Der Weiße Stein liegt vor den Toren Heidelbergs und auch Rennradfahrer aus Mannheim und Speyer bauen den Anstieg gerne in ihre Trainingsrunden ein. Triathleten kennen den Weißen Stein vom Wettkampf: die Strecke des Triatlon Römerman führt über den Anstieg. Seit letztem Jahr bietet der Weiße Stein das Feeling eines Anstiegs in den französischen Alpen: Am Straßenrand wurden Kilometersteine aufgestellt, wie man sie vom Mont Ventoux oder anderen legendären Pässen kennt. Das Projekt Milestone wurde von der lokalen Radgruppe Good Vibes Rides (GVR) ehrenamtlich umgesetzt. Die Idee entstand nach einer Bikepacking-Tour in den französischen Alpen. Und in diesem Jahr gibt es ein neues Event: am 20. Juni 2026 gibt es von den Organisatoren erstmals ein Everesting am Weißen Stein. Der Anstieg ist sportlich anspruchsvoll mit seiner Durchschnittssteigung von 7,5 Prozent und 375 Höhenmetern. Nach dem Start in Dossenheim geht es gleich knackig los und auf den folgenden Kilometern gibt es sogar zweistellige Steigungsprozente. Erleichterung für die Muskeln gibt es auf dem letzten Kilometer, der deutlich abflacht. Oben warten ein beliebter Gasthof und der weithin sichtbare Sendeturm. Sportlich ist dieser Anstieg der reizvollste – es gibt aber noch andere Auffahrten, die mehr landschaftliche Reize bieten – z.B. die Südostauffahrt von Ziegelhausen. Den QOM sicherte sich Aoife Quigly, bei den Männern hat Stefan Kirchmair den KOM.
Hinweis: Die Hohe Acht am Nürburgring wurde nicht berücksichtigt, da der Anstieg nicht ganzjährig befahrbar ist
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