant und Pain au chocolat starten. Der Hunger ist groß und daher rollen wir auf direktem Wege über die stark befahrene Hauptstraße nach Corte. Die Hauptstraßen werden oft von breiten Pannenstreifen gesäumt, auf die wir ausweichen können. In Corte kehren wir in der Boulangerie Casanova ein, die uns mit ihrem flaumigen Pain au chocolat beglückt. Jetzt fühlen wir uns auch bereit, das Hinterland von Zentralkorsika zu erkunden und rollen Richtung Santa Lucia di Mercurio. Schon bald scheinen wir eins mit unseren Rädern, unsere Atmung wird mit jedem Pedaltritt ruhiger.
Santa Lucia di Mercurio ist schon von Weitem zu sehen – das Dorf thront imposant auf einer Anhöhe. Wir legen eine kurze Pause ein und sind froh, unsere eigene Verpflegung mitzuhaben, da es hier keine Möglichkeiten zum Einkehren gibt. Die Ausblicke auf die umliegenden Berge werden nach jeder Kurve schöner. Wir sind schon jetzt verliebt in die Insel und können nur allzu gut nachvollziehen, weshalb sie den Beinamen „Île de Beauté“ – Insel der Schönheit – trägt. Die Straßen scheinen hier wie gemacht fürs Rennradfahren, auch wenn der Asphalt nicht immer in perfektem Zustand ist.
Aber das verzeihen wir gerne, da wir beinahe alleine unterwegs sind und immer ausweichen können. Mit dem Auto dürfte es hier stellenweise, zumindest bei Gegenverkehr, spektakulär eng werden. Nach einer traumhaften Fahrt erreichen wir Tralonca, das wir zuvor bereits bewandert haben. Es ist ein weiteres malerisches Bergdorf. Zu schade, dass es auf dem kleinen Platz kein kleines Café gibt. Einige vereinsamte Stühle erwecken den Anschein eines Lokals, wir finden allerdings keinerlei Hinweise auf Öffnungszeiten.
Nach einer rasanten Abfahrt erreichen wir wieder die Hauptstraße und entschließen uns, auf dem Rückweg noch Richtung Soveria hochzufahren. Das Bergdorf gewinnt unsere Sympathie durch seine Ruhe und die kleinen Steinhäuschen mit bunten Fensterläden. Wir erreichen Omessa am Ende unserer ersten Etappe mit vielen unvergesslichen Eindrücken und können es kaum erwarten, noch mehr Orte dieser wunderbaren Insel mit dem Fahrrad zu erkunden.
Anderntags starten wir erneut von Omessa und merken: Selbst im Sommer kann es morgens in Zentralkorsika noch etwas kühl sein, zumindest, bevor die Sonne die Landschaft in einen goldenen Mantel hüllt und ihre Strahlen nach und nach unsere Haut erwärmen. Wir radeln über die kleinen und unbelebten Straßen nach Corte, um uns richtig aufzuwärmen. Es herrscht wenig Verkehr und die Anstiege sind moderat. Wir können hier, im Gegensatz zur Hauptstraße, die Umgebung in Ruhe wahrnehmen.
Einmal in Corte angekommen, empfiehlt es sich, einen Frühstücksstopp einzulegen. Einerseits, weil wir dem Duft der Croissants aus den Boulangerien erneut einfach nicht widerstehen können, und andererseits, weil es später auf der Tour keine Verpflegungsmöglichkeiten mehr gibt. Mehr ist also mehr, wenn es um den Proviant geht, und besonders im Sommer kann man nie zu viel Wasser mitnehmen.
Uns hat die Patisserie Confiserie Grimaldi überzeugt, die ein ausgiebiges Frühstück anbietet und aufgrund ihrer zentralen Lage zum Verweilen einlädt. Wer sich gerne selbst sein Frühstück zusammenstellt, wird an der Vitrine definitiv fündig und glücklich werden.
Ausreichend gestärkt, nehmen wir uns die D39 vor. Auch hier merken wir rasch, dass der Verkehr abnimmt, und wir scheinen die Insel ganz für uns zu haben. Lange, sanfte Anstiege wechseln mit steileren Passagen, der Asphalt ist großteils in sehr gutem Zustand. Die Ausblicke, die sich uns eröffnen, sind einzigartig. Ein Bergpanorama jagt das andere. Wir finden langsam unseren Rhythmus auf dem korsischen Asphalt, machen erste Begegnungen mit freilaufenden Kühen; wir verhalten uns ruhig und dürfen ungehindert passieren. Besonders gut gefällt uns das waldige Stück am Weg nach Bustanico. Wir befinden uns mitten im Bozio-Wald.
Hier machen wir Bekanntschaft mit einem einheimischen Radfahrer, der uns nach unserer Tour fragt und einer der wenigen Menschen bleibt, dem wir auf dieser Route begegnen. Wir passieren einige malerische Bergdörfer wie zum Beispiel San Lorenzo und Morosaglia, die allerdings eher verlassen scheinen. Die Einheimischen, denen wir begegnen, sind stets ausgesprochen freundlich. Sie bieten uns Wasser an und fragen meistens, ob wir uns verfahren haben. Wir merken schnell, dass wir hier im Hinterland mehr oder weniger die einzigen Radfahrer sind und verlieben uns allein schon deshalb in die Gegend.
Krönender Abschluss der heutigen Tour ist die Abfahrt vom Col de Prato. Wer Abfahrten liebt, kommt hier nicht zu kur; sie verlangt einiges an fahrtechnischem Geschick, belohnt dafür aber mit schönen Serpentinen. Wir rollen über eine malerische Strecke und auf bestem Asphalt bergab Richtung Ponte Leccia. Für ein paar Fotos unterbrechen wir die rasante Talfahrt. Bevor es zurück nach Omessa geht, stärken wir uns noch in der Paneteria Pasquale Paoli. Egal ob süß oder pikant, hier werden alle Wünsche erfüllt.
Für unsere nächste Tour nutzen wir die Strecke bis Ponte Castirla, um uns etwas einzurollen. In der Früh wollen nicht nur die Beine, sondern der ganze Körper aufgewärmt werden. Bei Ponte Castirla beginnt die spektakuläre Schlucht, die uns mit ihren imposanten rötlichen Felsformationen in den Bann zieht. Da wir früh morgens starten, hält sich der Autoverkehr in Grenzen. Wir können die Aussicht in Ruhe genießen und halten einige Male für Fotos an. Wir fühlen uns wie im „wilden Westen“ und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Es gibt hier einige Möglichkeiten, zum Fluss hinabzusteigen und sich dort ein schattiges Badeplätzchen zu suchen. Ziemlich verlockend, aber für uns geht es hoch hinaus. Der Zustand der Straße verlangt uns einiges an Konzentration ab. Über 15 Kilometer lang schlängelt sich die Straße durch die Schlucht, bei stets moderater Steigung. Wir könnten zügig vorankommen, bleiben aber immer wieder stehen, um die atemberaubende Landschaft mit der Kamera einzufangen.
Die Zivilisation erreichen wir erst in Calacuccia wieder, ein lebendiger Ort, der ebenso wie Albertace einige Einkehrmöglichkeiten bietet. Wer hier bereits am Hungerast sitzt, sollte vor dem bevorstehenden großen Anstieg noch einmal seine Vorräte aufbessern.
Es geht vorbei am Lac de Calacuccia. Der eigentliche Col startet in etwa auf der Höhe der Ponte Altu und ist 19 Kilometer lang. Der gesamte Anstieg führt durch dichten Wald, was uns angesichts hochsommerlicher Temperaturen sehr gelegen kommt. Der Asphalt ist zumeist in sehr gutem Zustand, allerdings folgen im Mittelstück einige raue Passagen mit sehr altem Asphalt, der während unseres Aufenthalts aber gerade erneuert wurde.
Der Col de Vergio ist ein sehr rhythmischer und sanfter Anstieg, der nie richtig steil wird. Ein Berg zum Genießen, der es einem erlaubt, einen kühlen Kopf zu bewahren. Einmal am Gipfel angekommen, stärken wir uns in dem kleinen Kiosk und lassen die Erlebnisse auf uns wirken.
Für uns geht es über dieselbe Straße wieder retour. Die Abfahrt ist rasant, erfordert aber wiederum aufgrund der teils schlechten Straßenzustände ein hohes Maß an Konzentration. Außerdem begegnen uns immer wieder Kühe und wilde Hausschweine am Straßenrand. Es ist also höchste Vorsicht geboten. Wir sind dankbar, noch einmal durch die wunderbare Schlucht fahren zu dürfen, die während des Heimwegs bereits in der Nachmittagssonne erstrahlt.
Der Col de Bavella ist der erste Hors-Catégorie-Anstieg, und wir sind ziemlich aufgeregt, als wir früh morgens aufbrechen. Wir fahren bis nach Solenzara mit dem Auto und stärken uns unterwegs bei Kaffee und Croissant.
Von Solenzara sind es in etwa zehn Kilometer mit dem Rad, bevor es in den eigentlichen Anstieg geht – ideal, um die Beine aufzuwärmen und sich mental auf den Berg vorzubereiten. Wir halten unterwegs einige Male, um Fotos von der traumhaften Umgebung des Bavella-Massivs zu machen. Die Felsen sind immer wieder rötlich gefärbt und passen farblich zum streckenweise ebenfalls rötlich eingefärbten Asphalt.
Langsam nähern wir uns dem Anstieg, und wir wissen: Es wird kein Spaziergang. Der Col de Bavella verlangt körperliche und mentale Fitness. Wir kommen ganz schön ins Schwitzen und unsere Beine brennen bei jedem Pedaltritt. Die Steigung beträgt im Durchschnitt immer zwischen sieben und zehn Prozent. Leider ist dieser Anstieg sehr bekannt und auch bei Autoausflüglern sehr beliebt. Wir sind also nicht allein, während wir uns Kurve um Kurve nach oben kämpfen.
Zu Beginn des Anstiegs sind wir unbarmherzig der Sonne ausgesetzt, die zweite Streckenhäfte führt zumeist durch den Schatten des Waldes. So können wir zumindest ansatzweise einen kühlen Kopf bewahren. Das Ziel scheint fern, doch Tritt für Tritt geht es Richtung Gipfel.
Einmal oben angekommen, darf das Foto mit dem Schild „Col de Bavella“ natürlich nicht fehlen. Wir haben es also geschafft. Stolz halten wir einen Moment inne, bevor wir uns bei einem Cola für die Weiterfahrt stärken und den Ausblick genießen. Es gibt hier einige kleine Lokale und auch Campingplätze. Auch viele Wanderwege beginnen hier, es herrscht also ein gewisser Trubel. Am Ende des Anstieges sind wir vor allem eines: stolz und dankbar für einen gesunden Körper, der uns all diese Abenteuer ermöglicht.
Auch diesmal heißt es wieder: Umdrehen ist angesagt. Wir fahren dieselbe Strecke retour nach Solenzara und halten noch einige Male für Fotos. Inzwischen begegnen uns auch immer mehr Radfahrer, die sich zwischen den Autos den Anstieg hochkämpfen. Unsere Unterarme krampfen regelrecht vom Bremsen und wir freuen uns wieder auf flachere Streckenabschnitte. Wir beide haben jetzt nur eines im Kopf: Rad ins Auto, Körper ins Meer!
Am folgenden Tag starten wir ausnahmsweise erst spät und rollen dem Sonnenuntergang entgegen. Unser Ziel ist Tralonca, ein kleines Bergdorf, das wir von Omessa aus bereits bewandert haben und heute mit den Rädern erklimmen wollen. Es ist keine besonders lange Fahrt, aber der laue Sommerabend eignet sich perfekt dafür, und wir sind froh, einmal nicht in der prallen Sonne zu fahren. Gut, dass wir die Hauptstraße rasch verlassen und Richtung Tralonca abbiegen.
Der Anstieg ist wunderbar sanft und bietet traumhafte Ausblicke auf die umliegenden Berge und Hügel, die von der tiefstehenden Sonne schon golden gefärbt werden. Ein zusätzliches Plus ist der Asphalt, der sich in ausgezeichnetem Zustand befindet und uns erlaubt, die Umgebung in vollen Zügen zu genießen. Wir nutzen die tiefstehende Abendsonne für einige schöne Landschaftsaufnahmen und genießen die abschließende Abfahrt auf perfektem Asphalt. Auf dem Rückweg erstrahlen auch Soverato und Omessa im Licht der goldenen Stunde.
An unserem letzten Tag wollen wir ein weiteres Mal das Hinterland von Omessa erkunden. Bei Francardo biegen wir auf die D239 in Richtung Aiti. Es folgt ein durchaus anspruchsvoller Anstieg, sieben Kilometer lang, durchschnittlich sechs bis sieben Prozent steil, der ruhig und schattig durch den umliegenden Wald verläuft, allerdings immer wieder auf sehr schlechtem Asphalt.
Von unserer Tour de Corse ist dies vielleicht die ruhigste Fahrt, bei der wir uns zwischendurch immer wieder fragen, ob wir die Zivilisation jemals wieder erreichen werden. Wir blicken immer wieder auf die umliegenden Gebirgsketten, die in der Mittagssonne rau und karg wirken. Nach Aiti folgt eine Abfahrt, wir biegen auf die D39 und rollen auf jetzt wunderbarem Asphalt Richtung Ponte Leccia. Die Straße führt einen Fluss entlang, und wir sind nicht nur einmal versucht, uns darin abzukühlen.
Auch auf dieser Strecke gibt es keine Verpflegungsmöglichkeit – es ist also ratsam, vorzusorgen. In Ponte Leccia stärken wir uns in unserer Stamm-Boulangerie, der Panetteria Pasquale Paoli. Wir haben das Gefühl, auf unseren Touren das Herz von Korsika erobert zu haben. Noch dazu scheint es oft so, als wären wir die einzigen Touristen. Unsere Touren haben wir zumeist abseits der Sehenswürdigkeiten geplant und wurden dafür mit einer wohltuenden und Kraft spendenden Ruhe belohnt. Ein krönender Abschluss ist der letzte Aufstieg Richtung Omessa. Er war stets die letzte Herausforderung jeder Etappe und hat jede Route noch um einige Höhenmeter bereichert. Wir genießen es in vollen Zügen, vielleicht auch, weil wir wissen, dass es unser letzter Anstieg auf Korsika ist, den wir während unseres Urlaubs aus eigener Kraft bezwingen.
Die französische Mittelmeerinsel Korsika liegt zwischen Südfrankreich und Italien, nördlich von Sardinien. Politisch gehört die Insel zu Frankreich – einmal angekommen, wird allerdings die Mischung aus italienischen und französischen Einflüssen spürbar. Die Landschaft Korsikas ist vor allem aufgrund ihrer Diversität anziehend: türkisfarbene Buchten und endlose Sandstrände treffen hier auf hohe Berge, tiefe Schluchten und dichte Wälder. Wer also gerne Aktiv- und Badeurlaub kombiniert, ist hier genau richtig. Die atemberaubenden Berg- und Küstenstraßen machen Fahrradtouren zu einem ganz besonderen Erlebnis. Zu den bekanntesten Highlights zählen das Cap Corse, die Calanques de Piana oder die Strände rund um Porto-Vecchio. Der höchste Berg Korsikas ist der Monte Cinto mit 2.706 Metern Höhe. Er liegt im Nordwesten der Insel im korsischen Hochgebirge. Wer im Herzen Korsikas Rennradcafés sucht, wird nicht fündig werden. Dafür findet man eine besondere Art der Ruhe, einsame Straßen und jede Menge Höhenmeter.
Die Anreise nach Korsika erfolgt mit der Fähre entweder aus Italien oder aus Frankreich. Bastia wird aus Italien von Genua, Livorno, Savona oder Piombino angesteuert. Die Verbindung von Livorno gilt mit vier bis fünf Stunden als schnellste Überfahrt. Wer über Frankreich anreist, fährt von Toulon, Nizza oder Marseille Richtung Ajaccio oder Bastia. Wer die Insel in der Hauptsaison (Juni bis September) erkundet, sollte sich rechtzeitig um ein Ticket für die Fähre kümmern.
Mit Sommer 2026 dürfte auch die Anreise per Flugzeug deutlich einfacher werden und es gibt in der Hauptsaison Direktlüge von Wien und München. Die Flugdauer beträgt rund 90 Minuten.
Mai bis Oktober. Für aktive Urlaube empfiehlt es sich, die Monate Juli und August wegen der Hitze zu meiden. Für eine Kombination aus Bade- und Fahrradurlaub gilt der September als beliebtester Monat. Korsika hat ein mediterranes Klima an der Küste und deutlich kühlere Temperaturen im Gebirge. Das macht die Insel besonders für Aktivurlaub attraktiv, da man der Hitze in den Bergen des Inselinneren entkommen kann.
Korsika ist vor allem aufgrund seiner Vielseitigkeit beliebt. Auf relativ kleiner Fläche treffen Gebirge, wilde Küsten und historische Orte aufeinander. Besonders sehenswert sind:
Die Autorin veröffentlicht diese und andere Radreisegeschichten auch auf ihrem Blog: https://sattelgeflüster.com
Omessa – Corte – Santa Lucia di Mercurio – Tralonca – Soveria – Omessa | 45,67 km, 917 Höhenmeter
Idealer Auftakt, um sich auf einer überschaubaren Runde mit der Landschaft und den Straßen in Zentralkorsika vertraut zu machen.
Omessa – Castirlo – Corte – Bustanico – San Lorenzo – Morosaglia – Ponte Vecchia – Omessa | 98,92 km, 1820 Höhenmeter
Einsame Straßen, viele, aber überwiegend moderate Steigungen, wunderbare Aussichten. Schöne, kurvenreiche Abfahrt zum Finale.
Omessa – Col de Vergio – Omessa | 96,53 km, 1384 Höhenmeter
Trotz identischem Hin- und Rückweg sehr schöne und landschaftlich reizvolle Tour.
Col de Bavella | 60,57 km, 1505 Höhenmeter, 3:36 Stunden
Nicht sehr lang, aber anspruchsvolle Bergrunde, welche die Anfahrt lohnt.
Omessa – Tralonca – Omessa | 25,46 km, 533 Höhenmeter
Schöner Ausflug, wenn man nur kurz fahren, aber dennoch die Bergwelt genießen möchte.
Omessa – Aiti – Viernes – Omessa | 46,256 km, 822 Höhenmeter
Entspannter Ausklang, der noch einmal alle Schönheiten Korsikas auf einer kurzen Runde vereint.
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